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Vorschub für die Aktivdokumentensysteme der Zukunft

27.07.2006
Es wurde ein Versuchsumfeld für die Entwicklung und Bewertung von zukünftigen Aktivdokumentensystemen erarbeitet.

Man nimmt an, dass alle Informationen aus dem Internet künftig in Aktivdokumenten zusammengeführt werden. Daher werden diese Aktivdokumente die uns bekannten Dokumente, Benutzeroberflächen und Browser ersetzen.

Demzufolge benötigt die Informationsgesellschaft eine einheitliche Kompositionstechnik, mit der Aktivkomponenten fest und aufwandsarm zusammengestellt werden können und die auch Standardkomponenten integrieren kann. Ziel waren die Schaffung eines Fundaments für diese Art von Kompositionstechnik und nachfolgend die Präsentation ein einem netzwerkbasierten Kompositionszentrum.

Das Rahmenwerk von Minerva fungiert als Versuchsumfeld für die Entwicklung und Bewertung zukünftiger Dokumentensysteme. Die flexible Technik gründet auf komponentenorientierten Grundsätzen, damit beliebige Datentypen einfach in Dokumente integriert werden können.

Dieses Merkmal besitzt besonderen Wert bei solchen Dokumenten, die über einen längeren Zeitraum hinweg genutzt werden können. Diese Technik kann auch dann Komponenten integrieren, wenn an den Anforderungen leichte Veränderungen vorzunehmen sind.

Minerva liefert verfeinerte Vorgänge, die es den Entwicklern erleichtern, die nichtlineare Navigation wie auch das Annotationsmanagement zu aktualisieren. Somit kann Minerva als Fundament für zukünftige Aktivdokumentensysteme dienen.

Prof. Dr. Arnd Poetzsch-Heffter | ctm
Weitere Informationen:
http://softech.informatik.uni-kl.de

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