Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Was bringt die Zukunft in Sachen Speichermedien?

21.01.2016

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht wie sich die Welt der Datenträger in den letzten Jahren und Jahrzehnten verändert hat? Heutzutage nutzen wir verschiedene magnetische und elektronische Speichermedien. Doch die entscheidende Frage lautet: Bleibt das so und worauf sollten wir uns in Zukunft einstellen? Der Spezialist für Datenrettung und Speichermedien aller Art, die Stellar Datenrettung hat in ihrer Expertendatenbank wesentliche Aspekte unter die Lupe genommen.

Die Welt der Daten entwickelt sich immer weiter. Es ist ein kontinuierlicher Entwicklungs- und Optimierungsprozess in der IT-Branche und die namenhaften Entwickler befinden sich im großen Rennen um das häufig als „The Next Big Thing“ betitelte Phänomen.


Glas-Speicher


Holographische/Mehrdimensionale optische Datenträger


Protein-coated Disc


Racetrack Speicher

(Alle Bildrechte: www.istockphoto.com)

Derzeit deutet alles darauf hin, dass die Kapazität der Geräte enorm steigen wird. Zudem werden magnetische Speichermedien aufgrund ihrer Anfälligkeit höchstwahrscheinlich in Summe weniger genutzt werden. Doch welche Entwicklungen sind so innovativ, dass sie in Kürze das Urgestein der Datenspeicherung von seinem Thron vertreiben könnten? Im Folgenden werden einige dieser „Speichermedien der Zukunft“ kurz von Stellar Datenrettung vorgestellt:


Glas-Speicher: Eine der wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Speichermedien sind die umfangreichen Tests mit Quarz-Glas. Wissenschaftler sind seit Jahren auf der Suche nach Materialien, die einerseits Datenspeicherungen mit einer hohen Kapazität ermöglichen, andererseits aber nicht so kurzlebig und anfällig sind wie beispielsweise die magnetisch-mechanische Festplatte. Seit einiger Zeit arbeitet die University of Southhampton an der Idee, Quarz-Glas als Datenspeicher einzusetzen und konnte bereits einige Erfolge verzeichnen. Zeitgleich arbeitet Hitachi an der kommerziellen Nutzung und bereitet sich auf die Markteinführung in einigen Jahren vor. Zum heutigen Stand wird davon ausgegangen, dass mehrere hundert TByte pro Medium möglich sind. Die Haltbarkeit der Daten könne mehrere Millionen Jahre betragen.

Holographische/Mehrdimensionale optische Datenträger: Derzeit scheinen optische Datenträger wie CDs und DVDs immer weiter in den Hintergrund zu rücken. Dies liegt meist an ihrer Anfälligkeit für Kratzer und an der begrenzten Kapazität. Das soll sich jedoch in Zukunft ändern. Aufgrund von Produktionsproblemen des Hauptentwicklers dieses Formates, wurde das Projekt HVD (Holographic Versatile Disc) leider vorzeitig eingestellt. Die Idee hinter diesem neuartigen Produkt war es, neben der zweidimensionalen Ebene, eine weitere Ebene einzugliedern und somit die Speicherkapazität auszuweiten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass derartige Projekte in naher Zukunft wieder aufgegriffen werden.

Protein-coated Disc: Seit einigen Jahren ist an der Harvard Medical School ein Projekt im Gange, welches ein einfaches optisches Speichermedium (ähnlich einer DVD) zu einem innovativen 50 Tbyte Speichergerät umwandeln soll. Die DVD würde hierbei mit einem Protein überzogen, welches von einem Bakterium stammt, dem sog. Halobacterium salinarum. Dieses Protein gibt bei Lichteinstrahlung eine Substanz ab, die als Energiespeicher genutzt werden kann. Derzeit ist die Haltbarkeit dieses Proteins sehr eingeschränkt. Durch die Veränderung der DNA soll die Verwendbarkeit des Speichermediums auf einige Jahre verlängert werden.

Racetrack Speicher: Seit ca. 2008 wird an einem neuartigen magneto-elektronischen Speichermedium gearbeitet, welches Daten in Form von einzelnen Speicherbits auf ferromagnetischen Nanodrähten speichert. Die Anordnung dieser Nanodrähte geschieht nebeneinander, sodass diese häufig mit Rennbahnen verglichen werden. Bei Lese- und Schreibvorgängen würden diese Nanodrähte wie bei einem Schieberegister, an einer Lese- und Schreibelektronik vorbeigeführt werden. Der Raumbedarf dieser Nanodrähte wäre hierbei so gering, dass sie bei einer dreidimensionalen Anordnung, eine bis zu 100-mal höhere Speicherdichte als heutige Flashspeicher aufweisen würden.

(Alle Bildrechte: www.istockphoto.com)

Gewiss, die Zukunft der Speichermedien erscheint noch unklar. Trotzdem nimmt Stellar Datenrettung solche technologischen Entwicklungen ernst, auch wenn einige von ihnen bisher nur theoretische Konstrukte darstellen.

