Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Google macht auch Handys ohne GPS zu Navigationsgeräten

29.11.2007
A-GPS-Technologie bestimmt Standort über Mobilfunkzellen

Scheibchenweise veröffentlicht der Suchriese Google neue Funktionen für seinen Kartendienst Google Maps. Nach der gestrigen Integration von topographischem Kartenmaterial (pressetext bereichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=071128036 ) wartet das Unternehmen heute, Donnerstag, mit der Version 2.0 des Kartenservices für Mobiltelefone auf. Als Neuerung hat die Software ab sofort ein Navigationsfeature integriert, das von den Entwicklern "My Location" genannt wurde. Die Standortbestimmung erfolgt dabei mithilfe der A-GPS-Technologie (Assisted GPS), sofern das Handy nicht von Haus aus mit einem GPS-Empfänger ausgestattet ist.

Ein blauer Punkt markiert auf der Karte den aktuellen Standort des Handys, wenn die Position über GPS ermittelt wurde. Ist dies nicht der Fall, so wird der ungefähre Standort mithilfe von Informationen des Mobilfunknetzes errechnet. "Erste Standortinformationen liefert bei der A-GPS-Lösung die Mobilfunkzelle, in der das Handy eingebucht ist. Der Aufenthaltsort wird über die Mobilfunkmasten präzisiert. Dabei werden jedoch keine persönlichen Daten zum Handy oder dem Besitzer übertragen", erläutert Google-Sprecher Kay Oberbeck gegenüber pressetext. Diese Methode ist allerdings nicht so genau wie die Ermittlung über GPS. Daher wird die Position auf der Karte auch als hellblauer Kreis um den blauen Punkt angezeigt. A-GPS ist jedoch auch hilfreich, wenn das Gerät einen GPS-Empfänger integriert hat. Die Technologie ermöglicht eine schnellere erste Positionierung nach Aktivierung des Geräts.

Die Abweichung vom tatsächlichen Standort wird mit bis zu 1.000 Meter angegeben. Als erster Anhaltspunkt zur Suche von Informationen in der aktuellen, lokalen Umgebung (local based Service) reicht diese ungefähre Positionierung jedoch aus. Sucht der User beispielsweise nach einem Restaurant oder einem Geschäft, so kann das Mobiltelefon rasch Informationen zur Umgebung liefern. Die Software läuft auf Mobiltelefonen der Java-Software J2ME. Aktuell unterstützt werden Blackberrys, Smartphones mit Windows Mobile 2003, 5.0 sowie mit Palm OS 5.0 und höher und Geräte mit dem Betriebssystem Symbian Series 60 3rd Edition. My Location ist derzeit noch im Betastatus und kann unter http://www.google.com/gmm herunter geladen werden.

Andreas List | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.google.com/gmm

Weitere Berichte zu: GPS Handy

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Maschinelles Lernen: Neue Methode ermöglicht genaue Extrapolation
13.07.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Gegen das Verblassen historischer Dokumente
11.07.2018 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics