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CEO fordern Auftrieb für die Forschung in der Mobilfunkbranche

12.01.2004


Die Forschung im Mobilfunkbereich muss gefördert und die Standards verbessert werden, wenn Europa das volle Potenzial der 3G-Technologie nutzen möchte, um Wachstum zu erzeugen, so heißt es in einem neuen Industriebericht über die Zukunft des Mobilfunksektors.



Vierzehn führende Branchenvertreter, darunter Mobilfunkbetreiber, Geräte- und Einzelteilhersteller sowie Inhalteanbieter, arbeiteten gemeinsam an dem Bericht, der eine Reihe von Empfehlungen der Industrie darüber enthält, wie Europa den Ausbau der Mobilfunknetze am besten erreichen kann. EU-Kommissar für Unternehmen und die Informationsgesellschaft Erkki Liikanen richtete die Gruppe "Mobilfunk- und Technologieplattform" im vergangenen Oktober ein.



Liikanen begrüßte den Bericht der Gruppe mit folgenden Worten: "Diese Plattform hat gute Arbeit geleistet. Ihr Bericht wird zu einem Zeitpunkt vorgelegt, zu dem es klare Anzeichen dafür gibt, dass der Sektor mit dem Schuldenabbau und einer erhöhten Kreditwürdigkeit über dem Berg ist und nun den Mobilfunk der 3. Generation in Angriff nimmt. Ich bin davon überzeugt, dass die Empfehlungen der Firmenchefs eine solide Wachstumsgrundlage darstellen."

Einer der Punkte, der in dem Bericht besonders hervorgehoben wird, ist die Bedeutung der Förderung von Forschung und Entwicklung in der Mobilfunkbranche. Die Gruppe verpflichtet sich zur Aufstellung eines strategischen Forschungsplans für eine künftige drahtlose Welt (Wireless World), um einen Einfluss auf die Entwicklung des Siebten Rahmenprogramms für Forschung der EU zu haben.

Das Potenzial der Mobilfunkbranche im Hinblick auf Produktivitätssteigerungen, stärkeres Wachstum, Investitionen und neue Arbeitsplätze wird ebenfalls betont. Die Firmenchefs gehen davon aus, dass sich ein kundenorientiertes Umfeld mit vielfältigen Inhalten und verschiedensten Anwendungen entwickeln wird. Voraussetzung dafür sind einfach zu bedienende, breitbandfähige Geräte und die Nutzung mehrerer Bereitstellungskanäle.

Nach Ansicht der CEO werden sich künftige Mobilfunknetze und -dienste Vertrauen dadurch verdienen, dass sie eine höhere Sicherheit bieten als das heutige Internet. Es sind jedoch auch Verbesserungen in der Normungsarbeit und bei der Gewährleistung der Interoperabiltät erforderlich. Darüber hinaus kommt es darauf an, die notwendige internationale Zusammenarbeit zu stärken und sicherzustellen, dass der neue Rechtsrahmen für die elektronische Kommunikation auch die Entwicklung des Mobilfunks begünstigt.

Die Mobilfunk- und Technologieplattform vereint eine Reihe industrieller Akteure, darunter Alcatel, Bertelsmann, Vivendi Universal und die Vodafone Group.

| cn
Weitere Informationen:
http://dbs.cordis.lu/cgi-bin/srchidadb?CALLER=NHP_DE_NEWS&ACTION=D&SESSION=&RCN=EN_RCN_ID:21418&TBL=DE_NEWS

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