Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der optimale Urlaub - ganz einfach gebucht

06.03.2006


Zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter der TU Berlin entwickeln ein Tourismus-Portal für Meck-lenburg-Vorpommern und gewinnen Businessplan-Wettbewerb



Die Planung und Buchung von Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern wird ab November 2006 kinderleicht, denn das zukünftige Tourismus-Portal www.itourist.net ermöglicht erstmals die touristische Onlineberatung im Internet. Die Idee zu diesem Portal haben Sebastian Weiß und Florian Diesing, beide Wissenschaftliche Mitarbeiter an der TU Berlin, gemeinsam mit Ulrike Paschke (27), Studentin an der Hochschule Wismar, entwickelt. Den ersten Erfolg für ihre Geschäftsidee konnten die drei nun schon verbuchen. Sie sind die Sieger des Businessplan-Wettbewerbs Mecklenburg Vorpommerns. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde ihnen am 20. Februar durch den Landesarbeitsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Helmut Holter, überreicht.



Die Geschäftsidee von "iTourist" besteht aus einem lernfähigen Urlaubsbuchungssystem, das nach den individuellen Vorgaben des Nutzers Vorschläge unterbreitet. So erhält der Kunde neben Angeboten zum Urlaubsort auch eine Übersicht an Freizeitaktivitäten, die zu einem persönlichen Urlaubsplan kombiniert werden können. "iTourist" soll noch in diesem Jahr mit 13 Mitarbeitern an den Start gehen. In drei Jahren soll sich die Zahl der Beschäftigten verdoppelt haben.

Der 29-jährige Sebastian Weiß studierte bis 2004 und der 28-jährige Florian Diesing bis 2005 Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin. Beide arbeiten heute als Wissenschaftliche Mitarbeiter am Fachgebiet für Systemanalyse von Prof. Dr. Hermann Krallmann an der TU Berlin. Schon während ihres Studiums haben sie als Herausgeber des Tourismusmagazins Seenland (www.magazin-seenland.de) vielfältige Erfahrungen in der Reisebranche gesammelt.

Bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee wurden Sebastian Weiß und Florian Diesing in mehrfacher Weise durch die TU Berlin gefördert.

Zum einen konnten sie die Angebote der TU-Gründerinitiative nutzen, durch die Studierende und Mitarbeiter der TU Berlin frühzeitig auf eine mögliche Existenzgründung vorbereitet werden. Im Rahmen von Seminaren und Trainings konnten sie sich hier fit machen in den Themen Zeit- und Selbstmanagement, im Bereich Verhandlungsführung und in Akquisetechniken.

Betreut durch den Servicebereich "Kooperationen Patente Lizenzen" (KPL) der TU Berlin und dem Netzwerk B!GRÜNDET, einem Zusammenschluss der Berliner Universitäten, einiger Fachhochschulen und gründungsbezogener Einrichtungen, konnten sie darüber hinaus am ExistSeed-Programm teilnehmen. Dabei handelt es sich um ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur finanziellen, fachlichen und persönliche Unterstützung von Unterneh-mensgründungen aus Hochschulen. Die Vorbereitungsphase technologiebasierte, innovativer Unternehmensgründungen wird hier bis zu 12 Monate mit Personal- und Sachmitteln gefördert.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Florian Diesing und Sebastian Weiß, Institut für Wirtschaftsinformatik und Quantitative Methoden der TU Berlin und Ulrike Paschke, Tel.: 030/314-23287, Mobil: 0179/2910800, E-Mail: info@itourist.net

Ramona Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/
http://www.itourist.net

Weitere Berichte zu: Geschäftsidee Tourismus-Portal

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Diamanten, die besten Freunde der Quantenwissenschaft - Quantenzustand in Diamanten gemessen
21.02.2019 | Universität Ulm

nachricht Schachmatt durch CrazyAra: Künstliche Intelligenz schlägt mehrfachen Weltmeister im Einsetzschach
19.02.2019 | Technische Universität Darmstadt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Materialdesign in 3D: vom Molekül bis zur Makrostruktur

