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Ohne Kabel Sensormesswerte erfassen

19.07.2006
Wireless Sensor Network von Rittal

Rittal stellt sein zukunftsweisendes Konzept‚ Wireless Sensor Network‘ für Anwendungen in Industrie und IT vor. Damit präsentiert der Infrastruktur-Spezialist Rittal eine weitere innovative Lösung für die Fabrik der Zukunft und jedes Rechenzentrum.

Für höchstmögliche Sicherheit in der IT sowie in der Industrie und Automatisierungstechnik müssen Umgebungsbedingungen von Infrastruktureinrichtungen lückenlos überwacht werden. Dazu gehören Rechenzentren, Schaltschränke, Schalträume und abgesetzte Feldgehäuse ebenso wie ganze Produktionsumgebungen.

Rittal beweist seine Expertise in diesem Bereich durch eine Erweiterung des computerge­steuerten Überwachungssystems CMC-TC (Computer Multi Control TopConcept) um das so genannte Wireless Sensor Network. Mit dem zugehörigen Funk-Netzwerk lassen sich selbst komplexe Infrastrukturen ohne zusätzlichen Verkabelungsaufwand rasch und sicher kontrollieren. Sensoren, beispielsweise für Temperatur und Feuchtigkeit, finden problemlos innerhalb oder außerhalb von Racksystemen einen Platz, je nachdem, wo Informationen über Temperatur und Wärmeverlauf betriebskritisch sind. Weitere künftige Sensorprodukte sind beispielsweise Vandalismus-Sensoren, Zu­gangs-Sensoren, ein drahtlos überwachter TS 8 Masterkey-Griff als Zugangssystem zu Rittal Schranksystemen, ein drahtloses Keypad sowie ein Spannungs-Sensor mit Schaltausgang.

Die gesammelten Daten werden über CMC-TC zentral ausgewertet. Ein eigener Web-Server gestattet komfortables Arbeiten mit einem Internetbrowser. Via Netzwerk und SNMP übermittelt das CMC-TC Informationen an vorhandene Netzwerk-Management-Systeme. So können mögliche Störquellen aufgedeckt und schnell beseitigt werden.

Das Wireless Sensor Network von Rittal erleichtert das Condition Monitoring in verzweigten Infrastrukturen, denn alle Messwerte werden ohne Verkabelungsaufwand einer zentralen CMC-TC Instanz zur Auswertung zugeleitet. In geschlossenen Räumen sind Reichweiten von bis zu 50 m möglich. Da die Sensoren über eigene Intelligenz verfügen, kann jedes Modul auch zum Repeater werden, wenn die zu überbrückende Funkstrecke einzelner Sensoren zur Basisstation zu groß ist.

Sichere Verbindung – sichere Infrastrukturen

Die Kommunikationsbeziehungen, also die Zuordnung von Sensoren zu ihrer Basisstation, werden über ein sogenanntes Teach-In-Verfahren erstellt. Das integrierte Power-Management gewährleistet für jeden Sensor eine Batterielebensdauer von mindestens fünf Jahren. Die gekapselten Funksensoren senden im Frequenzbereich von 2,4 GHz (ISM-Band) und gestatten Datenübertragungsraten bis zu 2 Mbps.

Rittal garantiert eine stör- und abhörsichere Datenkommunikation im Sensor-Netzwerk durch kombinierte Modulationsverfahren. Eingesetzt wird die so genannte Chirp-Übertragungstechnologie.

Stephan H. Gursky | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de
http://www.faszination-zukunft.com
http://www.rimatrix5.de

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