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Zwischenbericht zum Verbundprojekt "OPTIMA"

07.02.2002


Im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojekts "OPTIMA", unter der Leitung von Fraunhofer IAO, entstand ein Zwischenbericht zu den Konsequenzen virtueller Organisationsstrukturen.

Nicht nur Unternehmen als Umsetzer virtueller Strukturen sind mit den Folgen der Virtualisierung konfrontiert, sondern auch Institutionen, die zwar außerhalb der betrieblichen Wertschöpfung stehen, aber trotzdem mittelbar den Auswirkungen dieses Trends gegenüber stehen. Dazu zählen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen, Kreditinstitute, Existenzgründungsberater und Institutionen der Arbeitsverwaltung. Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt "Optimierte Arbeitsorganisation in virtuellen Organisationen (OPTIMA)", unter der Leitung von Fraunhofer IAO, organisierte hierzu zwei Workshops mit Vertretern aller beteiligten Interessengruppen, bei dem zielgruppenspezifische Veränderungen und erste Gestaltungsansätze diskutiert wurden.

Im Rahmen von "OPTIMA" entstand ein Zwischenbericht zu den Konsequenzen virtueller Organisationsstrukturen unter dem Titel "Verstetigung. Ein Konzept zur Ansprache gesellschaftlicher Gruppierungen und Multiplikatoren". Die Projektergebnisse und Erkenntnisse rund um diesen Themenbereich werden davon betroffenen Personengruppierungen wie Arbeitgeber, Gewerkschaften, Existenzgründungsberatern und Banken damit zugänglich gemacht. Der Zwischenbericht enthält eine Zusammenfassung der Diskussionen, die mit Vertretern von Gewerkschaften, der Arbeitgeberseite, der Existenzgründer und der hierfür spezialisierte Beratungseinrichtungen sowie den Banken geführt wurden.

Die in diesem Arbeitspapier behandelten Themenbereiche betreffen gesellschaftspolitisch relevante Fragestellungen, wie z.B.: Wie können Gewerkschaften auf das hinsichtlich kollektiven Vertretungen wenig aufgeschlossene Klientel der Dienstleister und Freiberufler zugehen? Wie gehen Arbeitgeber mit Faktoren wie Loyalität oder Qualifizierungsstrategien um, wenn vermehrt Freelancer in Arbeitsprozesse eingebunden sind? Wie wird der Wert des eingebrachten Know-how und des Partnernetzwerks von Kreditinstituten bei der Bewertung von Businessplänen erhoben? In welche Richtung müssen sich Beratungseinrichtungen für Existenzgründer selbst qualifizieren, um angemessene Beratungsleistungen anbieten zu können?

Die 24 Seiten lange Broschüre "Verstetigung. Ein Konzept zur Ansprache gesellschaftlicher Gruppierungen und Multiplikatoren" ist durch die Projektleitung am Fraunhofer IAO kostenlos beziehbar.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Josephine Hofmann
Nobelstraße 12, D-70569 Stuttgart
Telefon +49 (0) 7 11/9 70-20 95, Telefax +49 (0) 7 11/9 70-22 99
E-Mail: Josephine.Hofmann@iao.fhg.de

Henning Hinderer | idw

Weitere Berichte zu: Ansprache Beratungseinrichtung Kreditinstitut Verbundprojekt

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