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T-Systems verbindet Automobilindustrie in Europa

04.04.2002


T-Systems stellt dem Branchennetz der Automobilindustrie ENX(R) (European Network eXchange) seine Kommunikationsplattform nun europaweit bereit. Die Muttergesellschaft Deutsche Telekom AG hat dafür das Zertifikat der ENX(R) Association als Certified Service Provider (CSP) erhalten. In 22 europäischen Ländern können jetzt Automobilhersteller und Zulieferer Zugang und Dienstleistungen von T-Systems nutzen, um Daten schnell und sicher auszutauschen. Damit ist die Deutsche Telekom der zertifizierte Anbieter mit dem größten internationalen Netz.

Ab sofort können alle bereits angeschlossenen Hersteller, Zulieferer und Entwicklungspartner das ENX(R)-Angebot von T-Systems und die dafür entwickelten Services auch außerhalb Deutschlands nutzen. Das europaweite Zertifikat garantiert neuen Kunden ein schnelles Einführen des Netzes und einen definierten Qualitätsstandard. Dazu gehören Sicherheit, schneller Datentransfer und Stabilität des Netzes.

Mit ENX baut die europäische Automobilindustrie seit zwei Jahren eine europaweit einheitliche Kommunikationsplattform auf. Die Hersteller beschleunigen damit die Beschaffungsprozesse durch firmenübergreifende und durchgängige Prozessketten zu ihren Lieferanten. Aber auch virtuelle Arbeitsteams aus Entwicklung und Produktion in verschiedenen Ländern rücken damit zusammen.

Die ENX-Gesellschaft plant das Netz künftig auf Südamerika und Südafrika auszudehnen. Gleichzeitig will die Automobilindustrie das europäische Branchennetz mit vergleichbaren Netzen in Nordamerika und Japan verbinden.

Hintergrund ENX Gesellschaft

Am 15. Juni 2000 haben dreizehn Automobilhersteller und Zulieferer aus sechs Ländern und vier nationale Verbände das rechtliche Dach von ENX geschaffen. Im gleichen Schritt hat sich die Non-Profit-Organisation ENX Association (ENXA) konstituiert, um die Verbreitung des Business-to-Business-Netzwerks weltweit voranzutreiben. Der Sitz der Gesellschaft ist in Boulogne-Billancourt, Frankreich. Zu den Mitgliedern zählen Anfac, Audi, BMW, Bosch, DaimlerChrysler, Fiat, Ford, Galia, Karmann, MAN, Michelin, Opel, PSA, Porsche, Renault, Siemens, SMART, SMMT, VDA, Volvo und Volkswagen.

Hans Joachim Heister von den Ford Werken Köln wurde im Juli vergangenen Jahres zum Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger Gunter Zimmermeyer, Geschäftsführer des VDA, übernahm den Posten des Vizepräsidenten. Die Leitung des operativen Geschäfts liegt in den Händen von Ralf von der Burg.

Weitere Informationen unter www.enxo.com.

Informationen zu T-Systems

T-Systems ist das zweitgrößte Systemhaus Europas. Die Telekom-Tochter bündelt weltweit Know-how aus der Informationstechnologie (IT) und der Telekommunikation (TK) und schafft damit die Basis für E-Business und Konvergenzlösungen wie Software auf Mietbasis (Application Service Providing, kurz ASP), Anwendungen für die Pflege von Kundenbeziehungen (Customer Relationship Management) oder elektronische Marktplätze. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Weltweit ist T-Systems mit rund 42.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern präsent.

Stefan König | ots
Weitere Informationen:
http://www.t-systems.de
http://www.t-systems.com
http://www.telekom.de/enx

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