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Kühlschrank wird zu Gefrierschrank – und umgekehrt

03.12.2004


Siemens hebt die Trennung von Kühlen und Gefrieren auf: In den Geräten der Baureihe coolVario wird die Kühl-Gefrier-Kombination auf Knopfdruck zu einem großen Kühlschrank – so können etwa große Torten-Vorräte problemlos gekühlt werden. Wird hingegen ein großer Gefrierschrank benötigt, kann der Nutzer den Kühlschrank im oberen Teil vorübergehend in eine Tiefkühlzone verwandeln und die Temperatur bis auf minus sieben Grad senken.

Über ein digitales Display an der Außentür steuern die Anwender die Funktionen des Kühlschranks. Mit wenigen Tastendrücken können sie die Temperatur gradgenau einstellen. Das in Augenhöhe angebrachte Display zeigt erreichte Höchst-Temperaturen an, was auf Stromausfälle und damit verdorbene Lebensmittel hinweisen kann. Der Besitzer sieht auch den Energieverbrauch und die Luftfeuchtigkeit. Bei Urlaubsreisen kann er eine Energiesparschaltung aktivieren. Wer sich nicht sicher ist, wie lange frischer Spinat haltbar ist, nutzt das Dialogsystem: Dieses gibt Hinweise und Tipps zu landestypischen Lebensmitteln und berät bei der idealen Lagerung. Damit die Kinder im Haushalt die Einstellungen nicht verändern können, hat das Display eine Tastensperre.

Der coolVario muss nie von Hand abgetaut werden: Er hat das einzigartige noFrost-System. Die in den Gefrierraum eingedrungene Luftfeuchtigkeit leitet es in eine außen liegende Verdunstungsschale. Wenn dennoch Reif entsteht, wird er automatisch abgetaut. Eine weitere Innovation ist das Multi-Airflow-System, das die Luft im Kühlbereich gleichmäßig verteilt und für konstante Temperaturen sorgt. CoolVario hat außerdem eine Schließhilfe. Sie zieht die Tür automatisch fest zu, wenn sie aus Versehen einmal nicht ganz geschlossen wurde.



Die Funktion vitaFresh ist in beiden Fächern unabhängig voneinander einstellbar. Bei dieser Lagermethode wird die Temperatur nahe Null Grad abgesenkt und gleichzeitig eine Luftfeuchtigkeit bis zu 50 Prozent eingestellt. Bei diesen Bedingungen halten sich empfindliche Lebensmitteln wie Frischfleisch oder Fisch besonders lange.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com
http://www.siemens.de/forschung-und-entwicklung

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