Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitale Signatur und E-Mail-Sicherheit werden flächendeckend in der Bundesverwaltung eingeführt

17.01.2002


Das Bundeskabinett hat die flächendeckende Einführung der digitalen Signatur in der Bundesverwaltung beschlossen. Davon profitieren die Beschäftigten an mehr als 200.000 Arbeitsplätzen in Ministerien und Behörden. Mit dem "Beschluss zur Sicherheit im elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr mit der Bundesverwaltung" bestimmt die Bundesregierung Strategie, Standards und Rahmenbedingungen zur Einführung der elektronischen Signatur sowie von Authentisierung und Verschlüsselung der Online-Kommunikation.

Bürgerinnen und Bürger - wie auch die Partner des Bundes in anderen Verwaltungen und in der Wirtschaft - werden künftig ihren Rechts- und Geschäftsverkehr mit den Bundesbehörden sicher über das Internet abwickeln können. Wenn etwa Verwaltungsvorgänge die Schriftform erfordern, kann die elektronische Signatur die Unterschrift unter ein Formular ersetzen. Technische Verfahren belegen ergänzend die Identität des Absenders. Einfach zu handhabende Verschlüsselungstechniken sorgen bei Bedarf dafür, dass die Kommunikation vor Manipulation und unberechtigter Einsicht geschützt abläuft.

Der Kabinettsbeschluss schafft eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Umsetzung der eGovernment-Initiative "BundOnline 2005", mit der sich die Bundesregierung verpflichtet hat, sämtliche Dienstleistungen des Bundes bis 2005 auch über das Internet anzubieten. In dem Beschluss geht die Bundesverwaltung über den von der EU geforderten Mindeststandard hinaus, der den Einsatz qualifizierter elektronischer Signaturen bei Schriftformerfordernis vorsieht. In der Bundesverwaltung sollen qualifizierte Signaturen auch noch bei weiteren Anwendungen eingesetzt werden. Zusätzlich wird beim E-Mail-Verkehr eine flächendeckende Kommunikationssicherheit eingeführt.

Der Beschluss bündelt die dazu notwendigen Einzelmaßnahmen zu einer übergreifenden Strategie, die technische Standards und organisatorische Infrastrukturen umfasst. Damit setzt die Bundesregierung Maßstäbe und gibt ein positives Signal für andere Verwaltungen und die Wirtschaft.

| BMWi NEWSLETTER
Weitere Informationen:
http://www.bmi.bund.de
http://www.bmwi.bund.de

Weitere Berichte zu: Bundesverwaltung Geschäftsverkehr Signatur

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Radar des Fraunhofer FHR analysiert Deorbiting-Systeme für mehr Nachhaltigkeit in der Raumfahrt
17.01.2019 | Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR

nachricht Mobilfunktechnik für die Industrie 4.0
10.01.2019 | Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultra ultrasound to transform new tech

World first experiments on sensor that may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles

The new sensor - capable of detecting vibrations of living cells - may revolutionise everything from medical devices to unmanned vehicles.

Im Focus: Fliegende optische Katzen für die Quantenkommunikation

Gleichzeitig tot und lebendig? Max-Planck-Forscher realisieren im Labor Erwin Schrödingers paradoxes Gedankenexperiment mithilfe eines verschränkten Atom-Licht-Zustands.

Bereits 1935 formulierte Erwin Schrödinger die paradoxen Eigenschaften der Quantenphysik in einem Gedankenexperiment über eine Katze, die gleichzeitig tot und...

Im Focus: Flying Optical Cats for Quantum Communication

Dead and alive at the same time? Researchers at the Max Planck Institute of Quantum Optics have implemented Erwin Schrödinger’s paradoxical gedanken experiment employing an entangled atom-light state.

In 1935 Erwin Schrödinger formulated a thought experiment designed to capture the paradoxical nature of quantum physics. The crucial element of this gedanken...

Im Focus: Implantate aus Nanozellulose: Das Ohr aus dem 3-D-Drucker

Aus Holz gewonnene Nanocellulose verfügt über erstaunliche Materialeigenschaften. Empa-Forscher bestücken den biologisch abbaubaren Rohstoff nun mit zusätzlichen Fähigkeiten, um Implantate für Knorpelerkrankungen mittels 3-D-Druck fertigen zu können.

Alles beginnt mit einem Ohr. Empa-Forscher Michael Hausmann entfernt das Objekt in Form eines menschlichen Ohrs aus dem 3-D-Drucker und erklärt: «Nanocellulose...

Im Focus: Nanocellulose for novel implants: Ears from the 3D-printer

Cellulose obtained from wood has amazing material properties. Empa researchers are now equipping the biodegradable material with additional functionalities to produce implants for cartilage diseases using 3D printing.

It all starts with an ear. Empa researcher Michael Hausmann removes the object shaped like a human ear from the 3D printer and explains:

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Erstmalig in Nürnberg: Tagung „HR-Trends 2019“

17.01.2019 | Veranstaltungen

Wie Daten und Künstliche Intelligenz die Produktion optimieren

16.01.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Leistungsschub für alle Omicron Laser

17.01.2019 | Messenachrichten

16. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

17.01.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Mit Blutgefäßen aus Stammzellen gegen Volkskrankheit Diabetes

17.01.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics