Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TU Berlin hat eine der größten Installationen von ownCloud

31.10.2014

In einer modernen Universität sind alle auf den sicheren Austausch von Dateien angewiesen, von den Studierenden über die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zur Verwaltung. Dafür setzt die Technische Universität Berlin für ihre „tubCloud“ jetzt auf die Enterprise Edition von ownCloud.

Mit Hilfe der Open Source basierten Filesync und -share Software behalten die Nutzerinnen und Nutzer die volle Kontrolle über ihre Daten im Einklang mit deutschen Datenschutz-Regelungen. Die TU Berlin hat mit über 8500 von potentiell 30.000 Usern (1) nun den produktiven Einsatz einer der größten deutschen ownCloud-Installationen auf Basis der Enterprise Edition gestartet.

ownCloud an der TU Berlin

Seit über einem Jahr hat die TU Berlin ownCloud in Form der Community Edition eingesetzt. Die Universität hat auf die aktuelle Enterprise Edition gewechselt, da der sichere Datenaustausch als Service immer wichtiger wird: Nach und nach wird das Filesync und -share in die IT-Prozesse ver-schiedener Bereiche aus Forschung und Lehre sowie der Verwaltung integriert, so dass die Zahl der Anwenderinnen und Anwender von derzeit 7000 auf bis zu 30.000 erhöht werden kann.

Der oder die einzelne erhält 20 (Studierende) bzw. 100 Gigabyte (Mitarbeitende) Speicher, bei der Gesamtdatenmenge rechnet die Universität mit einem Volumen von derzeit 12 Terabyte (TB) und künftig sogar von bis zu 200 TB. Ferner stehen allen Nutzern der TU Berlin dadurch auch die tubCloudApps für alle gängigen Plattformen kostenlos zur Verfügung.

Was zeichnet ownCloud aus?

Zu den Vorteilen von ownCloud zählt der Zugriff über alle gängigen Plattformen wie PC, Mac und Linux-Rechner sowie Smartphone oder Tablet via Apps für Android und iOS, auf denen die Daten synchronisiert werden. Der enthaltene Editor unterstützt Programmierarbeiten durch Syntax Highlighting und ermöglicht es, gemeinsam mit anderen Nutzern Texte zu bearbeiten.

„Neben der Benutzerfreundlichkeit“, so Dr. Thomas Hildmann, Abteilungsleiter Infrastruktur vom IT-Dienstleister tubIT der TU Berlin, „zeichnet sich die ‚tubCloud‘ dadurch aus, dass unsere Daten innerhalb der Hochschule gemäß der an der TU Berlin üblichen Standards und unter Einhaltung der Deutschen Rechte und Richtlinien gespeichert werden.“

Hierzu gehört die Speicherung auf redundanten Festplattensystemen an zwei unabhängigen Standorten sowie die regelmäßige automatische Sicherung auf Magnetbändern sowie strenge Zutritts- und Zugriffskontrollen – jeweils mit enger Abstimmung mit dem behördlichen Datenschutz.

„Wir wollen leistungsfähige Open Source Software aktiv unterstützen – das tun wir durch unseren Wechsel auf die Enterprise Edition und beispielsweise auch als Gastgeber der ownCloud Contributor Conference in diesem Sommer“, führt Dr. Hildmann weiter aus. „Mit der neuen Implementierung sind wir nun in der Lage, ownCloud anderen Hochschulen als unsere Dienstleistung anzubieten, damit auch diese von einer modernen Lösung für den sicheren und zuverlässigen Datenaustausch profitieren.“

Weitere Informationen über „tubCloud“ finden Sie unter:

http://www.tubit.tu-berlin.de/menue/dienste/daten_server/tubcloud

Was ist ownCloud?

ownCloud ist eine Open Source Lösung für das sichere Filesync und -share, die einfach zu benutzen ist und im eigenen Rechenzentrum, auf den eigenen Servern und mit den eigenen Speichersystemen verwendet werden kann. Es fügt sich nahtlos in die vorhandene IT-Infrastruktur ein und ermöglicht die Verwaltung sensibler Daten nach eigenen Richtlinien und mit eigenen Tools. ownCloud ermöglicht es, Daten auf dem lokalen Rechner anderen zur Verfügung zu stellen, sie im Web Browser zu teilen sowie von mobilen Geräten aus darauf zuzugreifen, ohne die Kontrolle über die Daten einzubüßen.

Über ownCloud Inc.

Basierend auf dem populären Open Source Community-Projekt ownCloud für Datei-Synchronisierung und -Teilen wurde 2011 die ownCloud Inc. gegründet, um der Firmen-IT eine größere Kontrolle über ihre Daten zu ermöglichen – mit der Kombination von größerer Flexibilität, Offenheit und Erweiterbarkeit auf on-Premise Servern und Speicher. Die Firmenzentrale befindet sich in Lexington (USA), das europäische Hauptquartier ist in Nürnberg angesiedelt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.owncloud.com/de

(1) Gezählt wurden alle Nutzer, die sich mindestens einmal bei ownCloud angemeldet und Daten gespeichert oder geladen haben.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:
Dr. Thomas Hildmann, TU Berlin, tubIT – IT-Servicecenter, Abteilungsleiter Infrastruktur und Technik, Tel. 030/314-23226, und
Michaela Müller-Klang, TU Berlin, tubIT – IT-Servicecenter, Geschäftsführerin Bereich Personal und Organisation, Tel.: 030/314-29836, E-Mail: michaela.mueller-klang@tu-berlin.de

Stefanie Terp | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Intelligente Lösungen für smarte Container
13.11.2019 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht KI, mein Freund und Helfer – Studie zu den Implikationen der Interaktion mit Künstlicher Intelligenz
12.11.2019 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: New Pitt research finds carbon nanotubes show a love/hate relationship with water

Carbon nanotubes (CNTs) are valuable for a wide variety of applications. Made of graphene sheets rolled into tubes 10,000 times smaller than a human hair, CNTs have an exceptional strength-to-mass ratio and excellent thermal and electrical properties. These features make them ideal for a range of applications, including supercapacitors, interconnects, adhesives, particle trapping and structural color.

New research reveals even more potential for CNTs: as a coating, they can both repel and hold water in place, a useful property for applications like printing,...

Im Focus: Magnetisches Tuning auf der Nanoskala

Magnetische Nanostrukturen maßgeschneidert herzustellen und nanomagnetische Materialeigenschaften gezielt zu beeinflussen, daran arbeiten Physiker des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) gemeinsam mit Kollegen des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden und der Universität Glasgow. Zum Einsatz kommt ein spezielles Mikroskop am Ionenstrahlzentrum des HZDR, dessen hauchdünner Strahl aus schnellen geladenen Atomen (Ionen) periodisch angeordnete und stabile Nanomagnete in einem Probenmaterial erzeugen kann. Es dient aber auch dazu, die magnetischen Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen zu optimieren.

„Materialien im Nanometerbereich magnetisch zu tunen birgt ein großes Potenzial für die Herstellung modernster elektronischer Bauteile. Für unsere magnetischen...

Im Focus: Magnets for the second dimension

If you've ever tried to put several really strong, small cube magnets right next to each other on a magnetic board, you'll know that you just can't do it. What happens is that the magnets always arrange themselves in a column sticking out vertically from the magnetic board. Moreover, it's almost impossible to join several rows of these magnets together to form a flat surface. That's because magnets are dipolar. Equal poles repel each other, with the north pole of one magnet always attaching itself to the south pole of another and vice versa. This explains why they form a column with all the magnets aligned the same way.

Now, scientists at ETH Zurich have managed to create magnetic building blocks in the shape of cubes that - for the first time ever - can be joined together to...

Im Focus: A new quantum data classification protocol brings us nearer to a future 'quantum internet'

The algorithm represents a first step in the automated learning of quantum information networks

Quantum-based communication and computation technologies promise unprecedented applications, such as unconditionally secure communications, ultra-precise...

Im Focus: REANIMA - für ein neues Paradigma der Herzregeneration

Endogene Mechanismen der Geweberegeneration sind ein innovativer Forschungsansatz, um Herzmuskelschäden zu begegnen. Ihnen widmet sich das internationale REANIMA-Projekt, an dem zwölf europäische Forschungszentren beteiligt sind. Das am CNIC (Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares) in Madrid koordinierte Projekt startet im Januar 2020 und wird von der Europäischen Kommission mit 8 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen weltweit die meisten Todesfälle. Herzinsuffizienz ist geradezu eine Epidemie, die neben der persönlichen Belastung mit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Mediation – Konflikte konstruktiv lösen

12.11.2019 | Veranstaltungen

Hochleistungsmaterialien mit neuen Eigenschaften im Fokus von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft

11.11.2019 | Veranstaltungen

Weniger Lärm in Innenstädten durch neue Gebäudekonzepte

08.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mehr digitale Prozesse für den Mittelstand

13.11.2019 | Unternehmensmeldung

dormakaba mit 4 Architects' Darling in Gold ausgezeichnet

13.11.2019 | Förderungen Preise

Effiziente Motorenproduktion mit der neuesten Generation des LZH IBK

13.11.2019 | Maschinenbau

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics