Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"SHARE-it" - DFKI entwickelt intelligente IT-Lösungen für selbstbestimmtes Leben im Alter

08.03.2007
Das DFKI-Labor Bremen beteiligt sich am EU-Projekt SHARE-it - "Supported Human Autonomy for Recovery and Enhancement of cognitive and motor abilities using information technologies".

In diesem Projekt kooperieren internationale Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft, um Systeme zu entwickeln, die zukünftig ältere Menschen dabei unterstützen werden, möglichst lange selbstbestimmt in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung leben zu können. Bis Ende 2009 werden Mediziner, Gerontologen, Telekommunikationstechniker und Informatiker gemeinsam an der Entwicklung verschiedener Hilfsmittel und Systeme arbeiten. Ihr Einsatz wird ein individuelles Zusammenspiel aus selbstbestimmtem Handeln und intelligenter Assistenzleistung ermöglichen.

Als prototypische Anwendungen werden teilautonome Rollstuhlsysteme, computerisierte Gehhilfen sowie medizinische Kontrollsysteme und Bedienungsoberflächen entwickelt, die sich auf die Fähigkeiten ihres jeweiligen Benutzers individuell einstellen.

Die Mitarbeiter des DFKI-Labors Bremen erweitern in diesem Rahmen einen elektrisch betriebenen Rollstuhl um eine Computersteuerung zur teilautonomen Navigation. Als Basis dient der vom DFKI entwickelte sichere Rollstuhl "Rolland". Ferner ist die Entwicklung einer intelligenten Gehhilfe in enger Zusammenarbeit mit der Polytechnischen Universität Katalonien geplant, bei der das DFKI-Labor die Computersteuerung der Gehhilfe auf Basis eines mit Hilfsmotoren erweiterten Rollators beisteuert.

... mehr zu:
»DFKI »DFKI-Labor »Gehhilfe

Beide Entwicklungen sollen älteren Menschen die Benutzung dieser Geräte selbst dann noch ermöglichen, wenn klassische Hilfsmittel aufgrund der starken geistigen oder körperlichen Einschränkungen nicht mehr zum Einsatz kommen können.

Die SHARE-it-Projektpartner stammen aus vier EU-Mitgliedstaaten und haben jeweils unterschiedliche Expertisen. Aus Spanien sind Wissenschaftler der Polytechnischen Universität Katalonien und der Universität Málaga sowie die Telekommunikationsfirma Telefónica I+D, aus Italien das Gesundheits-Forschungszentrum IRCCS Santa Lucia und das Centro Assistenza Domiciliare (Zentrum für häusliche Pflege), aus Rumänien die International Academy of Aging Ana Aslan und aus Deutschland die Universität Bremen sowie das DFKI-Labor Bremen beteiligt.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Bernd Krieg-Brückner
DFKI-Labor Bremen, Forschungsgruppe Sichere Kognitive Systeme
Enrique-Schmidt-Str. 5 (Cartesium)
28359 Bremen
Tel.: +49 (0)421 218-64220, Fax: +49 (0)421 218-9864221
E-Mail: Bernd.Krieg-Brueckner@dfki.de
Internet: http://www.dfki.de/sks
Pressekontakt DFKI-Labor Bremen:
Franziska Martin
DFKI-Labor Bremen
Robert-Hooke-Str. 5
D-28359 Bremen
Tel.: +49 (0)421 218-64121, Fax: +49 (0)421 218-64150
E-mail: Franziska.Martin@dfki.de
Internet: http://www.dfki.de

Reinhard Karger | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfki.de/sks

Weitere Berichte zu: DFKI DFKI-Labor Gehhilfe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Metamolds: Eine Gussform für eine Gussform
20.08.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker
17.08.2018 | Institute of Science and Technology Austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Quantenverschränkung erstmals mit Licht von Quasaren bestätigt

20.08.2018 | Physik Astronomie

1,6 Millionen Euro für den Aufbau einer Forschungsgruppe zu Quantentechnologien

20.08.2018 | Förderungen Preise

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics