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DFG verlängert alle fünf FU-Sonderforschungsbereiche

03.12.2001


Der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in seinen Sitzungen am 27./28. November beschlossen, alle acht der in Berlin zur Verlängerung anstehenden Sonderforschungsbereiche (Sfb) für eine weitere Förderperiode von drei Jahren zu finanzieren. Bei fünf Sonderforschungsbereichen ist die Freie Universität Berlin Sprecheruniversität, an den übrigen drei ist die Freie Universität mit Teilprojekten beteiligt. Besonderes Lob erhielt der Sfb 447 "Kulturen des Performativen", dessen Sprecherin Frau Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte vom Institut für Theaterwissenschaften ist.

Der einzige geistes- und sozialwissenschaftliche Sonderforschungsbereich in Berlin beschäftigt sich mit unterschiedlichen Erscheinungsweisen von Performativität in Kunst und Kultur vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dabei richtet sich das Interesse vor allem auf die Tätigkeiten des Produzierens, Herstellens, Machens und auf die Handlungen, Austauschprozesse, Veränderungen und Dynamiken, die sowohl die jeweiligen Akteure und deren Materialien als auch die jeweiligen kulturellen Ereignisse überhaupt erst konstitutieren.

Außerdem wurden folgende Sonderforschungsbereiche an der Freien Universität verlängert:

  • Sfb 267: Deformationsprozesse in den Anden (Sprecher: Prof. Dr. O. Onken, Geowissenschaften)
  • Sfb 290: Metallisch dünne Filme: Struktur, Magnetismus und elektronische Eigenschaften (Sprecher: Prof. Dr. K.H. Rieder, Physik)
  • Sfb 449: Struktur und Funktion membranständiger Rezeptoren (Sprecher: Prof. Dr. W. Saenger, Chemie)
  • Sfb 515: Mechanismen entwicklungs- und erfahrungsabhängiger Plastizität des Nervensystems (Sprecher: Prof. Dr. R. Menzel, Biologie)
  • Bei folgenden Sonderforschungsbereichen ist die Freie Universität mit Teilprojekten beteiligt:
  • Sfb 421: Protektive und pathologische Folgen der Antigenverarbeitung (Sprecher: Prof. Dr. P.M.Kloetzel, Humboldt-Universität)
  • Sfb 429: Molekulare Physiologie, Energetik und Regulation primärer pflanzlicher Stoffwechselprozesse (Sprecher: Prof. Dr. T. Börner, Humboldt-Universität)
  • Sfb 507: Die Bedeutung nicht-neuronaler Zellen bei neurologischen Erkrankungen (Sprecher: K.M. Einhäupl, Humboldt-Universität)

Bundesweit wurden von 61 beantragten und positiv begutachteten Sonderforschungsbereichen acht nicht in die Bewilligung aufgenommen.

Hedwig Görgen | idw

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