R&D bei Stellar Datenrettung: Rasante technologische Zyklen, Datarecovery, Wiping und Forensik - die Research & Development Abteilung bei Stellar hält die Labor-Techniker, Ingenieure und Spezialisten beim weltweit agierenden Datenrettungsuntermehmen Stellar stets auf dem aktuellsten Stand, um besten Service und die innovativsten Prozesse bieten zu können. Geprüfte Sicherheit, Qualität, Customer Care und Innovation stehen für Stellar an oberster Stelle.


Weitere Informationen über Stellar: www.stellardatenrettung.de


Über Stellar Datenrettung
Stellar Datenrettung ist das weltweit einzige ISO-zertifizierte Datenrettungsunternehmen welches sowohl in der Entwicklung von Datenrettungssoftware, als auch in der professionellen Datenrettung erfolgreich tätig ist. Das Stellar Datenrettungslabor verfügt über einen modernen, ISO-zertifizierten Reinraum der Klasse 100. Datensicherheit hat höchsten Stellenwert, so erhielt Stellar das BDO Sicherheitszertifikat und ist unter anderem Mitglied der Allianz für Cybersicherheit. Das Unternehmen zählt weltweit mehr als 2 Millionen zufriedene Kunden und ist in Deutschland seit über 20 Jahren in der Datenrettung erfolgreich tätig. Stellar hat 5 Standorte in Deutschland (Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt), 2 Standorte in der Schweiz (Genf, Zürich) und 1 Standort in Österreich (Wien).

Weitere Informationen über Stellar: www.stellardatenrettung.de
Stellar Datenrettung Österrreich: http://www.stellardatenrettung.at
Stellar Datenrettung Schweiz: http://www.stellar.ch


Twitter: Twitter.com/StellarDataDE
Facebook: Facebook.com/Stellar Datenrettung
Google+: Google+/stellardatenrettungDE

Presseteam | Stellar Datenrettung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Intelligente Lösungen für smarte Container
13.11.2019 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht KI, mein Freund und Helfer – Studie zu den Implikationen der Interaktion mit Künstlicher Intelligenz
12.11.2019 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bauplan eines bakteriellen Kraftwerks entschlüsselt

Wissenschaftler der Universität Würzburg und der Universität Freiburg gelang es die komplexe molekulare Struktur des bakteriellen Enzyms Cytochrom-bd-Oxidase zu entschlüsseln. Da Menschen diesen Typ der Oxidase nicht besitzen, könnte dieses Enzym ein interessantes Ziel für neuartige Antibiotika sein.

Sowohl Menschen als auch viele andere Lebewesen brauchen Sauerstoff zum Überleben. Bei der Umsetzung von Nährstoffen in Energie wird der Sauerstoff zu Wasser...

Im Focus: Neue Möglichkeiten des Additive Manufacturing erschlossen

Fraunhofer IFAM Dresden demonstriert Fertigung von Kupferbau

Am Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden ist es gelungen, mittels Selektivem Elektronenstrahlschmelzen...

Im Focus: New opportunities in additive manufacturing presented

Fraunhofer IFAM Dresden demonstrates manufacturing of copper components

The Fraunhofer Institute for Manufacturing Technology and Advanced Materials IFAM in Dresden has succeeded in using Selective Electron Beam Melting (SEBM) to...

Im Focus: New Pitt research finds carbon nanotubes show a love/hate relationship with water

Carbon nanotubes (CNTs) are valuable for a wide variety of applications. Made of graphene sheets rolled into tubes 10,000 times smaller than a human hair, CNTs have an exceptional strength-to-mass ratio and excellent thermal and electrical properties. These features make them ideal for a range of applications, including supercapacitors, interconnects, adhesives, particle trapping and structural color.

New research reveals even more potential for CNTs: as a coating, they can both repel and hold water in place, a useful property for applications like printing,...

Im Focus: Magnetisches Tuning auf der Nanoskala

Magnetische Nanostrukturen maßgeschneidert herzustellen und nanomagnetische Materialeigenschaften gezielt zu beeinflussen, daran arbeiten Physiker des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gemeinsam mit Kollegen des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden und der Universität Glasgow. Zum Einsatz kommt ein spezielles Mikroskop am Ionenstrahlzentrum des HZDR, dessen hauchdünner Strahl aus schnellen geladenen Atomen (Ionen) periodisch angeordnete und stabile Nanomagnete in einem Probenmaterial erzeugen kann. Es dient aber auch dazu, die magnetischen Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen zu optimieren.

„Materialien im Nanometerbereich magnetisch zu tunen birgt ein großes Potenzial für die Herstellung modernster elektronischer Bauteile. Für unsere magnetischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Hitzesommer, Überschwemmungen und Co. – Vor welchen Herausforderungen steht die Pflanzenzüchtung der Zukunft?

14.11.2019 | Veranstaltungen

Mediation – Konflikte konstruktiv lösen

12.11.2019 | Veranstaltungen

Hochleistungsmaterialien mit neuen Eigenschaften im Fokus von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft

11.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bauplan eines bakteriellen Kraftwerks entschlüsselt

14.11.2019 | Biowissenschaften Chemie

Eisfreie Gletscherbecken als Wasserspeicher

14.11.2019 | Geowissenschaften

Lichtimpulse mit wenigen optischen Zyklen durchbrechen die 300 W-Barriere

14.11.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics