Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

White Paper „Code Excellence“: Software ist die neue Kernkompetenz

18.12.2019

Industrie- und hier vor allem klassische Maschinenbauunternehmen müssen dringend ihre Softwarekompetenzen stärken. Tun sie das nicht, werden ihre Märkte von Softwareunternehmen besetzt, die sich die notwendigen Hardwarekompetenzen angeeignet haben und damit ihre Existenz bedrohen. fortiss hat zu dieser Thematik die Informationsschrift „Code Excellence – Herausforderungen und Chancen für Bayern“ veröffentlicht. Von den Erkenntnissen der AutorInnen können alle Firmen profitieren, die Ihre Zukunftsfähigkeit auf ein solides Fundament stellen möchten.

In der neuen fortiss-Publikation erläutern die VerfasserInnen grundlegende Herausforderungen in der Softwaretechnik. Anhand der Ergebnisse einer Online-Umfrage diskutieren sie die Schwierigkeiten von Unternehmen und geben auf Basis öffentlicher Marktdaten einen Einblick in weltweite Entwicklungen von Techniken und Technologien für verschiedene Anwendungsfälle.


In der neuen Informationsschrift "Code Excellence" erläutern die fortiss-Autoren Herausforderungen in der Softwaretechnik und zeigen auch Chancen auf.

Foto: fortiss

Die AutorInnen ziehen einen Vergleich zu bayernweiten Trends, zeigen Themen auf, die es zu adaptieren gilt, und stellen die Alleinstellungsmerkmale bayerischer Unternehmen heraus.

Sie schließen mit konkreten Chancen und Vorschlägen, von welchen Themen und Entwicklungen der Softwaretechnik die Unternehmen profitieren können und welche Kompetenzen sie dafür ausbauen müssen.

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

• Häufig wird der Entwicklungsprozess nicht gelebt, und der Nutzen qualitativer Software und sauberer Softwarearchitekturen nicht verstanden, besonders auf der Führungsebene. Ebenso besteht Handlungsbedarf bei der Unternehmenskultur.

• Bereits die Anforderungen an Softwareprodukte bereiten den Unternehmen Schwierigkeiten. Für die Dokumentation nutzen sie oft agile Methoden bzw. Techniken, setzten diese aber nicht adäquat ein bzw. um.

• Testen: Die meisten Unternehmen besitzen keine Testrichtlinien für ihre Software und legen ihren Tests undefinierte Anforderungen zugrunde.

• Softwarekompetenzen: Weiterbildende Maßnahmen und simple Methoden zum Wissenstransfer innerhalb von Unternehmen werden häufig nicht geboten.

• In Bayern steigt die Nachfrage an Themen wie agile Methoden und DevOps. Technologien wie C++, Matlab und Simulink sind nichtsdestotrotz die gefragtesten Themen.

• Weltweit besteht die größte Nachfrage in den Themen Künstliche Intelligenz, Big Data, Distributed Ledgers und Webtechnologien (z.B. JavaScript, Serverless). Ebenfalls ist eine weltweite Tendenz zu Open-Source-Software in diesen Bereichen klar erkennbar.

• Kombination eingebetteter Systeme mit modernen Trends: Die größte Herausforderung liegt einerseits in der Integration agiler Methoden unter Sicherstellung verlässlicher und sicherer Qualitätsansprüche und andererseits in der Kombination mit modernen Technologien und Schnittstellen.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Johannes Kroß
fortiss - Center for Code Excellence
Tel. +49 89 3603522 18
E-Mail: kross@fortiss.org

Originalpublikation:

https://www.fortiss.org/fileadmin/user_upload/CCE_whitepaper_web.pdf

Weitere Informationen:

https://www.fortiss.org/forschung/forschungsfelder/detail/center-for-code-excell...

