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Die Verbindung von Datenbanktechnologie und Programmierung

27.07.2006
Es wurde eine spezielle Computersprache zur datenorientierten Programmierung entwickelt und damit die Datenbanktechnologie mit der Anwendungsphilosophie von grafischen Benutzerschnittstellen (GUI - Graphical User Interface) in Einklang gebracht.

Diese innovative Programmiersprache beinhaltet eine effiziente Kombination der prozeduralen und objektorientierten Fähigkeiten der konventionellen Sprachen mit den Set-orientierten Leistungsmerkmalen von SQL. SQL ist eine Industrienormen-basierte Sprache zur Erstellung, Aktualisierung und Abfrage relationaler Verwaltungssysteme von Datenbanken. Analog zu den Set-orientierten Verfahren von SQL arbeitet der Benutzer mit relationalen Strukturen und kann Abfragen und komplizierte Verknüpfungen schnell ausführen.

Zudem bietet die "U"-Sprache, ähnlich wie C++ bzw. Java, verbesserte Leistungen beim Schreiben von in Wechselbeziehung stehenden Codestücken, die in Form von Funktionen bei Toplevel-Anfragen und anderen Anwendungen genutzt werden können. Durch eine erfolgreiche Kombination von Leistungsmerkmalen der Programmierung und SQL ermöglicht die neue Sprache eine homogene Programmierung und Entwicklung kompletter Anwendungen. Letztere sind mit SQL-Tabellen kompatibel und sind selbst nach einem Herunterfahren oder Neustart des Systems verfügbar.

Die meisten dieser hochmodernen Produkte werden meist als ein zweigeteiltes System auf der Grundlage einer robusten SQL-Datenbank und einem Java-2 Enterprise Edition (J2EE)-Server implementiert. Anders als diese Produkte benötigt die hier vorgestellte Innovation keine Kommunikation, zusätzliche Hardwareressourcen oder Synchronisations-Overhead. Darüber hinaus bietet die "U"-Umgebung mittels einer Single-Core-Plattform ohne unnötigen Leistungsverlust und übermäßige Speicherbelegung eine effektive Umsetzung von Funktionen. Somit erbringt sie eine 10- bis 15-mal schnellere Leistung beim Ausführen von Datenaktualisierungen.

Die homogene Sprache ist relational und objektorientiert und bietet somit auf natürliche Weise geeignete Kontrollstrukturen, um durch eine kompakte und knappe, jedoch nicht kryptische, Syntax prozedurale Leistungsfähigkeit zu erzielen. Auf diese Weise kann sie Beschreibungen von sehr komplexen Datenmodellen erstellen. Die erste Umsetzung der Sprache und ihrer Laufzeitumgebung "U4" belegten, dass es sich hierbei um ein starkes, flexibles und leistungsfähiges Informationssystem handelt. Es wird eine Joint-Venture-Vereinbarung mit einem Softwareunternehmen angestrebt, das sich an der Entwicklung eines marktfähigen Produkts und an der Nutzung der Ergebnisse beteiligen möchte.

Ilga Vis | ctm
Weitere Informationen:
http://www.hessen-agentur.de

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