Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erweiterung Multi-Standard-ADSL & POTS-Plattform für paket-basierte Sprach- und Datennetzwerke

02.06.2003


Infineon Technologies kündigte heute die IPVD (Integrated Packet Voice and Data)-Plattform an, eine Erweiterung seiner bewährten Lösung für IVD (Integrated Voice and Data)-Linecards. Die IPVD-Plattform kombiniert den neuen hochintegrierten Geminax MAX ADSL-Chipsatz mit den integrierten Sprachprozessoren der Vinetic-Familie von Infineon. Damit steht Herstellern von Zugangsnetz-Systemen eine flexible, ausbaufähige und kostenoptimierte Lösung für integrierte ADSL und POTS (Plain Old Telephone Service)-Linecards zur Verfügung, die kompatibel zu allen gängigen Standards ist. Die Lösung ist dafür ausgelegt, den Übergang auf paket-basierte Telephonie oder Applikationen mit hoher Datenrate, einschließlich Videoservice, zu unterstützen.



Infineon hat bereits vor einigen Jahren die IVD-Technologie entwickelt und ist der einzige Halbleiter-Hersteller, der Lösungen für analoge Sprachfunktionen, ISDN und xDSL aus einer Hand anbieten kann. Damit können Probleme vermieden werden, wie sie bei der Integration von Produkten unterschiedlicher Hersteller oftmals auftreten.

Infineon päsentiert die IPVD-Plattform als umfassende Lösung mit Sprach-, Video- und Daten-Funktionalität auf der Messe Supercomm in Atlanta (3.- 5.Juni).


Die IPVD-Plattform ist eine Single-Chip-Lösung für alle bestehenden und neu eingeführten Standards. Für die Datenkommunikation werden ADSL, ADSL2 sowie ADSL2+ und für die Sprachübertragung TDM, Packet-Voice und ISDN unterstützt. Durch den modularen Aufbau der IPVD-Plattform können alle gängigen Applikationen wie ADSL, POTS, ISDN, ADSL-over-POTS sowie ADSL-over-ISDN mit einem Chipsatz abgedeckt werden. Damit können Systemhersteller die Entwicklungszeit verkürzen und die Entwicklungskosten für alle Applikationen wie CO (Central Office), DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) und MSAP (Multi Service Access Plattform) senken.

„Service-Provider fordern konvergente Dienste in ihren Netzwerken. Damit geht der Übergang von herkömmlichen DSLAMs und DLCs auf Multi-Service-Access-Platt-formen einher“, sagte Christian Wolff, Vice President der Wireline Communications Business Group und General Manager der Access Business Unit von Infineon. „Telekom- bzw. Internet Service Provider sind dabei Geschäftsmodelle einzuführen, die paket-basierte Sprachdienste zunehmend mit schnellen DSL-Services kombinieren. Wir bieten unseren Kunden eine umfassende und im Markt bewährte Plattform, mit der sie ihre Produkte schneller entwickeln und die Time-to-Market verkürzen können.“

„Integrierte Sprach-Daten-Systeme sind ein Wachstumsmarkt, da Telekomanbieter kostenoptimierte ADSL-Dienste über POTS-Lösungen in der Vermittlungsstelle bereitstellen wollen“, sagte Ken Furer, Analyst der International Data Corp. „Produkte wie die IPVD-Plattform von Infineon stellen den nächsten Integrationsschritt dar und ermöglichen eine einfache Verbesserung von Netzwerken auf der Loop-Carrier-Ebene, wo Abmessungen und Leistungsaufnahme neben den Kosten die kritischen Elemente des System-Designs sind.“

Die IPVD-Lösung von Infineon unterstützt neben TDM (Time Division Multiplexing) auch paket-basierte Sprachdienste sowohl für VoIP (Voice over Internet Protocol) als auch VoATM (Voice over ATM), und zwar ohne Hardware-Änderungen. Außerdem werden voll integrierte Sprachkompressions-Codecs (G.72.x) sowie Echo-Unterdrückung gemäß G.128 (Far- und Near-end) unterstützt. Standard-TDM-Sprachfunktionen wie „DTMF-Erkennung“ und „Anrufer-ID-Generierung“ sind ebenfalls integriert. Durch einfache Software-Programmierung der POTS-Parameter können mit nur einem Hardware-Design alle weltweiten Anforderungen erfüllt werden.

Falls erforderlich kann die Plattform umfangreiche Funktionalitäten für den Leitungstest (Schmal- und Breitband) zur Verfügung stellen. Durch diese Fernwartung und –überwachung können weitere Systemkosten eingespart werden.

Durch die Integration des POTS-Splitters und des digitalen Signalprozessors für die Sprachverarbeitung bietet die IPVD-Plattform von Infineon die industrieweit höchste Portdichte mit nur etwa sieben Quadratzentimeter Boardfläche pro Kanal.

| Infineon
Weitere Informationen:
http://www.innovations-report.de/html/profile/profil-1016.html
http://www.infineon.com/cgi/ecrm.dll/jsp/showfrontend.do?lang=DE&news_nav_oid=-9979&content_type=NEWS&content_oid=80154

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Innovative Produkte:

nachricht Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation
17.07.2018 | Eierund GmbH / HoseOnline.de

nachricht Innovative Handprothesensteuerung besteht Alltagstest
21.06.2018 | Universitätsmedizin Göttingen - Georg-August-Universität

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics