Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Ausgabe des Wissenschaftsdienstes der TU Berlin

16.03.2001


Giftiges Grün kann das Badevergnügen in freier Natur zu einem unschönen Erlebnis werden lassen. Die massenhafte Vermehrung von Cyanobakterien stellt ein ernstzunehmend Gesundheitsrisiko dar. Wissenschaftler der TU
Berlin haben jetzt ein System entwickelt, mit dem bereits im Frühjahr Gewässer auf eine potenzielle Gefährdung untersucht werden können. Ihre Kollegen vom Sonderforschungsbereich "Demontagefabriken" zerlegen in einer Pilotfabrik alte Waschmaschinen. Mit Hilfe speziell entwickelter und vor allem anpassungsfähiger Werkzeuge können die Haushaltsgeräte Stück für Stück demontiert werden - die schlaue Art der Ressourcenschonung. Dass das "Müllverhalten" stark durch die Nachbarschaft geprägt wird, ist ein Ergebnis eines anderen Forschungsvorhabens an der TU Berlin, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 900.000 DM gefördert wird. Ein positives "Wir-Gefühl" und Wohnzufriedenheit sind demnach günstige Voraussetzungen für ein nachhaltiges Konsumverhalten der Bewohner. Ein weiteres Forschungsprojekt beschäftigt sich mit Schwangeren, die sich bewusst für ein Geburtshaus entschieden haben und während oder nach der Geburt aufgrund von Komplikationen in ein Krankenhaus verlegt werden müssen. Wie hoch das gesundheitliche Risiko für Mutter und Kind außerhalb der Krankenhäuser ist, erforschen jetzt Wissenschaftlerinnen der TU Berlin.

Das sind vier von sieben Forschungsprojekten, die in der neuen Ausgabe des Wissenschaftsdientes "Forschung aktuell" der TU Berlin vorgestellt werden. Die Texte und Fotos können unter www.tu-berlin.de/forschung-aktuell abgerufen werden. Ein Online-Abonnement ist auch möglich.

Als Ergänzung dazu bietet die Pressestelle einen weiteren Expertendienst an. Diesmal werden aus dem Bereich Biotechnologie Ansprechpartner aus der TU Berlin aufgelistet. Hier finden Sie eine Auswahl (weitere Informationen und die Expertendienste zu den Themen "Wasser" sowie "Verkehr/Transport" unter www.tu-berlin.de/forschung-aktuell ):

Biotechnologie-Centrum an der TU Berlin
Die Biotechnologie ist ein fachübergreifendes technisch-naturwissenschaftliches Arbeitsfeld, welches die Fähigkeiten von biologischen Systemen, wie z.B. Bakterienzellen, oder von deren Bestandteilen zur Umwandlung chemischer Substanzen für den Menschen nutzbar macht.

Wissenschaftlicher Direktor:
Prof. Dr. Ulrich Szewzyk
Geschäftsstelle: Dr. Heike Dörnenburg
Ackerstr. 71-76, 13355 Berlin
Tel.: 030/314-72736, Fax: 030/314-72950
Internet: http://www.tu-berlin.de/btc/
E-Mail: btc@tu-berlin.de

Biotechnologieverbund Berlin-Brandenburg e.V.
Vorsitzender: Prof. Dr.-Ing. R. Buchholz, TU Berlin
Tel: 030/314-72573, Fax: 030/314-72950
E-Mail: rainer.buchholz@tu-berlin.de
Dr. Dr. h.c. O. Pulz, Tel.: 033200/89 151
E-Mail: igv-biotech@gsb1.ins-coin.de
BBB-Verein: Tel.: 03302/202-1254
Fax.: 03302/202-1258, E-Mail: bbb@biotech-henningsdorf.de, bbb@tu-berlin.de


Fachgebiete an der TU Berlin

Mikrobiologie und Genetik
Prof. Dr. Ulf Stahl
TU Berlin, Institut für Biotechnologie
Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin
Tel: 030/314-72750, Fax: 030/314-72922
Internet http://www.tu-berlin.de/~biotec/mibi/
E-Mail: Ulf.Stahl@lb.tu-berlin.de

Ökologie der Mikroorganismen
Prof. Dr. Ulrich Szewzyk
TU Berlin, Institut für technischen Umweltschutz
Franklinstrasse 29, 10587 Berlin
Tel.: 030/314-73460, FAX: 030/314-73461
Internet: http://www.tu-berlin.de/fb6/microbial_ecology/
E-Mail: ulrich.szewzyk@tu-berlin.de

Biochemie der Naturstoffe
Prof. Dr. Horst Kleinkauf, Prof. Dr. J. Salnikow
Dr. Ullrich Keller, Dr. Joachim Vater,
Dr. Hans von Döhren, Dr. Rainer Zocher
TU Berlin, Max-Volmer-Institut für Biophysikalische Chemie und Biochemie
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Tel.: 030/314-22 376, FAX.: 030/314-21 122
Internet: http://razzo.chem.tu-berlin.de/
E-Mail: kleinkauf@chem.tu-berlin.de

Technische Biochemie
Prof. Dr. Helmut Görisch
TU Berlin, Institut für Biotechnologie
Seestraße 13, 13353 Berlin
Tel. + Fax: 030/314-27581
Internet: http://www.tu-berlin.de/fb15/techbio/
E-Mail: goer1332@mailszrz.zrz.tu-berlin.de

Bioverfahrenstechnik
Prof. Dr.-Ing. Rainer Buchholz
TU Berlin, Institut für Biotechnologie
Ackerstraße 71-76, 13355 Berlin
Tel: 030/314-72573, Fax: 030/314-72950
Internet: http://www.tu-berlin.de/~biotec/BVT/Index.html
E-Mail: rainer.buchholz@tu-berlin.de

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne: Stefanie Terp, Pressestelle der TU Berlin, Tel.: 030/314-23820, E-Mail: steffi.terp@tu-berlin.de, Internet: www.tu-berlin.de/forschung-aktuell

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Ramona Ehret | idw

Weitere Berichte zu: Berlin<BR>Tel Biotechnologie Stahl@lb Ulf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Interdisziplinäre Forschung:

nachricht Damit auch kleine Unternehmen von der Digitalisierung profitieren
16.08.2018 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

nachricht Verformung mit Fingerspitzengefühl
13.08.2018 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Interdisziplinäre Forschung >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle

21.08.2018 | Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zukünftige Informationstechnologien: Wärmetransport auf der Nanoskala unter die Lupe genommen

21.08.2018 | Physik Astronomie

Bedeutung des „Ozeanwetters“ für Ökosysteme

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics