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Musik und Telefonate über Bluetooth-Empfänger

13.03.2007
Siemens hat ein kleines, bluetooth-fähiges Gerät entwickelt, mit dem man gleichzeitig schnurlos Telefonieren und Musikhören kann.

Das Gigaset ZX1 besteht aus einer Kommunikationseinheit mit Annahmetaste und kabelgebundenen Stereokopfhörern. Damit kann ein Nutzer Musik hören und sich bis zu 100 Meter von der Stereoanlage oder einem anderen Abspielgerät entfernen. Geht ein Anruf ein, nimmt er ihn per Knopfdruck entgegen. Bisher wurde das Telefon oft überhört, wenn jemand bei der Hausarbeit, in der Werkstatt oder auf dem Hometrainer über Kopfhörer oder laut über die Stereoanlage Musik gehört hat.


Das ZX1, das etwa so groß wie ein Mobiltelefon ist, wird über den Kurzstreckenfunk Bluetooth mit einem Telefon wie dem Gigaset SL 560 verbunden – oder einem Handy sowie einem Internettelefon (Voice over IP, kurz VoIP). Um vor allem die bei VoIP auftretenden Qualitätsschwankungen auszugleichen, ent-

wickelten die Experten von Siemens Home and Office Communication Devices die DSP 2 -Technik zur Störgeräuschunterdrückung. Sie filtert mit speziellen Algorithmen Störungen aller Art heraus, während sie die eigene Stimme gezielt hervorhebt.

... mehr zu:
»Bluetooth »Gigaset »Stereoanlage »ZX1 »ZX2

Die Entwickler haben den Bluetooth-Kanal in zwei Frequenzen gesplittet. Dadurch ist der rasche Wechsel zwischen Telefon und Musik möglich. Die Signale von der Audioquelle – egal ob Stereoanlage, Fernseher oder MP3-Player – kommen ebenfalls via Bluetooth. Dazu wird über den jeweiligen Kopfhörerausgang des Audiogeräts ein Adapter angeschlossen. Dieses ZX2 verbindet sich automatisch mit dem ZX1. Um den Sound in CD-Qualität mit beliebigen Kopfhörern genießen zu können, hat das ZX1 einen normalen 3,5 Millimeter-Klinkeneingang.

Das Gigaset ZX1 kommt im April für 139 Euro in den Handel; mit dem Bluetooth-Adapter ZX2 kostet es 159 Euro. Als nächsten Schritt planen die Entwickler von Siemens, den Bluetooth-Kanal in vier Streams zu splitten. Damit könnten Nutzer zwischen drei Audioquellen und dem Telefon auswählen. (IN 2007.03.4)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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