Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Elektronisch, effizient und einfach - Mit eGovernment durch den Ämterdschungel

21.11.2006
Eine moderne Stadt braucht eine moderne Form der Verwaltung! Das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung Rostock (ZGDV) und die Hansestadt Rostock laden daher Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung zum "1. Rostocker eGovernment Forum" am 11. Dezember 2006 ein. Die Teilnehmer des Kongresses tauschen sich über bestehende und neue Konzepte für die elektronische Abwicklung von Verwaltungsprozessen bundesweit aus.

In der aktuellen Diskussion um Verwaltungsreform und Bürokratieabbau ist "eGovernment" eines der Hauptschlagwörter. Der Aufbau von elektronischen Informations- und Kommunikationswegen soll helfen, den Verwaltungsapparat zu verschlanken und damit transparenter zu gestalten. Gleichzeitig wird so für mehr Bürgernähe gesorgt, denn eGovernment macht Schluss mit endlosen Warteschlangen auf Behördenfluren und langen Bearbeitungszeiten.

In Mecklenburg-Vorpommern und auch in anderen Bundesländern wurde dieser Trend längst erkannt. Ein Maßnahmenkatalog "eGovernment" für den Zeitraum 2006 bis 2008 ist bereits von der Landesregierung beschlossen worden. Nun gilt es, digitale Technologien und Lösungen zu entwickeln, mit denen eGovernment in der Verwaltung umgesetzt werden kann. Dazu treffen sich am 11. Dezember 2006 Experten und Anwender aus Verwaltung und Dienstleistungsunternehmen unter dem Motto "Nutzenorientiertes eGovernment: Gegenwart oder Vision?" zum "1. Rostocker eGovernment Forum" in Warnemünde.

"1. Rostocker eGovernment Forum":
Termin: Montag, 11. Dezember 2006
Zeit: 09:30 bis 18:00 Uhr
Ort: Strand-Hotel Hübner
Seestraße 12
19119 Rostock-Warnemünde
"eGovernment ist längst seinen Kinderschuhen entwachsen. Es ist daher wichtig, fachübergreifend Erfahrungen und Standpunkte auszutauschen, um nutzenorientierte Verwaltungsstrukturen entwickeln zu können", sagt Guntram Flach, Leiter der Abteilung "eGovernment & Multimedia Information Management" am Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. und Mitorganisator des Forums.

Das ZGDV Rostock ist landesweit eine der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet von eGovernment-Lösungen und arbeitet seit mehreren Jahren in verschiedenen Projekten mit der Hansestadt Rostock zusammen. Erst vor kurzem stellten die Wissenschaftler auf der INTERGEO 2006 in München mit INGEOS ein neues Projekt vor, das Geoinformationssysteme in eGovernment-Lösungen einbezieht und ämterübergreifend Informationen zu Liegenschaftsdaten, Stadtplänen oder aktuellen Baustellen bereitstellt.

Das vollständige Programm sowie Anmeldeformulare finden Sie unter:
http://www.rostock-egov-forum.de oder http://www.zgdv.de
Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird eine Gebühr von 50 Euro erhoben. Darin sind Pausenerfrischungen sowie ein Mittagessen enthalten.

Wir würden uns freuen Sie als Medienvertreter ebenfalls bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Für Sie ist die Teilnahme selbstverständlich kostenfrei, um eine Anmeldung wird jedoch gebeten.

Kontakt:
Guntram Flach
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.
Joachim-Jungius-Straße 11
18059 Rostock
Telefon: +49 (0) 381 / 40 24-156
E-Mail: guntram.flach@rostock.zgdv.de
Kurzprofil INI-GraphicsNet
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy und IMEDIA, Inc. in Providence, Rhode Island (USA), den Omaha Graphics and Media Laboratories (OGM Labs) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien). Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungs-verbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.zgdv.de
http://www.rostock-egov-forum.de

Weitere Berichte zu: Graphic Graphisch Graphische Datenverarbeitung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Maschinelles Lernen: Neue Methode ermöglicht genaue Extrapolation
13.07.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Gegen das Verblassen historischer Dokumente
11.07.2018 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Im Focus: Magnetische Wirbel: Erstmals zwei magnetische Skyrmionenphasen in einem Material entdeckt

Erstmals entdeckte ein Forscherteam in einem Material zwei unabhängige Phasen mit magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen. Die Physiker der Technischen Universitäten München und Dresden sowie von der Universität zu Köln können damit die Eigenschaften dieser für Grundlagenforschung und Anwendungen gleichermaßen interessanten Magnetstrukturen noch eingehender erforschen.

Strudel kennt jeder aus der Badewanne: Wenn das Wasser abgelassen wird, bilden sie sich kreisförmig um den Abfluss. Solche Wirbel sind im Allgemeinen sehr...

Im Focus: Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

Man kennt es aus der Küche: Werden Aceto balsamico und Olivenöl miteinander vermischt, trennen sich die beiden Flüssigkeiten. Runde Essigtropfen formen sich,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

Materialien für eine Nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas-Konferenz in Frankfurt am Main

11.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vertikales Begrünungssystem Biolit Vertical Green<sup>®</sup> auf Landesgartenschau Würzburg

16.07.2018 | Architektur Bauwesen

Feinstaub macht Bäume anfälliger gegen Trockenheit

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Krebszellen Winterschlaf halten

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics