Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit „Epos“ ab ins Gelände - Mountainboard mit elektrischem Antrieb schafft bis zu 35 km/h

06.03.2017

Studierende haben schon manchmal während ihres Studiums Ideen, die sie dann im Hochschulalltag umsetzen können. Schon ungewöhnlich ist es, wenn dabei ein Longboard mit elektrischem Antrieb herauskommt! Bereits 2015 wurde solch ein Miniflitzer von Studierenden der Hochschule Bochum gebaut; „Epos“ heißt die Fortsetzung, ein geländetaugliches Mountainboard, von angehenden Ingenieuren mit Unterstützung ihres Professors, Dr.-Ing. Arno Bergmann, im Rahmen von Master-, Bachelor-, und Projektarbeit entwickelt.

Studierende haben schon manchmal während ihres Studiums gute innovative Ideen, die sie dann auch in Teamarbeit im Hochschulalltag umsetzen können. Schon ungewöhnlich ist es, wenn dabei ein Longboard mit elektrischem Antrieb herauskommt! Bereits 2015 wurde so ein kleiner Miniflitzer von den Studierenden der Hochschule Bochum gebaut.


Stolz auf Mountainboard "Epos" (v.l.): Florian Wagner (Masterabsolvent), Tim Seifert (Projektarbeit), Sean William Dalton (Bachelorabsolvent) mit ihrem Professor Arno Bergmann

Sabine Neumann, Dortmund

Jetzt folgte die Fortsetzung: „Epos“ heißt das neue geländetaugliche Mountainboard, das von den angehenden Elektroingenieuren Florian Wagner, Sean William Dalton und dem künftigen Maschinenbauingenieur Tim Seifert mit Unterstützung ihres Professors, Dr.-Ing. Arno Bergmann, im Rahmen von Master-, Bachelor-, und Projektarbeit entwickelt wurde.

Dieses schnelle Brett kann deutlich mehr als sein „kleiner“ Vorgänger. „Wir haben bei der Weiterentwicklung mehr Tätigkeiten in ein spezielles Simulationssoftwarepaket gelegt,“ sagt Masterstudent Florian Wagner. „Damit 'Epos' auch geländetauglich ist, wurde die Elektronik auf dem Mountainboard angebracht und luftgefüllte Profilreifen aufgezogen.“

„Epos“ ist einfach superschnell: Alle vier Räder werden jeweils von einem 368 Watt Motor angetrieben. Damit verfügt der neue kleine Flitzer über mehr als die doppelte Antriebsleistung und schafft locker 35 km/h, mehr darf er aber aus Sicherheitsgründen nicht, ist 20 kg leicht und hat eine Reichweite von 20 km, bevor er wieder aufgeladen werden muss. In der Testphase befindet sich noch die Traktionskontrolle; sie soll das Durchdrehen der Reifen verhindern.

Für „Epos“ wurde die alte Hardware von den Studierenden weiter entwickelt. Die eingebaute Elektronik kann jetzt auch deutlich mehr als das Vorgängermodell: „Wir können diese modular per CAN-Bus mit weiteren Modulen vernetzen. D. h. die Hardware ist erweiterbar und ähnlich wie die in einem PKW“ sagt Sean William Dalton.

Die Geschichte von „Epos“ geht weiter - Forsetzung folgt: „Der Antriebsteil des Mountainboards soll in einen mobilen Roboter eingebaut werden,“ sagt Professor Bergmann, „für dieses Projekt interessieren sich schon zwei Masterstudierende der Hochschule.“

[Fragen zum Projekt beantwortet gerne: Prof. Dr.-Ing. Arno Bergmann, Tel.: +49 234 3210350, arno.bergmann@hs-bochum.de]

Sabine Neumann | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.hochschule-bochum.de/

Weitere Berichte zu: Antrieb CAN-Bus EPOS Elektronik Mountainboard Traktionskontrolle innovative Ideen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Eine kalte Supererde in unserer Nachbarschaft

Der sechs Lichtjahre entfernte Barnards Stern beherbergt einen Exoplaneten

Einer internationalen Gruppe von Astronomen unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg ist es gelungen, beim nur sechs Lichtjahre...

Im Focus: Mit Gold Krankheiten aufspüren

Röntgenfluoreszenz könnte neue Diagnosemöglichkeiten in der Medizin eröffnen

Ein Präzisions-Röntgenverfahren soll Krebs früher erkennen sowie die Entwicklung und Kontrolle von Medikamenten verbessern können. Wie ein Forschungsteam unter...

Im Focus: Ein Chip mit echten Blutgefäßen

An der TU Wien wurden Bio-Chips entwickelt, in denen man Gewebe herstellen und untersuchen kann. Die Stoffzufuhr lässt sich dabei sehr präzise dosieren.

Menschliche Zellen in der Petrischale zu vermehren, ist heute keine große Herausforderung mehr. Künstliches Gewebe herzustellen, durchzogen von feinen...

Im Focus: A Chip with Blood Vessels

Biochips have been developed at TU Wien (Vienna), on which tissue can be produced and examined. This allows supplying the tissue with different substances in a very controlled way.

Cultivating human cells in the Petri dish is not a big challenge today. Producing artificial tissue, however, permeated by fine blood vessels, is a much more...

Im Focus: Optimierung von Legierungswerkstoffen: Diffusionsvorgänge in Nanoteilchen entschlüsselt

Ein Forschungsteam der TU Graz entdeckt atomar ablaufende Prozesse, die neue Ansätze zur Verbesserung von Materialeigenschaften liefern.

Aluminiumlegierungen verfügen über einzigartige Materialeigenschaften und sind unverzichtbare Werkstoffe im Flugzeugbau sowie in der Weltraumtechnik.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Können Roboter im Alter Spaß machen?

14.11.2018 | Veranstaltungen

Tagung informiert über künstliche Intelligenz

13.11.2018 | Veranstaltungen

Wer rechnet schneller? Algorithmen und ihre gesellschaftliche Überwachung

12.11.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Emulsionen masschneidern

15.11.2018 | Materialwissenschaften

LTE-V2X-Direktkommunikation für mehr Verkehrssicherheit

15.11.2018 | Informationstechnologie

Daten „fühlen“ mit haptischen Displays

15.11.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics