Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forscher stellen New Yorker Kommunikation grafisch dar

29.02.2008
NYTE-Projekt gibt Einblick in die globale Vernetzungsstruktur

Im Rahmen des New York Talk Exchange (NYTE) Projekts ist es Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) gelungen, die gesamte elektronische Kommunikation der Stadt New York bildlich darzustellen. Wie die New York Times berichtet, haben sie dazu über zwei Monate lang 24 Stunden pro Tag die Telefon- und Internetkommunikation von Millionen von New Yorkern analysiert.

Herausgekommen ist dabei eine grafische Darstellung, die deutlich zeigt, wie die Stadt in kommunikativer Hinsicht mit der restlichen Welt verbunden ist und wie sich diese Verbindungen im Laufe der Zeit verändern. Eigentliches Ziel der Forscher ist es aber, nach dem weiteren Sammeln von Daten in den nächsten Monaten, einen Einblick in die Migrationsbewegungen der Menschen zu erhalten.

"Unsere Städte und der gesamte Globus sind bedeckt mit fließenden Teilchen digitaler Daten", erklärt Carlo Ratti, Direktor des SENSEable City Laboratoriums am MIT. Der Blick auf diese Daten sei deshalb von besonderem Interesse, da er helfen könne, die physische Welt besser zu verstehen. "Im Endeffekt sagt das NYTE-Projekt genauso viel über New York aus wie über alle anderen Städte der Welt", meint Ratti. Dies treffe insbesondere auf die Bereiche Wirtschaft, Kultur und Immigration zu. "Anders ausgedrückt führt unsere Visualisierung vor Augen, dass im Zeitalter der Globalisierung das urbane Leben genauso global wie lokal geprägt ist", ergänzt Ratti.

... mehr zu:
»NYTE-Projekt

Die Visualisierungen des NYTE-Projekts sind in drei unterschiedliche Bereiche gegliedert. Die erste Darstellung mit dem Namen "Globe Encounters" nutzt 3D-Echtzeit-Animationen, um die kommunikative Vernetzung von New York mit den Städten der restlichen Welt zu veranschaulichen. Die zweite Grafik, "Pulse of the Planet", verdeutlicht hingegen, wie sich diese Verbindungen im Laufe des Tages verändern. Der dritte Bereich wiederum trägt den Titel "The World inside New York" und gibt Einblick in die Kommunikationsaktivitäten der fünf New Yorker Bezirke.

Die grafische Darstellung des NYTE-Projekts ist derzeit als Teil der Kunstausstellung "Design and the Elastic Mind" im New Yorker Museum of Modern Art zu bestaunen. Künstler setzen sich im Rahmen der bis Mai stattfindenden Ausstellung mit der Art und Weise auseinander, wie Designer Technologien nutzen, um Leben verändern zu können.

Markus Steiner | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://senseable.mit.edu/nyte
http://senseable.mit.edu
http://www.moma.org

Weitere Berichte zu: NYTE-Projekt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Kommunikation Medien:

nachricht Das plastische Gehirn: Bessere Vernetzung von Gehirnarealen durch Training
02.07.2018 | Leibniz-Institut für Wissensmedien

nachricht skip Institut der Hochschule Fresenius und GFOS entwickeln Augmented-Reality-App für die Produktion
27.06.2018 | Hochschule Fresenius

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Kommunikation Medien >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Im Focus: Magnetische Wirbel: Erstmals zwei magnetische Skyrmionenphasen in einem Material entdeckt

Erstmals entdeckte ein Forscherteam in einem Material zwei unabhängige Phasen mit magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen. Die Physiker der Technischen Universitäten München und Dresden sowie von der Universität zu Köln können damit die Eigenschaften dieser für Grundlagenforschung und Anwendungen gleichermaßen interessanten Magnetstrukturen noch eingehender erforschen.

Strudel kennt jeder aus der Badewanne: Wenn das Wasser abgelassen wird, bilden sie sich kreisförmig um den Abfluss. Solche Wirbel sind im Allgemeinen sehr...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

Materialien für eine Nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas-Konferenz in Frankfurt am Main

11.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

17.07.2018 | Physik Astronomie

Künstliche neuronale Netze helfen, das Gehirn zu kartieren

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weltgrößte genetische Studie zu allergischem Schnupfen

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics