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Messgerät ermittelt "Wachheitsgrad" beim Menschen

10.11.2000


Prof. Bartsch entwickelte Gerät, das Übermüdung des Menschen anzeigt

Messgerät ermittelt "Wachheitsgrad" beim Menschen
Prof. Bartsch entwickelte Gerät, das Übermüdung des Menschen anzeigt

Mit Hilfe eines mobilen Mess- und Auswertungsgerätes, das Prof. Heinz Bartsch zusammen mit der Strausberger Firma Techno Trans entwickelt hat, lässt sich der jeweilige "Wachheits- " beziehungsweise auch der "Ermüdungszustand" einesMenschen ermitteln. Viele Untersuchungen belegen, dass menschliche Fehlentscheidungen oder verzögerte Reaktionen in Mensch-Maschine-Systemen - z.B. in Flugzeugen oder Schienenfahrzeugen vermieden werden könnten, wenn der menschliche Schlaf- und Wachrhythmus beim Arbeitsablauf stärker berücksichtigt werden würde. Dafür fehlen aber bisher entsprechende Daten und damit geeignete Möglichkeiten, die "Wachheitsgrade" eines Menschen zu bewerten.

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Die Firma Techno Trans Strausberg GbR hat unter Mitwirkung und wissenschaftlicher Begleitung von Medizinern der FU Berlin und des Lehrstuhls Arbeitswissenschaft der BTU Cottbus von Prof. Heinz Bartsch dafür ein tragbares Messgerät entwickelt. Die relevanten Daten werden hier mittels Elektroenzephalogramm (EEG) über wenige Elektroden erfasst. Die so ermittelten Datenströme werden mit Hilfe einer speziellen Software online, also zeitgleich, analysiert. Entsprechende Untersuchungen dafür wurden z.B. in Schlaflaboren der FU Berlin durchgeführt. "Die Breite der Einsatzmöglichkeiten eines solchen Messgerätes ist gegenwärtig noch nicht voll-ständig erschlossen, es zeigen sich aber schon jetzt große Interessenbereiche" - so Prof. Bartsch.
Prof. Heinz Bartsch erhielt auf der Expo 2000 eine Goldmedaille von Birgit Breuel für die Entwicklung dieses hilfreichen Messgerätes.

| idw

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