Dr. Eve Tsakiridou | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht SmartKai – „Einparkhilfe“ zur Vermeidung von Schäden an Schiffen und Hafeninfrastruktur
01.04.2020 | OFFIS - Institut für Informatik

nachricht Mit Künstlicher Intelligenz zu besseren Entscheidungen
30.03.2020 | Universität Bielefeld

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Blockierung des Eisentransports könnte Tuberkulose stoppen

Tuberkulose-Bakterien brauchen Eisen zum Überleben. Wird der Eisentransport in den Bakterien gestoppt, so kann sich der Tuberkulose-Erreger nicht weiter vermehren. Nun haben Forscher der Universität Zürich die Struktur des Transportproteins ermittelt, das für die Eisenzufuhr zuständig ist. Dies eröffnet Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Medikamente.

Einer der verheerendsten Erreger, der sich im Inneren menschlicher Zellen vermehren kann, ist Mycobacterium tuberculosis – der Bazillus, der Tuberkulose...

Im Focus: Blocking the Iron Transport Could Stop Tuberculosis

The bacteria that cause tuberculosis need iron to survive. Researchers at the University of Zurich have now solved the first detailed structure of the transport protein responsible for the iron supply. When the iron transport into the bacteria is inhibited, the pathogen can no longer grow. This opens novel ways to develop targeted tuberculosis drugs.

One of the most devastating pathogens that lives inside human cells is Mycobacterium tuberculosis, the bacillus that causes tuberculosis. According to the...

Im Focus: Corona-Pandemie: Medizinischer Vollgesichtsschutz aus dem 3D-Drucker

In Vorbereitung auf zu erwartende COVID-19-Patienten wappnet sich das Universitätsklinikum Augsburg mit der Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung für das medizinische Personal. Ein Vollgesichtsschutz entfaltet dabei in manchen Situationen eine bessere Schutzwirkung als eine einfache Schutzbrille, doch genau dieser ist im Moment schwer zu beschaffen. Abhilfe schafft eine Kooperation mit dem Institut für Materials Resource Management (MRM) der Universität Augsburg, das seine Kompetenz und Ausstattung im Bereich des 3D-Drucks einbringt, um diesen Engpass zu beheben.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 wird nach heutigem Wissensstand maßgeblich durch Tröpfcheninfektion übertragen. Dabei sind neben Mund und Nase vor allem auch die...

Im Focus: Hannoveraner Physiker entwickelt neue Photonenquelle für abhörsichere Kommunikation

Ein internationales Team unter Beteiligung von Prof. Dr. Michael Kues vom Exzellenzcluster PhoenixD der Leibniz Universität Hannover hat eine neue Methode zur Erzeugung quantenverschränkter Photonen in einem zuvor nicht zugänglichen Spektralbereich des Lichts entwickelt. Die Entdeckung kann die Verschlüsselung von satellitengestützter Kommunikation künftig viel sicherer machen.

Ein 15-köpfiges Forscherteam aus Großbritannien, Deutschland und Japan hat eine neue Methode zur Erzeugung und zum Nachweis quantenverstärkter Photonen bei...

Im Focus: Physicist from Hannover Develops New Photon Source for Tap-proof Communication

An international team with the participation of Prof. Dr. Michael Kues from the Cluster of Excellence PhoenixD at Leibniz University Hannover has developed a new method for generating quantum-entangled photons in a spectral range of light that was previously inaccessible. The discovery can make the encryption of satellite-based communications much more secure in the future.

A 15-member research team from the UK, Germany and Japan has developed a new method for generating and detecting quantum-entangled photons at a wavelength of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Europäischer Rheumatologenkongress EULAR 2020 wird zum Online-Kongress

30.03.2020 | Veranstaltungen

“4th Hybrid Materials and Structures 2020” findet web-basiert statt

26.03.2020 | Veranstaltungen

Wichtigste internationale Konferenz zu Learning Analytics findet statt – komplett online

23.03.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Studie mit bispezifischem Antikörper liefert beeindruckende Behandlungserfolge bei Multiplem Myelom

01.04.2020 | Medizin Gesundheit

Unternehmenswissen - Wie gelingt der Umstieg von Präsenz auf Online?

01.04.2020 | Seminare Workshops

SmartKai – „Einparkhilfe“ zur Vermeidung von Schäden an Schiffen und Hafeninfrastruktur

01.04.2020 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics