Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Magdeburger Uni forscht mit am InnoRegio-Vorhaben "REPHYNA"

03.08.2000


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung

initiierte in den neuen Bundesländern den InnoRegio-Wettbewerb. Mit diesem Programm sollen die Chancen regionaler Zusammenarbeit genutzt werden und damit Impulse für den Aufbau innovativer Regionen gegeben
werden. Neue Formen der Zusammenarbeit von Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie Wirtschaft und Verwaltung fördern die Entwicklung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen und schaffen neue Arbeitsplätze. Hierfür stehen insgesamt 500 Millionen DM bereit.

Zu den im Herbst 1999 ausgewählten 25 Siegerregionen gehörte auch das von der LUS GmbH eingereichte Projekt "REPHYNA". Was verbirgt sich unter dieser Abkürzung? Hinter diesem Projekt steht das REgionale Netzwerk zum Aufbau einer durchgängigen Wertschöpfungskette PHYtopharmaka/NAhrungsergänzungsmittel. Wissenschaftler aus verschiedenen Unternehmen und Forschungseinrichtungen Magdeburgs sowie der Magdeburger Börde wollen Wirkstoffe für pflanzliche Heilmittel und Nahrungsergänzungsmittel aus einheimischen Heil- und Gewürzpflanzen produzieren und vermarkten.

Die Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beteiligt sich unter der Federführung des Prodekans Prof. Dr.-Ing. habil. Lothar Mörl. Einbezogen in das Projekt sind das Chemische Institut, das Institut für Apparate- und Umwelttechnik und das Institut für Verfahrenstechnik. Die Wissenschaftler wollen mit neuen, innovativen verfahrenstechnischen Lösungen und der Umsetzung der wissenschaftlichen Ergebnisse in einen modernen Anlagenbau das Vorhaben unterstützen. Die entwickelten Verfahren sollen die Aufarbeitung der Pflanzen zu neuen Wirkstoffen unter standardisierten und validierten Bedingungen sowie unter regelmäßiger Qualitätskontrolle gestatten.

Die Mitglieder des Netzwerkes haben im Mai 2000 den Verein "REPHYNA e.V." gegründet, der die Entwicklung des Netzwerkes in der dritten Phase des InnoRegio-Wettbewerbs ab Oktober 2000 über einen Zeitraum von 5 Jahren begleiten soll. 30 Kooperationspartner aus Forschungseinrichtungen, aus der angewandten sowie industrienahen Forschung und Entwicklung, der Landwirtschaft, des Maschinen- und Anlagenbaus, der verarbeitenden Industrie sowie der Magdeburger Universität arbeiten im Netzwerk zusammen. Mit dieser Initiative wollen die beteiligten Einrichtungen die regionale Wirtschaft nachhaltig stärken, bestehende Arbeitsplätze sichern und vor allem neue Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe schaffen.

Weitere Auskünfte: Prof. Dr. Lothar Mörl, Institut für Apparate und Umweltechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: (0391) 67 18573, Fax: (0391) 67 12129

Waltraud Riess |

Weitere Berichte zu: Anlagenbau InnoRegio-Wettbewerb REPHYNA

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Damit auch kleine Unternehmen von der Digitalisierung profitieren
16.08.2018 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

nachricht Verformung mit Fingerspitzengefühl
13.08.2018 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle

21.08.2018 | Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zukünftige Informationstechnologien: Wärmetransport auf der Nanoskala unter die Lupe genommen

21.08.2018 | Physik Astronomie

Bedeutung des „Ozeanwetters“ für Ökosysteme

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics