Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sonderforschungsbereiche: Die Spitze wird immer breiter

29.11.2000


... mehr zu:
»DFG »SFB’
Sonderforschungsbereiche (SFB) - Aushängeschilder der Universitäten: Seit Mitte dieses Jahres steht die Universität Würzburg mit derzeit neun dieser Fördereinrichtungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) auf
Platz 7 der Liste bundesdeutscher Universitäten. Über 18 Millionen Mark sind im laufenden Jahr über diese neun SFB zur Spitzenforschung an die Würzburger Universität geflossen.

Zusammen mit Würzburg können auch die Universitäten Göttingen und Bochum auf derzeit neun Sonderforschungsbereiche blicken. Unangefochten den Spitzenplatz in Deutschland hält die Technische Hochschule Aachen mit 16 SFB’s, gefolgt von den beiden Münchner Hochschulen mit je 14 Sonderforschungsbereichen. Vor Würzburg finden sich dann noch die Universitäten Stuttgart (12), Erlangen-Nürnberg und Heidelberg (je zehn).

Vor Jahresfrist fanden sich die Würzburger Wissenschaftler mit der Zahl ihrer Sonderforschungsbereiche noch auf Platz neun der Liste, allerdings damals nur mit acht SFB’s, zusammen mit den Universitäten Heidelberg und Köln.

Wirft man einen Blick zurück auf das Jahr 1996 wird deutlich, dass die Spitze der Universitäten mit acht und mehr Sonderforschungsbereichen immer breiter wird, die Konkurrenz immer heftiger. 1996 hatte Würzburg mit acht SFB’s zusammen mit Aachen den 6. Platz in Deutschland inne. Mit zehn Sonderforschungsbereichen lagen Göttingen und die Uni München auf Platz zwei, hinter der TU München mit zwölf. Mit neun SFB’S landeten 1996 Heidelberg und Stuttgart auf Platz vier. Heute reicht diese Zahl gerade noch für Platz sieben, während nicht weniger als sechs Universitäten (FU Berlin, TU Berlin, Tübingen, Köln, Mainz und Münster) mit acht Sonderforschungsbereichen erst auf den Listenplätzen 10 folgende zu finden sind.

Ende dieses Jahres läuft in der Würzburger Biologie der SFB 251: "Ökologie, Physiologie und Biochemie pflanzlicher und tierischer Leistung unter Stress", nach zwölf Jahren Förderung aus. Rund 24 Millionen Mark erhielt der SFB seit 1989 von der DFG für seine Arbeit. Er wurde zunächst von Prof. Dr. Ulrich Heber geleitet, sein Nachfolger ist Prof. Dr. Markus Riederer.

Neu dazugekommen sind in Würzburg zur Jahresmitte die Sonderforschungsbereiche 554: "Mechanismen und Evolution des Arthropodenverhaltens: Gehirn - Individuum - Soziale Gruppe", dessen Sprecher Prof. Dr. Berthold Hölldobler (Biozentrum) ist, und 581: "Molekulare Modelle für Erkrankungen des Nervensystems", mit seinem Sprecher Prof. Dr. Michael Sendtner.

Robert Emmerich | idw

Weitere Berichte zu: DFG SFB’

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Modellierung zeigt optimale Größe für Platin-Katalysatorpartikel Aktivität von Brennstoffzellen-Katalysatoren verdoppelt
03.07.2019 | Technische Universität München

nachricht Autonomes Premiumtaxi sofort oder warten auf den selbstfahrenden Minibus?
14.06.2019 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Beschleunigerphysik: Alternatives Material für supraleitende Hochfrequenzkavitäten getestet

Supraleitende Hochfrequenzkavitäten können Elektronenpakete in modernen Synchrotronquellen und Freien Elektronenlasern mit extrem hoher Energie ausstatten. Zurzeit bestehen sie aus reinem Niob. Eine internationale Kooperation hat nun untersucht, welche Vorteile eine Beschichtung mit Niob-Zinn im Vergleich zu reinem Niob bietet.

Zurzeit ist Niob das Material der Wahl, um supraleitende Hochfrequenzkavitäten zu bauen. So werden sie für Projekte wie bERLinPro und BESSY-VSR eingesetzt,...

Im Focus: Künstliche Intelligenz löst Rätsel der Physik der Kondensierten Materie: Was ist die perfekte Quantentheorie?

Für einige Phänomene der Quanten-Vielteilchenphysik gibt es mehrere Theorien. Doch welche Theorie beschreibt ein quantenphysikalisches Phänomen am besten? Ein Team von Forschern der Technischen Universität München (TUM) und der amerikanischen Harvard University nutzt nun erfolgreich künstliche neuronale Netzwerke für die Bildanalyse von Quantensystemen.

Hund oder Katze? Die Unterscheidung ist ein Paradebeispiel für maschinelles Lernen: Künstliche neuronale Netzwerke können darauf trainiert werden Bilder zu...

Im Focus: Artificial neural network resolves puzzles from condensed matter physics: Which is the perfect quantum theory?

For some phenomena in quantum many-body physics several competing theories exist. But which of them describes a quantum phenomenon best? A team of researchers from the Technical University of Munich (TUM) and Harvard University in the United States has now successfully deployed artificial neural networks for image analysis of quantum systems.

Is that a dog or a cat? Such a classification is a prime example of machine learning: artificial neural networks can be trained to analyze images by looking...

Im Focus: Was die Kraftwerke der Zelle in Form hält

Ein Team aus Deutschland und der Schweiz um Professor Oliver Daumke vom MDC hat untersucht, wie ein Protein der Dynamin-Familie die innere Membran der Mitochondrien verformt. Die Ergebnisse, die auch Einblicke in erbliche Erkrankungen des Sehnervs liefern, sind im Journal „Nature“ veröffentlicht.

Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen. Hier wird Energie in Form chemischer Verbindungen wie ATP gewonnen. Um dieser Aufgabe optimal nachgehen zu...

Im Focus: Knobeln auf dem Quanten-Schachbrett

Physiker der Universität Innsbruck schlagen ein neues Modell vor, mit dem die Überlegenheit von Quantencomputern gegenüber klassischen Supercomputern bei der Lösung von Optimierungsaufgaben gezeigt werden könnte. Sie demonstrieren in einer aktuellen Arbeit, dass schon wenige Quantenteilchen genügen würden, um das mathematisch schwierige Damenproblem im Schach auch für größere Schachbretter zu lösen.

Das Damenproblem ist eine schachmathematische Aufgabe, die schon den großen Mathematiker Carl Friedrich Gauß beschäftigt hat, für die er aber erstaunlicher...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Auswandern auf Terra-2?

15.07.2019 | Veranstaltungen

Hallo Herz! Wie kommuniziert welches Organ mit dem Herzen?

12.07.2019 | Veranstaltungen

Schwarze Löcher und unser Navi im Kopf: Wissenschaftsshow im Telekom Dome in Bonn

11.07.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Auswandern auf Terra-2?

15.07.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Beschleunigerphysik: Alternatives Material für supraleitende Hochfrequenzkavitäten getestet

15.07.2019 | Physik Astronomie

Verfahren zum Patent angemeldet: Katalysator-Herstellung in einem Schritt

15.07.2019 | Verfahrenstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics