Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Future Internet PPP - Perspektiven für Web-Entrepreneurs und mittelständische IKT-Anbieter

24.04.2013
Um auf die Herausforderungen des Internet eine europäische Antwort zu geben, hat die EU-Kommission mit dem Future Internet Public Private Partnership (FI-PPP) im Jahr 2011 ihr derzeit größtes Förderprogramm im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien gestartet und mit einem Gesamtbudget von 2x 300 Mio. Euro ausgestattet.

Der Projektträger im DLR organisiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) am 22. Mai 2013 in Berlin eine Informationsveranstaltung zu den Perspektiven des FI-PPP für deutsche KMU (kleine und mittlere Untermehmen).

Mit dem FI-PPP verfolgt die EU-Kommission einen industriegetriebenen Ansatz zur Entwicklung neuer Kommunikationsinfrastrukturen, Geräte, Software, Dienste und Medientechnologien. Diese werden parallel in mehreren realen Anwendungsszenarien getestet, erweitert und europaweit experimentell erprobt. Über die neue Plattform „FI-Ware“ werden innovative Technologien in Form von „Generic Enablers“ sowie über Module, die speziell auf die Anwendungsszenarien zugeschnitten sind, zusammengeführt und breit nutzbar gemacht. In den Phasen 2 und 3 sollen jetzt Partizipationsmöglichkeiten auch für mittelständische Unternehmen und Web Entrepreneurs geschaffen werden. Allein für die in 2014 beginnende Phase 3 ist hierfür eine Summe von rund 80 Mio. Euro eingeplant.

Zur Umsetzung der KMU-Förderung möchte das FI-PPP Organisationen einbinden, welche heute schon direkten Zugang zu relevanten Ökosystemen von KMUs und Web-Entrepreneurs haben, die die Vorhaben effizient und effektiv abwickeln können. Das Informationsangebot der Veranstaltung wendet sich entsprechend vornehmlich an Organisationen, die die lokale bzw. regionale Umsetzung des Programms sichern können (z.B. Innovationsagenturen, Accelerators oder andere „Intermediäre“ für KMU-Programme), sowie an mittelständische IT-Anbieter. Weiterhin werden im Rahmen der Veranstaltung auch die Schnittstellen zwischen eigenen Fördervorhaben des BMWi und der Technologiepolitik der EU aufgezeigt, etwa zu FINSENY (Smarte Energielösungen) und FI-CONTENT (digitale Medienwirtschaft).

Intressenten sind herzlich eingeladen, sich über den aktuellen Stand zum FI-PPP und die sich speziell für ihr Unternehmen ergebenden Möglichkeiten zu informieren und mit den Experten vor Ort zu diskutieren. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Registrierung ist für die Teilnahme erforderlich: https://secure.pt-dlr.de/pt-conference/conference/FI_PPP

Programm

16:00 Wege zur Konvergenz: Technologie-Entwicklungen und KMU-Förderung des BMWi
Dr. Alexander Tettenborn, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
16:20 Das Future Internet PPP: Organisation und Zwischenergebnisse
Dr. Florian Schreiner, Fraunhofer FOKUS
16:40 Future Internet PPP – Aussichten für SMEs und Entrepreneurs
Peter Fatelnig, European Commission, DG CONNECT; Deputy Head of Unit for Net Innovation
17:00 Podium - Klärung von Verständnisfragen und Diskussion, Teil 1
17:15 Kaffeepause
17:40 Beteiligungsmöglichkeiten in FINESCE , Phase 2 und 3
Ludwig Karg, B.A.U.M. Consult GmbH
18:00 Beteiligungsmöglichkeiten in FI-Content , Phase 2 und 3
Dr. Joachim Köhler, Fraunhofer IAIS
18:20 Podium - Klärung von Verständnisfragen und Diskussion, Teil 2
18:40 Zusammenfassung und Ausblick

KONTAKT:

Dr. Walter Mattauch, walter.mattauch@dlr.de, Tel.: 030 670 55-774

Projektträger
im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Technische Innovationen in der Wirtschaft
Rosa-Luxemburg-Straße 2, 10178 Berlin

Der Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat sich auf Dienstleistungen zur Förderung von Forschung, Innovation und Bildung spezialisiert. Das Spektrum der Themen reicht von Schlüsseltechnologien über Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Bildung, bis hin zu Innovation und Forschungstransfer. Er unterstützt Bundesministerien bei der Umsetzung von Forschungsförderprogrammen, ist für die Europäische Kommission, öffentliche Einrichtungen und private Auftraggeber tätig. Der Projektträger im DLR ist mit rund 900 Mitarbeitern, 10.200 Projekten und jährlich mehr als einer Milliarde betreuten Forschungsgeldern der größte Projektträger Deutschlands.

Weitere Informationen:

http://www.fi-ppp.eu
- Future Internet PPP
https://secure.pt-dlr.de/pt-conference/conference/FI_PPP
- Anmeldung zur Veranstaltung
http://www.bmwi.de/DE/Themen/technologie.html
- Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
http://www.pt-dlr.de - Projektträger im DLR

Petra Richter | idw
Weitere Informationen:
http://www.pt-dlr.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht One step ahead: Adaptive Radarsysteme für smarte Fahrerassistenz
20.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR

nachricht Virtual Reality ohne Kopfschmerz oder Simulationsübelkeit
19.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue CBMC-Geräteschutzschaltervarianten

22.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

ISO-27001-Zertifikat für die GFOS mbH und die GFOS Technologieberatung GmbH

21.09.2018 | Unternehmensmeldung

Kundenindividuelle Steckverbinder online konfigurieren und bestellen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics