Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Firmenbosse drängen ins Internet - und die Universitäten hinken hinterher

15.01.2002


Deutsche Firmenbosse drängen ins Web - vor allem aus Gründen der Kostensenkung. Die Gewinne sollen mit Hilfe der Internet-Technologien optimiert werden. Auf Platz zwei liegt der Faktor Zeit: Die Entscheider hoffen, durch ihr Engagement schneller zu werden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Mummert + Partner Unternehmensberatung. Als wenig hilfreich beim Einstieg in das E-Business erweisen sich die Universitäten. Obwohl sich 80 Prozent der Unternehmen für die Besetzung offener Stellen Hochschulabgänger wünschen und ungewöhnliche Ideen gerade im Bereich des elektronischen Handels gefragt sind, bleibt der Großteil der Abschlussarbeiten als Informations- und Innovationsquelle ungenutzt. Der Wettbewerb "E-Commerce Award 2002", der noch bis zum 25. Januar läuft, prämiert besonders gute studentische Arbeiten.

Die Realisierung von Kostensenkungspotenzialen ist für beinahe jeden vierten befragten Manager die Hauptursache für den Einstieg ins Internet. Außerdem werden bessere Arbeitsprozessen angestrebt: Die Unternehmer wollen nicht nur schneller werden, sondern gleichzeitig rationalisieren und Transparenz schaffen. Die Verbesserung des Kundenservice liegt mit 16 Prozent der Nennungen nur auf dem vierten Platz. Einen Wettbewerbsvorsprung erhoffen sich immerhin noch zwölf Prozent der Befragten.

Diese Entwicklung in der Wirtschaft wird durch die Universitäten kaum begleitet. Deshalb initiierte Mummert + Partner den "E-Commerce Award 2002". Hochschulabsolventen und Studenten ab dem 6. Semester, die sich mit dem Thema E-Commerce beschäftigt haben, können mit ihren Arbeiten noch bis zum 25. Januar an diesem Wettbewerb teilnehmen. Voraussetzung: Die Arbeit ist mindestens mit "gut" bewertet worden. Die drei besten Ideen werden von Juroren aus Wirtschaft und Hochschule ausgewählt und prämiert. Den Gewinnern winken Geldpreise von insgesamt 5.000 Euro. Zudem bekommen die Preisträger die Möglichkeit, ihre Arbeiten auf der CeBIT einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Hauptkriterien, nach denen die wissenschaftlichen Arbeiten bewertet werden, sind Innovationsgrad, Praxisrelevanz und Darstellung. Der Schwerpunkt Innovation zielt dabei auf die Suche nach neuartigen Fragestellungen und einem nachvollziehbaren, ungewöhnlichen Lösungsansatz ab. Relevanz für die Praxis erlangt ein Projekt durch eine möglichst realitätsnahe Demonstration des wirtschaftlichen Nutzens - gerne auch in Kooperation mit Unternehmen. Eine klare Darstellung und saubere Ausarbeitung der Ergebnisse, die Einordnung und Bewertung des Kerngedankens nach unternehmerischen Aspekten und eine kritische und gründliche Auseinandersetzung mit bisherigen Lösungsansätzen sind weitere Kriterien der Jury.

Bewerbungen und Anfragen bitte an: Stefanie Schlicht, Hans-Henny-Jahnn-Weg 29, 22085 Hamburg. Telefon: 0 40/2 27 03-77 80. E-Mail: Stefanie.Schlicht@mummert.de.

Jörg Forthmann | ots

Weitere Berichte zu: Firmenboss Merit Award

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Warum Alexa, Siri & Co. uns nicht immer verstehen
09.05.2019 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

nachricht Kommunikationstechnologien auf dem Prüfstand
05.03.2019 | Universität Paderborn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 'Nanochains' could increase battery capacity, cut charging time

How long the battery of your phone or computer lasts depends on how many lithium ions can be stored in the battery's negative electrode material. If the battery runs out of these ions, it can't generate an electrical current to run a device and ultimately fails.

Materials with a higher lithium ion storage capacity are either too heavy or the wrong shape to replace graphite, the electrode material currently used in...

Im Focus: Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte beschreiben aktuell im Fachjournal „Nature“, wie Nervenzellen des Gehirns mit aggressiven Glioblastomen in Verbindung treten und so das Tumorwachstum fördern / Mechanismus der Tumor-Aktivierung liefert Ansatzpunkte für klinische Studien

Nervenzellen geben ihre Signale über Synapsen – feine Zellausläufer mit Kontaktknöpfchen, die der nächsten Nervenzelle aufliegen – untereinander weiter....

Im Focus: Stevens team closes in on 'holy grail' of room temperature quantum computing chips

Photons interact on chip-based system with unprecedented efficiency

To process information, photons must interact. However, these tiny packets of light want nothing to do with each other, each passing by without altering the...

Im Focus: Happy hour für die zeitaufgelöste Kristallographie

Ein Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD), der Universität Hamburg und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) hat eine neue Methode entwickelt, um Biomoleküle bei der Arbeit zu beobachten. Sie macht es bedeutend einfacher, enzymatische Reaktionen auszulösen, da hierzu ein Cocktail aus kleinen Flüssigkeitsmengen und Proteinkristallen angewandt wird. Ab dem Zeitpunkt des Mischens werden die Proteinstrukturen in definierten Abständen bestimmt. Mit der dadurch entstehenden Zeitraffersequenz können nun die Bewegungen der biologischen Moleküle abgebildet werden.

Die Funktionen von Biomolekülen werden nicht nur durch ihre molekularen Strukturen, sondern auch durch deren Veränderungen bestimmt. Mittels der...

Im Focus: Happy hour for time-resolved crystallography

Researchers from the Department of Atomically Resolved Dynamics of the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter (MPSD) at the Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg, the University of Hamburg and the European Molecular Biology Laboratory (EMBL) outstation in the city have developed a new method to watch biomolecules at work. This method dramatically simplifies starting enzymatic reactions by mixing a cocktail of small amounts of liquids with protein crystals. Determination of the protein structures at different times after mixing can be assembled into a time-lapse sequence that shows the molecular foundations of biology.

The functions of biomolecules are determined by their motions and structural changes. Yet it is a formidable challenge to understand these dynamic motions.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

92. Neurologie-Kongress: Mehr als 6500 Neurologen in Stuttgart erwartet

20.09.2019 | Veranstaltungen

Frische Ideen zur Mobilität von morgen

20.09.2019 | Veranstaltungen

Thermodynamik – Energien der Zukunft

19.09.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ferroelektrizität verbessert Perowskit-Solarzellen

20.09.2019 | Energie und Elektrotechnik

HD-Mikroskopie in Millisekunden

20.09.2019 | Biowissenschaften Chemie

Kinobilder aus lebenden Zellen: Forscherteam aus Jena und Bielefeld 
verbessert superauflösende Mikroskopie

20.09.2019 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics