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Moderne Medien verbessern Lebensqualität älterer, kranker und behinderter Menschen

28.02.2001


Wissenschaftler, Entwickler und Produzenten von Tele- und Kommunikationsmedien, Experten für die ambulante Betreuung von älteren, kranken und behinderten Menschen diskutierten einen Tag lang intensiv
miteinander. Sie schärften die Blick für die Notwendigkeit, künftig auch enger zusammenzuarbeiten. Dazu soll schon bald ein Workshop durchgeführt werden.

Am Zukunftskongress "Chancen und Innovationen durch Telemedien - Ein neues Zeitalter der ambulanten Versorgung?" haben am 21. Februar in Dortmund über 100 Expertinnen und Experten für soziale Dienstleistungen und Tele- und Kommunikationsmedien teilgenommen.

"Der Einsatz von Tele- und Kommunikationsmedien wird für soziale Dienstleistungen in den nächsten Jahren eine zentrale Bedeutung haben. Die ältere Generation der Zukunft, aber auch Kranke und Behinderte, werden Telefon, Handy und Internet selbstverständlicher als heute benutzen, um ihr Leben besser abzusichern und die günstigsten Dienstleistungen auszuwählen." Mit dieser Prognose fasste der Rehabilitationssoziologe Prof. Dr. Clemens Adam, Initiator und Leiter des Kongresses, die Ausgangssituation zusammen.

Die Fachleute belegten detailliert, dass die Dienstleistungen der ambulanten Versorgung ein großes Zukunftspotential bergen. Das liegt zum einen daran, dass eine wachsende Zahl von Menschen wegen ihres Alters auf Unterstützungen angewiesen sind. Fakt ist auch, dass die Dienstleistungs- und Technikseiten gut miteinander kooperieren müssen, um ein attraktives, qualitativ hochwertiges und bezahlbares Angebot präsentieren zu können. Denn die Kundschaft von morgen erwartet eine anwendungsfreundliche Technik und ein breit gefächertes Serviceangebot, das über Pflegeleistungen und eine Notrufsicherung weit hinaus geht.

Die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer vereinbarten einen Workshop, bei dem die Entwicklungsabsichten und Zukunftsplanungen zwischen Dienstleistung und Kommunikationstechnik aufeinander näher abgestimmt werden sollen. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Weiterbildung und Technologie des Landes NRW erklärte sich bereit, ein solches Arbeitstreffen zu unterstützen.

Prof. Adam hat zugesagt, die Kongressreferate und die wichtigsten Diskussionsergebnisse in einem Kongressbericht aufzubereiten.

Nähere Information:
Prof. Dr. Clemens Adam,
Ruf 0231 7554549 und -4554 (Sekretariat)
E-Mail: adam@nvl.fb13.uni-dortmund.de

Klaus Commer | idw

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