Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wachstumsmarkt Photovoltaik

05.04.2002


BMWi gefördertes Projekt SOLPRO IV setzt Akzente für die Zukunft

Bei der Akquisition öffentlich geförderter Forschungsprojekte war die Abteilung Planung und Organisation des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT in Aachen unter der Leitung von Prof. Walter Eversheim erneut erfolgreich:
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMWi fördert das Projekt "Expertenkreis: Innovative und rationelle Fertigungsverfahren für Silizium-Photovoltaikmodule - SOLPRO IV".
Ziel des Projekts ist es, den Wirkungsgrad von Solarzellen entscheidend zu verbessern und die Fertigungskosten konsequent zu senken, um so die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik langfristig zu sichern und auszubauen. Es werden Kostensenkungen von zehn Prozent pro Jahr und Wattpeak angestrebt.
Hierzu wurde ein Konsortium aus führenden Wafer-, Zell- und Modulherstellern, Maschinen-, Anlagen- und Komponentenherstellern aufgebaut, um eine ganzheitliche Betrachtung der Fertigungskette vom Silizium bis zum anschlussfertigen Modul zu ermöglichen. Insgesamt sind 13 Industrieunternehmen an der gemeinschaftlichen Forschung beteiligt. Wissenschaftlich begleitet und koordiniert wird das Projekt vom Fraunhofer IPT in Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Innovative Zellverbindungskonzepte und Fragen der Rückseitenkontaktierung von Solarzellen stellen zwei wesentliche Themen im ersten Projektzyklus dar.
Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren bei einem Gesamtvolumen von ca. 540.000 Euro. Mittel in Höhe von etwa 200.000 Euro werden von den beteiligten Partnern aus der Industrie getragen.
Die langjährigen Erfahrungen des Fraunhofer IPT auf dem Gebiet rationeller Produktions- und Fertigungsverfahren sowie des Fraunhofer ISE als eines der weltweit führenden Institute bei der Erreichung von Spitzenwirkungsgraden von Solarzellen bilden die Grundlage für die erfolgreiche Projektbearbeitung. Vor allem der integrative Projektcharakter, hervorgerufen durch die vollständige Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette in Zusammenhang mit der Forschungskompetenz der beteiligten Fraunhofer-Institute, ermöglicht somit eine marktnahe und interdisziplinäre Gemeinschaftsforschung, deren Ergebnisse unmittelbar von der Industrie umgesetzt werden können.

Ihre Ansprechpartner
Herr Dipl.-Ing. Sascha Klappert
Herr Dipl.-Ing. Dirk Untiedt
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT
Steinbachstraße 17
52074 Aachen
Telefon: 02 41/89 04-2 72, -1 64
Fax: 02 41/89 04-1 98
E-Mail d.untiedt@ipt.fraunhofer.de 
s.klappert@ipt.fraunhofer.de

Dipl.-Journ. Andrea Dillitzer | idw
Weitere Informationen:
http://www.solpro.de

Weitere Berichte zu: Fertigungsverfahren Photovoltaik SOLPRO Solarzelle Wachstumsmarkt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Flexibles Fügen und wandlungsfähige Prozessketten: der Schlüssel für effiziente Produktion
17.02.2020 | Universität Paderborn

nachricht Mit Hightech-Analytik besser erkennen, ob der Krebs zurückkehrt
11.02.2020 | Deutsches Krebsforschungszentrum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

Forscher des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzpulsspektroskopie (MBI) und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik haben durch die Kombination von Experiment und Theorie die Frage gelöst, wie Laserpulse die Magnetisierung durch ultraschnellen Elektronentransfer zwischen verschiedenen Atomen manipulieren können.

Wenige nanometerdünne Filme aus magnetischen Materialien sind ideale Testobjekte, um grundlegende Fragestellungen des Magnetismus zu untersuchen. Darüber...

Im Focus: Freiburg researcher investigate the origins of surface texture

Most natural and artificial surfaces are rough: metals and even glasses that appear smooth to the naked eye can look like jagged mountain ranges under the microscope. There is currently no uniform theory about the origin of this roughness despite it being observed on all scales, from the atomic to the tectonic. Scientists suspect that the rough surface is formed by irreversible plastic deformation that occurs in many processes of mechanical machining of components such as milling.

Prof. Dr. Lars Pastewka from the Simulation group at the Department of Microsystems Engineering at the University of Freiburg and his team have simulated such...

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

Alternative Antriebskonzepte, technische Innovationen und Brandschutz im Schienenfahrzeugbau

07.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erste Untersuchungsergebnisse zum "Sensations-Meteoritenfall" von Flensburg

17.02.2020 | Geowissenschaften

Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

17.02.2020 | Physik Astronomie

Freiburger Forscher untersucht Ursprünge der Beschaffenheit von Oberflächen

17.02.2020 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics