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Rittal: Das sind die IT- und Datacenter-Trends 2019

17.12.2018

Mit Edge- und Cloud-Systemen die IT-Infrastruktur zukunftssicher ausbauen

  • Rechenzentren erhalten mehr KI-basierte Überwachungsfunktionen
  • Mit Edge-Computing Datenflut in Echtzeit verarbeiten
  • Hyperscale-Rechenzentren treiben den Cloud-Markt weiter an
  • Optimierte Kühltechnologien steigern Energieeffizienz im Rechenzentrum
  • Standortvorteil der nordischen Länder hilft beim Kostensparen

Mit der Digitalisierung steigt die Nachfrage nach schnell verfügbaren Daten nahe dem Entstehungsort. Dies erfordert zusätzliche Rechenleistung, kurze Latenzzeiten, unterbrechungsfreie Datenverfügbarkeit und systemweite Sicherheit. Für diese und weitere Anforderungen entwickelte Rittal die RDCC-basierenden Edge-Rechenzentren.

Quelle Rittal GmbH & Co. KG


Natürliche Kühlung nach Bedarf: Das neue LCP DX/FC Hybrid verfügt sowohl über einen Kältemittelkreislauf als auch über einen separaten Wasserkreislauf. Bei niedrigeren Temperaturen wird automatisch die indirekte freie Kühlung genutzt. Die Basis für die kostengünstige Lösung ist ein externer Hybridverflüssiger, in dem ein Freikühler integriert ist.

Quelle Rittal GmbH & Co. KG

Rittal stellt fünf Trends rund um die Cloud- und Rechenzentrumsindustrie vor, die IT-Manager im Jahr 2019 auf ihrer Agenda haben sollten.

Trend 1: Datacenter erhalten mehr KI-basierte Überwachungsfunktionen

Ohne Assistenzsysteme mit künstlicher Intelligenz (KI) werden IT-Experten im Rechenzentrum bald nicht mehr in der Lage sein, große, komplexe IT- Systeme ausfallsicher zu betreiben. Laut IDC sollen bis 2022 bereits 50 Prozent der Komponenten in großen Rechenzentren über integrierte KI-Funktionen verfügen und autonom arbeiten. Um diese Entwicklung zu unterstützen, müssen IT-Administratoren Predictive Analytics und Machine Learning zur Optimierung des IT-Betriebs einsetzen. Diese Werkzeuge liefern beispielsweise vorausschauende Störungsprognosen und unterstützen eine optimierte Lastverteilung, sodass Unternehmen die Hochverfügbarkeit der IT-Umgebung absichern können.

Trend 2: Mit Edge-Computing Datenflut in Echtzeit verarbeiten

Für Deutschland wird in der zweiten Jahreshälfte 2019 mit dem Start des 5G-Mobilfunknetzes gerechnet. Die Vielzahl der für 5G notwendigen Sendemasten macht den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur mit Edge Datacentern notwendig. Weiterhin werden sich durch 5G die Datenmengen erhöhen, die Netzbetreiber und andere Unternehmen verarbeiten müssen. Die Analysten von CB Insights gehen davon aus, dass im Jahr 2020 Anwender im Schnitt täglich 1,5 GByte an Daten mit einem Internet-fähigen Gerät erzeugen.

Durch einen dezentralen Ausbau der IT-Infrastruktur mit Edge-Rechenzentren lassen sich Daten schon an der Quelle erstverarbeiten. Damit wird eine geringe Latenz in der Datenverarbeitung erreicht, sodass Echtzeitapplikationen für eine Steuerung von Industrierobotern oder autonome Fahrzeugsysteme möglich werden. Für weitergehende Datenanalysen sind Edge-Rechenzentren mit der Cloud verbunden.

Unternehmen sollten daher jetzt prüfen, wie sie ihre IT-Kapazitäten in den kommenden ein bis zwei Jahren flexibel ausbauen können und hierfür auch Edge-Konzepte evaluieren. Der allgemeine Trend zur Standardisierung ist hier auch ein wesentlicher Faktor, um die vom Markt geforderte schnelle Bereitstellungszeit und Skalierbarkeit von Datacenter-Lösungen realisieren zu können.

Trend 3: Cloud-Markt profitiert von Hyperscale-Rechenzentren

In Deutschland nimmt die Akzeptanz der Cloud weiter zu. Vorreiter dieser Entwicklung: der Maschinen- und Anlagenbau. Laut Bitkom greift in dieser Branche bereits jedes zweite Unternehmen auf die Cloud zurück. Parallel dazu steigen global die Investitionen in Hyperscale-Rechenzentren, was ein Indiz für die weitere Verbreitung der Cloud als Betriebsmodell ist. Die Marktforscher von Synergy Reach erwarten im Jahr 2020 weltweit über 600 Hyperscale-Rechenzentren. Aktuell liegt die Zahl bei rund 450.

Rittal empfiehlt daher IT-Leitern im Jahr 2019 passend zu ihrer Unternehmensstrategie die notwendige Balance zwischen On-Premise Edge bzw. Core-Rechenzentrum sowie Cloud-Ressourcen zu ermitteln, um den Anwendungsbetrieb und die Hochverfügbarkeit bestmöglich zu unterstützen.

Trend 4: Optimierte Technologien steigern Energieeffizienz

Die Energieeffizienz gilt nach der Hochverfügbarkeit als das zweitwichtigste Managementthema beim Betrieb von Rechenzentren. Laut dem Borderstep Institut hat sich zwar die Energieeffizienz neuer Rechenzentren in den letzten zehn Jahren um etwa 60 Prozent verbessert. Gleichzeitig ist jedoch der Energiebedarf weiter angestiegen, da die IT-Kapazitäten ausgebaut wurden. Während die in Deutschland betriebenen Server im Jahr 2017 etwa 4,7 Milliarden kWh benötigten, entfielen auf die Infrastruktursysteme wie Kühlung und USV rund 5,3 Milliarden kWh.

Für die RZ-Verantwortlichen sollte daher die Energieoptimierung des gesamten Rechenzentrums im neuen Jahr ganz oben auf der Agenda stehen. Hybride Kühlgeräte, die beispielsweise Freikühlung und kältemittelbasierte Kühlung integrieren, bieten neue Ansätze für eine Kostenoptimierung.

Trend 5: Standortvorteil der nordischen Länder hilft beim Kostensparen

Die Region Nordics ist für Cloud- und Colocation-Provider zu einem attraktiven Standort geworden. Länder wie Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden bieten regenerative Energiequellen, ein für Rechenzentren günstiges Klima, eine sehr gute Internet-Anbindung sowie eine hohe politische und wirtschaftliche Stabilität. Analysten erwarten für die Region bis zum Jahr 2023 bei Rechenzentren ein jährliches Umsatzwachstum von acht Prozent.

IT-Leiter sollten bei geplanten Cloud-Projekten daher auch Alternativen in der Region Nordics evaluieren, wie beispielsweise das Lefdal Mine Datacenter (LMD) in Norwegen. Rittal ist strategischer und technologischer Partner für das LMD. Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen, eine effiziente Meerwasserkühlung und niedrige Betriebskosten ermöglichen es, dass das Rechenzentrum mit einer Power Usage Effectiveness-Kennzahl (PUE) von 1,15 betrieben werden kann, wodurch sich europaweit mit die niedrigsten IT-Betriebskosten für die Kunden ergeben.

Wie Rittal seine Kunden auf die zukünftige Entwicklung vorbereitet

„Neben dem Trend zur verstärkten Standardisierung werden wir im Jahr 2019 erleben, dass Unternehmen ihre IT-Infrastruktur verstärkt dezentral ausbauen. Damit werden digitale Initiativen unterstützt, die heute zu einem festen Bestandteil einer erfolgreichen Unternehmensstrategie gehören. Ein Mittel dafür sind Edge-Rechenzentren, die sich zum Beispiel als IT-Container sehr schnell auf dem Firmengelände in Betrieb nehmen lassen und somit die digitale Transformation in allen Industriezweigen unterstützen. Rittal bietet für Edge-Infrastrukturen eine Reihe von Lösungen – von Rack-Lösungen bis hin zum schlüsselfertigen IT-Container mit Cloud-Anbindung“, kommentiert Andreas Keiger, Executive Vice President der Global Business Unit IT bei Rittal.

Über Rittal

Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal sind in über 90 Prozent aller Branchen weltweit zu finden, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche.

Zum breiten Leistungsspektrum des Weltmarktführers gehören konfigurierbare Schaltschränke, deren Daten im gesamten Produktionsprozess durchgängig verfügbar sind. Intelligente Rittal Kühllösungen mit bis zu 75 Prozent geringerem Energie- und CO2-Verbrauch können mit der Produktionslandschaft kommunizieren und ermöglichen vorausschauende Wartungs- und Servicekonzepte. Innovative IT-Lösungen vom IT-Rack über das modulare Rechenzentrum bis hin zu Edge und Hyperscale Computing Lösungen gehören zum Portfolio.

Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Rittal Automation Systems durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau. Rittal liefert in Deutschland binnen 24 Stunden zum Bedarfstermin – punktgenau, flexibel und effizient.

Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 80 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt 11.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Zum zehnten Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2018 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer bundesweiten Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2018 bereits zum dritten Mal in Folge zu den bundesweit besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de  und www.friedhelm-loh-group.com 

Unternehmenskommunikation

Regina Wiechens-Schwake
Tel.: 02772/505-2527
E-Mail: wiechens-schwake.r@rittal.de

Christian Abels
Tel.: 02772/505-1328
E-Mail: abels.c@rittal.de

Hans-Robert Koch
Tel.: 02772/505-2693
E-Mail: koch.hr@rittal.de

Rittal GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
35745 Herborn

www.rittal.de

Christian Abels | Rittal GmbH & Co. KG

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