Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissensintensive Kooperation im regionalen Netzwerk

13.11.2001


Fraunhofer IAO untersuchte zusammen mit dem Institut für Unternehmenskybernetik (IfU) im Rahmen eines BMBF geförderten Definitionsprojekts Relevanz, Potenziale und Risiken von regionalen Kooperationen.

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Definitionsprojekts "Integration von heterogenem Wissen in anpassungsfähigen Produktionsnetzwerken (APN) in spezifischen, industriellen Distrikt-Strukturen (IDS)" hat Fraunhofer IAO eine Umfrage zum Thema "Wissensintensive Kooperationen in regionalen Netzwerken" durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie wurden durch Experteninterviews sowie mehrere Workshops mit Vertretern der Industrie in Deutschland, Italien und Slowenien bestätigt.
Der Handlungs- und Forschungsbedarf, der sich aus der umfassenden Analyse des Status Quo in den europäischen Unternehmen ergeben hat, lässt sich wie folgt beschreiben:
Obwohl der Regionalaspekt eine eher untergeordnete Rolle spielt, werden dennoch unterstützende Faktoren für die Kooperation gefordert, wie sie üblicherweise nur in regionalen Netzwerken geboten werden. Dazu zählen z. B. kurze Wege, gut funktionierende informelle Strukturen oder auf Vertrauen basierende Umgangsformen. Eine weitere Forderung liegt in der optimalen Unterstützung von bisher wenig strukturierten, dynamischen Vorgängen, die beispielsweise in über die Wertschöpfungskette verteilten Problemlöseprozessen in Erscheinung treten. Außerdem fordern die Unternehmen eine Umgebung, in der die Aktivierung, der spontane formelle und informelle Austausch von Prozesswissen sowie dessen Integration in den Kooperationsprozess durch eine geeignete informationstechnologische sowie organisatorische Unterstützung erleichtert wird.
Als Hilfskonstrukt wurde daher die Idee des "Virtuellen Clusters" generiert: überregionale Kooperationen, die sich an der Leitidee des regionalen Netzwerks orientieren. Hier sehen einige der am Vorprojekt beteiligten Unternehmen einen Forschungs- und Entwicklungsbedarf für ihre künftigen Kooperationsvorhaben.
Die Ergebnisse des Projekts und der Studie können im Abschlussbericht "Wissensintensive Kooperationen in regionalen Netzwerken" zum Preis von 61,36 Euro (inkl. MwSt.) über den IAO-Shop  bezogen werden.
Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Kristina Wagner
Nobelstraße 12, D-70569 Stuttgart
Telefon +49 (0) 7 11/9 70-22 15, Telefax +49 (0) 7 11/9 70-22 99
E-Mail: Ina.Wagner@iao.fhg.de

Henning Hinderer | idw
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de/d/shop

Weitere Berichte zu: BMBF Wissensintensiv

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Biegen ohne zu brechen - Wie Insekten ihre Umgebung ertasten
10.09.2018 | Hochschule Bremen

nachricht Faden-Kunst aus Roboterhand
10.09.2018 | Technische Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hygiene im Handumdrehen – mit neuem Netzwerk „CleanHand“

Das Fraunhofer FEP beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Entwicklung von Prozessen und Anlagen zur Reinigung, Sterilisation und Oberflächenmodifizierung. Zur Bündelung der Kompetenzen vieler Partner wurde im Mai 2018 das Netzwerk „CleanHand“ zur Entwicklung von Systemen und Technologien für saubere Oberflächen, Materialien und Gegenstände ins Leben gerufen. Als Partner von „CleanHand“ präsentiert das Fraunhofer FEP im Rahmen der Messe parts2clean, vom 23.-25. Oktober 2018, in Stuttgart, am Stand der Fraunhofer-Allianz Reinigungstechnik (Halle 5, Stand C31), das Netzwerk sowie aktuelle Forschungsschwerpunkte des Institutes im Bereich Hygiene und Reinigung.

Besonders um die Hauptreisezeiten gehen vermehrt Testberichte und Studien über die Reinheit von europäischen Raststätten, Hotelbetten und Freibädern durch die...

Im Focus: Hygiene at your fingertips with the new CleanHand Network

The Fraunhofer FEP has been involved in developing processes and equipment for cleaning, sterilization, and surface modification for decades. The CleanHand Network for development of systems and technologies to clean surfaces, materials, and objects was established in May 2018 to bundle the expertise of many partnering organizations. As a partner in the CleanHand Network, Fraunhofer FEP will present the Network and current research topics of the Institute in the field of hygiene and cleaning at the parts2clean trade fair, October 23-25, 2018 in Stuttgart, at the booth of the Fraunhofer Cleaning Technology Alliance (Hall 5, Booth C31).

Test reports and studies on the cleanliness of European motorway rest areas, hotel beds, and outdoor pools increasingly appear in the press, especially during...

Im Focus: Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor.

Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gefäßerkrankungen, allein rund fünf Millionen unter der „Schaufensterkrankheit“, medizinisch periphere...

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Hygiene im Handumdrehen – mit neuem Netzwerk „CleanHand“

25.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

Robotik für den Menschen

25.09.2018 | Informationstechnologie

Synthetische Kraftstoffe: 3D-Druck soll Effizienz steigern und Kosten senken

25.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics