Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Tweetmap" sortiert Twitter-Meldungen - Student der FH Mainz entwickelt interaktives Tool

29.05.2013
Wer wissen will, wo und was gerade zu seinem Lieblingsthema getwittert wird, findet auf „Tweetmap“ die Antwort. Benedikt Rauls, Student der Geoinformatik und Vermessung, hat das interaktive Suchwerkzeug im Rahmen seiner Bachelorarbeit an der Fachhochschule Mainz entwickelt.

Auf tweetmap.fh-mainz.de kann man Schlagworte in einer Suchmaschine eingeben, die dann gezielt nach passenden Tweets der vergangenen fünf Tage sucht und diese verortet. Dadurch können die Orte, von denen getwittert wurde, auf Karten übertragen werden.


Heatmap

In einem Themenexplorer werden alle Themen, sowohl die eigenen, als auch die der anderen Nutzer von Tweetmap, angezeigt. Möchte man nun eine Suche starten, kann entweder ein fremdes Thema übernommen werden, sodass auch dessen Schlüsselwörter übernommen werden, oder man definiert ein eigenes Thema mit bis zu zehn Schlüsselwörtern.

Tweetmap bietet verschiedene Kartendarstellungen, die aufzeigen, an welchen Orten auf der Welt zu dem Thema am meisten getwittert wurde. Wählen kann man unter einer einfachen oder gewichteten Punktdarstellung, in einer Länderdarstellung mit Angaben in Tweets pro Einwohner oder einer so genannten "Heatmap", die mit Farbverläufen anzeigt, wo es besondere Schwerpunkte auf der Landkarte gibt.

„Mit der Tweetmap kann jeder herausfinden, wo über bestimmte aktuelle Ereignisse getwittert wird, und um sich dann zum Beispiel auch die Tweets einer bestimmten Region gezielt anzuschauen“, erklärt Benedikt Rauls. Auch für Unternehmen könne das interaktive Tool von Nutzen sein: „Firmen können zum Beispiel mit Tweetmap herausfinden, wo und was über sie und ihre Produkte getwittert wird.“

„Tweetmap ist eine hervorragende studentische Arbeit mit viel Potential“, sagt Professor Dr. Klaus Böhm, der Benedikt Rauls‘ Arbeit betreut hat. Zum Wintersemester 2012/2013 hat Benedikt Rauls sein Masterstudium begonnen und arbeitet als Wissenschaftliche Hilfskraft an der Lehreinheit Geoinformatik und Vermessung der Fachhochschule Mainz.

Kontakt für Rückfragen:

Alice Gundlach M.A.
Lehreinheit Geoinformatik und Vermessung
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 06131/628 1474
E-Mail: alice.gundlach@fh-mainz.de

Bettina Augustin | idw
Weitere Informationen:
http://tweetmap.fh-mainz.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Maschinelles Lernen: Neue Methode ermöglicht genaue Extrapolation
13.07.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Gegen das Verblassen historischer Dokumente
11.07.2018 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics