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Neuer Bewerberrekord für die Medienstudiengänge

24.07.2000


Zusatzangebote Informationstechnologie und Call-Center-Management

1328 Bewerber wollen am 26. Juli den eintägigen Eignungstest für die 120 Plätze in den Medienstudiengängen der sächsischen Hochschule Mittweida absolvieren.
Die Studiengänge Medienmanagement und Medientechnik haben sich seit 1994 national und international als Mittweidaer Modell etabliert. Die Besonderheit besteht in einer konsequent interdisziplinären Ausbildung in den Bereichen Publizistik, Medientechnik und Medienwirtschaft. Zum Erfolg haben neben vielen renommierten Lehrbeauftragten aus der gesamten Medienbranche vor allem die praxisnahen Hochschulmedien beigetragen. So verfügt die Hochschule unter der Dachmarke "Novum" über zwei eigene Fernsehformate, über vier Radioprogramme (Kabel, Satellit, Internet sowie an der bulgarischen Schwarzmeerküste), außerdem über ein eigenes Printmagazin, zahlreiche Internet- und Online-Angebote sowie eine Multimedia-Kreativwerkstatt.

Der Test soll feststellen, ob die Bewerber für das Wintersemester 2000 den besonderen Belastungen der Arbeit in den Medien standhalten. Neben dem Allgemeinwissen in Technik , Wirtschaft und Gesellschaft wird vor allem die publizistisch-kreative Eignung der Kandidaten geprüft.

Obwohl die Bewerberzahl in diesem Jahr erneut gestiegen ist (Vorjahr: 1163), hat die Hochschule die Ausbildungsplätze in den beiden Stammangeboten der Medienstudiengänge von 140 auf 120 reduziert, um für die Studenten beste Arbeitsbedingungen in den Produktionsstudios und eine gute Betreuung durch das Lehrpersonal zu sichern. Insgesamt baut die Hochschule jedoch ihr Angebot in den Zukunftsbranchen Medien und Information weiter aus. Noch ohne Zulassungsbeschränkungen und daher für Kurzentschlossene offen sind zwei neue Studiengänge für die im nächsten Jahr ein ähnlicher Ansturm erwartet wird.

Mehr technisch Interessierten bietet der Fachbereich Medien & Elektrotechnik den Studiengang Informationstechnologie an. Das praxisnahe Studienangebot schließt bereits nach drei Jahren mit dem international anerkannten Bachelor-Examen ab. Es richtet sich vor allem an Bewerber, die schnell in die boomende Informations- und Kommunikationsindustrie einsteigen wollen. Die Lehrinhalte aus Multimedia- und Kommunikationstechnik sowie Informatik werden in Praxisprojekten und teilweise in englischer Sprache vermittelt. (Info: htwm.de)

Abgerundet wird das Mittweidaer Ausbildungsangebot durch ein weiteres Pilotprojekt:
Die im Oktober beginnende Ausbildung zum Call-Center-Manager wird durch Studiengebühren finanziert und ist die erste staatlich und international anerkannte Qualifizierung mit akademischem Abschluss (Bachelor) in diesem Bereich. Der neue Studiengang wurde gemeinsam mit der Akademie für multimediale Ausbildung und Kommunikation (AMAK) entwickelt. In der AMAK haben sich bedeutende Firmen und Wissenschaftler aus dem Medienbereich zusammengeschlossen. Beteiligt sind unter anderem die Telegate AG sowie die Münchner Phonecom GmbH. Der unmittelbare Bezug zur Praxis wird daher vom Beginn des Studiums an garantiert. Die Studiengebühren der rund 2-jährigen Kompaktausbildung betragen ca. 20.000 DM. (Info: amak-online.de)

Prof. Dr. Ludwig Hilmer, Leiter der Zulassungskommission Medien
Tel: 03727-948138, Mobil: 0170-3115415, e-mail: lh@htwm.de

gez. Ute Ahner
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Ute Ahner |

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