Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Dienst „GWDG Cloud Share“ vereinfacht Mobile Computing

20.11.2012
Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) hat ihr umfangreiches Angebot an Informations- und Kommunikationsleistungen um den neuen Dienst „GWDG Cloud Share“ erweitert, der allen Kunden nach einer erfolgreichen mehrmonatigen Testphase ab sofort zur Verfügung steht.

Er bietet eine Reihe von interessanten Anwendungsmöglichkeiten, die den Wissenschaftlern, Lehrenden und Studierenden das mobile Arbeiten mit mehreren Geräten wesentlich erleichtert und effizienter gestaltet. Er ist ein wichtiger Baustein für das wachsende Angebot der GWDG im Bereich der Cloud-Services, das in Kürze auch um die „GWDG Compute Cloud“ erweitert wird.

„GWDG Cloud Share“ ist ein Dienst ähnlich zu bekannten kommerziellen Storage-Cloud- und Dateisynchronisationsdiensten. Die GWDG nutzt dazu die Software „PowerFolder“ der gleichnamigen Firma. Der Dienst ist einfach, schnell und sicher über die verfügbare Client-Software oder plattformunabhängiger Weboberfläche zu nutzen.

Die Einsatzmöglichkeiten, vor allem im Bereich des immer weiter verbreiteten mobilen Arbeitens, sind vielfältig. Dazu gehören insbesondere das einfache Synchronisieren von Dateien über verschiedene Geräte, z. B. PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Ebenso erlaubt der Dienst kollaboratives Arbeiten mehrerer Benutzer oder dient als Alternative für den Versand großer E-Mail-Anhänge.

„GWDG Cloud Share“ macht die oft mühsame manuelle Pflege von mobilen Daten überflüssig; lästiges Kopieren und Transportieren von Daten auf USB-Stick oder der Versand per E-Mail sind nicht mehr erforderlich. Die benötigten Daten sind über „GWDG Cloud Share“ jederzeit und von jedem Ort per Internetverbindung nutzbar. Das Arbeiten an den so überwachten Dateien ist auch offline möglich; Änderungen werden dann bei der nächsten Online-Verbindung und Synchronisation übertragen bzw. empfangen.

Der Dienst wird gesichert im Rechenzentrum der GWDG betrieben. Alle Daten liegen auf eigenen Datenspeichern bei der GWDG. Damit wird den gängigen Datenschutzanforderungen, insbesondere aus der Wissenschaft, Rechnung getragen.

Der Dienst wurde während einer erfolgreichen einjährigen Testphase auf Basis des zahlreichen Kundenfeedbacks laufend verbessert und startet nun in den Regelbetrieb.

Für die weit verbreiteten mobilen Plattformen iOS und Android sind Clients beim Hersteller der Software „PowerFolder“ in der Entwicklung und stehen in Kürze bereit. Damit wird es dann noch einfacher, jederzeit von überall auf seine Daten zuzugreifen. Die mobilen Clients werden mit der Fertigstellung durch den Hersteller auch automatisch den Nutzern von „GWDG Cloud Share“ zur Verfügung stehen, analog zu den schon eingesetzten Desktop-Clients. Parallel wird in Kürze der Dienst im Self-Service-Portal der GWDG integriert werden, über das Kunden selbständig Dienste einrichten und konfigurieren können.

Die Nutzung von „GWDG Cloud Share“ wird im Rahmen der Grundversorgung allen Kunden der Universität Göttingen und der Max-Planck-Gesellschaft unentgeltlich angeboten. Standardmäßig stehen 10 GigaByte Speicherplatz pro Nutzer zur Verfügung; bei Bedarf ist eine Erhöhung möglich. Darüber hinaus bietet die GWDG den Dienst auf Anfrage auch anderen Hochschulen sowie weiteren Einrichtungen zu attraktiven Konditionen an. Insbesondere die 15 Hochschulen, die an der „Niedersachsen Storage Cloud“ beteiligt sind, können 1 GigaByte Speicherplatz pro Nutzer kostenfrei beziehen, sofern sich die jeweilige Hochschule für diesen Dienst entscheidet.

Über die GWDG:
Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) ist eine gemeinsame Einrichtung der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts und der Max-Planck-Gesellschaft. Sie erfüllt die Funktion eines Rechen- und IT-Kompetenzzentrums für die Max-Planck-Gesellschaft und des Hochschulrechenzentrums für die Universität Göttingen. Ihre wissenschaftlichen Forschungsaufgaben liegen im Bereich der Angewandten Informatik. Ferner fördert sie die Ausbildung von Fachkräften für Informationstechnologie.

Dr. Thomas Otto | idw
Weitere Informationen:
http://wiki.gwdg.de/index.php/PowerFolder

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Glasses Guide: Neues Tool zur Auswahl von Datenbrillen und Anwendungen
15.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Einzigartige Infrastruktur für Deep Learning – DFKI erhält ersten NVIDIA DGX2 Supercomputer Europas
11.10.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

Biotechnologen entschlüsseln Struktur und Funktion von Docking Domänen bei der Biosynthese von Peptid-Wirkstoffen

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine...

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Natürlich intelligent

19.10.2018 | Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ultraleichte und belastbare HighEnd-Kunststoffe ermöglichen den energieeffizienten Verkehr

19.10.2018 | Materialwissenschaften

IMMUNOQUANT: Bessere Krebstherapien als Ziel

19.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Raum für Bildung: Physik völlig schwerelos

19.10.2018 | Bildung Wissenschaft

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics