Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue RFID-Transponder mit hoher Speicherkapazität und mobiles Handlesegerät

31.03.2015
  • RFID-Transponder mit hoher Speicherkapazität für Produktion und Logistik
  • FRAM-Technologie ermöglicht beliebig viele Schreibvorgänge in hoher Geschwindigkeit
  • Mobiles Schreib-/Lesegerät für zuverlässige Datenerfassung in Logistik- und Service-Anwendungen

Siemens erweitert seine RFID-Produktfamilie Simatic RF600 um neue Transponder mit deutlich größerem Speicher sowie um ein kompaktes mobiles Schreib-/Lesegerät. Mit einer Kapazität von 4 Kilobyte (kB) ermöglichen die neuen UHF-RFID-Datenträger RF622T und RF622L die Speicherung größerer Datenmengen auf markierten (getaggten) Objekten sowie den schnellen Zugriff darauf.


Siemens erweitert seine RFID-Produktfamilie Simatic RF600 um neue Transponder mit deutlich größerem Speicher sowie um ein kompaktes mobiles Schreib-/Lesegerät.

Damit eignen sie sich insbesondere für den Einsatz in dezentralen Strukturen, etwa im Bereich Produktionssteuerung, Asset Management oder Intralogistik. Zudem bringt Siemens mit dem Simatic RF650M ein neues mobiles Handlesegerät auf den Markt. Anwender können damit eine hohe Anzahl von Transpondern in einer Reichweite von bis zu drei Metern zuverlässig erfassen. Das Gerät ist insbesondere für Logistik- und Service-Anwendungen konzipiert.

Die verwendete FRAM-Speichertechnik (Ferroelectric Random Access Memory) der Transponder Simatic RF622T und RF622L sorgt für eine hohe Schreibgeschwindigkeit und ermöglicht eine unbegrenzte Anzahl an Schreibzyklen. Simatic RF622L ist als kostengünstiges Smart Label zur dauerhaften Kennzeichnung von Produkten geeignet. Es lässt sich individuell von der Rolle bedrucken, zum Beispiel mit Klartextdaten oder zusätzlichen optischen Codes. Der robuste, gehärtete Transponder RF622T ist dagegen zur Ausrüstung von Ladungsträgern oder Containern konzipiert. Anwender können ihn durch den optionalen Abstandshalter auch direkt auf metallischen Oberflächen anbringen. Der Transponder RF622T hat die Abmessungen 120 x 30 x 6,5 mm, das Label RF622L 90 x 18 x 0,5 mm. Mit bis zu drei Metern Reichweite bieten beide einen großen Leseabstand.

Das Handlesegerät Simatic RF650M verfügt über ein farbiges Touch-Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln, einer robusten Tastatur sowie einem großen Triggerknopf. Dies ermöglicht eine zuverlässige und komfortable Bedienung. Um Platz zu sparen, können Anwender die RFID-Antenne einklappen. Mit einer Abmessung von lediglich 147 x 60 x 39 mm kann das Gerät dann beispielsweise in der Tasche getragen werden. Das geringe Gewicht von nur 235 g inklusive Akku ermöglicht einen weitgehend ermüdungsfreien Betrieb. Der Akku hat eine Laufzeit von bis zu neun Stunden, so dass das Gerät mindestens für die Dauer einer Schicht mit Energie versorgt wird. Auf Basis des Betriebssystems Microsoft Windows Embedded können Nutzer zudem eigene Applikationen für das Gerät erstellen. Zu Service-Zwecken kann alternativ die mitgelieferte RFID-Software (zum Lesen und Schreiben von Transpondern) genutzt werden. Damit lassen sich Transponder für Testzwecke einfach lesen oder umprogrammieren, beispielsweise im Rahmen von Instandhaltungsmaßnahmen.

Die Simatic RF600-Familie eignet sich insbesondere für Identifikations-Anwendungen in Produktion und Logistik, bei denen kostengünstige Datenträger mit hoher Reichweite erforderlich sind. Bereits im Oktober 2014 hat Siemens eine neue Reader-Generation als Erweiterung der Simatic RF600-Familie vorgestellt.

Weitere Informationen zum Thema RFID Systeme unter www.siemens.de/rfid


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015030125PDDE


Ansprechpartner


Herr Dr. David Petry
Division Process Industries and Drives
Siemens AG

Schuhstr. 60

91052 Erlangen

Tel: +49 (9131) 7-26616

david.petry​@siemens.com

Dr. David Petry | Siemens Process Industries and Drives

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Software beschleunigt Textilentwicklung - Computermodell berechnet Wärmeverteilung unter Kleidung
22.11.2019 | Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

nachricht Ein superschneller «Lichtschalter» für künftige Autos und Computer
18.11.2019 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forschende entdecken, wie äußere Reize den Auf- und Abbau des Skeletts im Kern von Säugetierzellen steuern

Nicht nur in Muskelzellen spielen sie die Hauptrolle: Die Aktinfilamente sind eines der häufigsten Proteine in allen Säugetierzellen. Die fadenförmigen Strukturen bilden einen wichtigen Teil des Zellskeletts und -bewegungsapparats. Zellbiologinnen und -biologen der Universität Freiburg zeigen nun in Zellkulturen, wie Rezeptorproteine in der Membran dieser Zellen Signale von außen an Aktinmoleküle im Kern weiterleiten, die daraufhin Fäden bilden.

Das Team um Pharmakologe Prof. Dr. Robert Grosse steuert in einer Studie den Auf- und Abbau der Aktinfilamente im Zellkern mit physiologischen Botenstoffen und...

Im Focus: Neuartiges Antibiotikum gegen Problemkeime in Sicht

Internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Gießen entdeckt neuen Wirkstoff gegen gramnegative Bakterien – Darobactin attackiert die Erreger an einem bislang unbekannten Wirkort

Immer mehr bakterielle Erreger von Infektionskrankheiten entwickeln Resistenzen gegen die marktüblichen Antibiotika. Typische Krankenhauskeime wie Escherichia...

Im Focus: Machine learning microscope adapts lighting to improve diagnosis

Prototype microscope teaches itself the best illumination settings for diagnosing malaria

Engineers at Duke University have developed a microscope that adapts its lighting angles, colors and patterns while teaching itself the optimal...

Im Focus: Kleine Teilchen, große Wirkung: Wie Nanoteilchen aus Graphen die Auflösung von Mikroskopen verbessern

Konventionelle Lichtmikroskope können Strukturen nicht mehr abbilden, wenn diese einen Abstand haben, der kleiner als etwa die Lichtwellenlänge ist. Mit „Super-resolution Microscopy“, entwickelt seit den 80er Jahren, kann man diese Einschränkung jedoch umgehen, indem fluoreszierende Materialien eingesetzt werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Polymerforschung haben nun entdeckt, dass aus Graphen bestehende Nano-Moleküle genutzt werden können, um diese Mikroskopie-Technik zu verbessern. Diese Nano-Moleküle bieten eine Reihe essentieller Vorteile gegenüber den bisher verwendeten Materialien, die die Mikroskopie-Technik noch vielfältiger einsetzbar machen.

Mikroskopie ist eine wichtige Untersuchungsmethode in der Physik, Biologie, Medizin und vielen anderen Wissenschaften. Sie hat jedoch einen Nachteil: Ihre...

Im Focus: Small particles, big effects: How graphene nanoparticles improve the resolution of microscopes

Conventional light microscopes cannot distinguish structures when they are separated by a distance smaller than, roughly, the wavelength of light. Superresolution microscopy, developed since the 1980s, lifts this limitation, using fluorescent moieties. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research have now discovered that graphene nano-molecules can be used to improve this microscopy technique. These graphene nano-molecules offer a number of substantial advantages over the materials previously used, making superresolution microscopy even more versatile.

Microscopy is an important investigation method, in physics, biology, medicine, and many other sciences. However, it has one disadvantage: its resolution is...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage 2020: „Mach es einfach!“

18.11.2019 | Veranstaltungen

Humanoide Roboter in Aktion erleben

18.11.2019 | Veranstaltungen

1. Internationale Konferenz zu Agrophotovoltaik im August 2020

15.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Der Gewinner ist… Vorankündigung zum 11. Corporate Health Award

22.11.2019 | Förderungen Preise

Erste Liga der Automobilzulieferer

22.11.2019 | Förderungen Preise

Forschende entdecken, wie äußere Reize den Auf- und Abbau des Skeletts im Kern von Säugetierzellen steuern

22.11.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics