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Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen :Neue Projektgruppen im Bereich Netzzugangstechnik

21.11.2000


Seit mehr als 15 Jahren ist das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen der Partner für Lösungen im Bereich Multimedia, digitaler Rundfunk und Bildverarbeitung für die Qualitätssicherung. Die Kombination
von System-Know-How und Hardwarekompetenz vor allem bei der Entwicklung komplexer integrierter Schaltungen ermöglicht uns dem Kunden optimierte Lösungen aus einer Hand anzubieten.

Der Aufbau zweier neuer Projektgruppen erweitert unser Spektrum im Bereich Netzzugangstechnik und Optische Kommunikationstechnik.

Die Nutzung von den Übertragungsgrundlagen des Internets für die Automatisierungstechnik steht im Mittelpunkt eines Exponats der Projektgruppe Netzzugangstechnik. Gezeigt wird der Einsatz eines neu entwickelten, leistungsfähigen Prozessormoduls mit Internetanbindung für Steuerungs- und Regelungsaufgaben.

Datenübertragung mit Licht über Glasfasern bietet enorme Vorteile: Daten, Bild, Ton und Video können schneller und in wesentlich größeren Mengen übermittelt werden. Mit der neu gegründeten Fraunhofer-Projektgruppe
»Optische Kommunikationstechnik« sollen leistungsfähige Übertragungsmöglichkeiten entwickelt werden.

Unter Verwendung von rotem und grünem Licht über eine Lichtleiterstrecke wird die parallele Übertragung von Multimediadaten auf der Messe demonstriert. Hierzu zeigen die Forscher einen Wellenlängenmultiplex in Polymerfasern, d. h. mehrere Kanäle nutzen gleichzeitig Licht unterschiedlicher Frequenz (Farbe).

Besuchen Sie uns auf der Electronica 2000
vom 21. bis 24. November, Halle A3, Stand 312,
im neuen Messegelände München.

Die Fraunhofer-Gesellschaft gehört mit ihren 47 Einzelinstituten, zahlreichen nationalen und internationalen Arbeitsgruppen zu den führenden Forschungsgesellschaften Europas.
Das 1985 gegründete, heute größte und erfolgreichste Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Bereich Angewandte Elektronik, in Erlangen, beschäftigt z. Zt. ca. 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Leiter des Instituts ist Prof. Dr. Heinz Gerhäuser.
In enger Kooperation mit den Auftraggebern aus Industrie und Forschung entwickeln und arbeiten die Erlanger Wissenschaftler an Projekten wie Integrierten Schaltungen, Hochfrequenztechnik, Telekommunikation, Digitaler Rundfunk, Audio- und Multimediatechnik, Bildverarbeitung und Sensorik, Röntgen- und Medizintechnik.
Für das Entwicklungsverfahren in der Audiocodierung - kurz MP3- erhielt das Fraunhofer IIS-A in Erlangen den Deutschen Zukunftspreis 2000.

Elvira Gerhäuser | idw

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Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Im Focus: Charakterisierung von thermischen Schnittstellen für modulare Satelliten

Das Fraunhofer IFAM in Dresden hat ein neues Projekt zur thermischen Charakterisierung von Kupfer/CNT basierten Scheiben für den Einsatz in thermalen Schnittstellen von modularen Satelliten gestartet. Gefördert wird das Projekt „ThermTEST“ für 18 Monate vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Zwischen den Einzelmodulen von modularen Satelliten werden zur Kopplung eine Vielzahl von Schnittstellen benötigt, die nach ihrer Funktion eingeteilt werden...

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