Mit additiven Verfahren wie dem 3D-Druck lässt sich nahezu jede beliebige Struktur umsetzen – sogar im Nanobereich. Diese können, je nach verwendeter „Tinte“, die unterschiedlichsten Funktionen erfüllen: von hybriden optischen Chips bis zu Biogerüsten für Zellgewebe. Im gemeinsamen Exzellenzcluster „3D Matter Made to Order” wollen Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg die dreidimensionale additive Fertigung auf die nächste Stufe heben: Ziel ist die Entwicklung neuer Technologien, die einen flexiblen, digitalen Druck ermöglichen, der mit Tischgeräten Strukturen von der molekularen bis zur makroskopischen Ebene umsetzen kann.

„Der 3D-Druck bietet gerade im Mikro- und Nanobereich enorme Möglichkeiten. Die Herausforderungen, um diese zu erschließen, sind jedoch ebenso gewaltig“, sagt...

Im Focus: Diamanten, die besten Freunde der Quantenwissenschaft - Quantenzustand in Diamanten gemessen

Mithilfe von Kunstdiamanten gelang einem internationalen Forscherteam ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Hightech-Anwendung von Quantentechnologie: Erstmals konnten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen den Quantenzustand eines einzelnen Qubits in Diamanten elektrisch zu messen. Ein Qubit gilt als die Grundeinheit der Quanteninformation. Die Ergebnisse der Studie, die von der Universität Ulm koordiniert wurde, erschienen jüngst in der renommierten Fachzeitschrift Science.

Die Quantentechnologie gilt als die Technologie der Zukunft. Die wesentlichen Bausteine für Quantengeräte sind Qubits, die viel mehr Informationen verarbeiten...

Im Focus: Wasser ist homogener als gedacht

Um die bekannten Anomalien in Wasser zu erklären, gehen manche Forscher davon aus, dass Wasser auch bei Umgebungsbedingungen aus einer Mischung von zwei Phasen besteht. Neue röntgenspektroskopische Analysen an BESSY II, der ESRF und der Swiss Light Source zeigen jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Bei Raumtemperatur und normalem Druck bilden die Wassermoleküle ein fluktuierendes Netz mit durchschnittlich je 1,74 ± 2.1% Donator- und Akzeptor-Wasserstoffbrückenbindungen pro Molekül, die eine tetrahedrische Koordination zwischen nächsten Nachbarn ermöglichen.

Wasser ist das „Element“ des Lebens, die meisten biologischen Prozesse sind auf Wasser angewiesen. Dennoch gibt Wasser noch immer Rätsel auf. So dehnt es sich...

Im Focus: Licht von der Rolle – hybride OLED ermöglicht innovative funktionale Lichtoberflächen

Bislang wurden OLEDS ausschließlich als neue Beleuchtungstechnologie für den Einsatz in Leuchten und Lampen verwendet. Dabei bietet die organische Technologie viel mehr: Als Lichtoberfläche, die sich mit den unterschiedlichsten Materialien kombinieren lässt, kann sie Funktionalität und Design unzähliger Produkte verändern und revolutionieren. Beispielhaft für die vielen Anwendungsmöglichkeiten präsentiert das Fraunhofer FEP gemeinsam mit der EMDE development of light GmbH im Rahmen des EU-Projektes PI-SCALE auf der Münchner LOPEC (19. bis 21. März 2019), erstmals in Textildesign integrierte hybride OLEDs.

Als Anbieter von Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen auf dem Gebiet der organischen Elektronik setzt sich das Fraunhofer FEP schon lange mit der...

Im Focus: Light from a roll – hybrid OLED creates innovative and functional luminous surfaces

Up to now, OLEDs have been used exclusively as a novel lighting technology for use in luminaires and lamps. However, flexible organic technology can offer much more: as an active lighting surface, it can be combined with a wide variety of materials, not just to modify but to revolutionize the functionality and design of countless existing products. To exemplify this, the Fraunhofer FEP together with the company EMDE development of light GmbH will be presenting hybrid flexible OLEDs integrated into textile designs within the EU-funded project PI-SCALE for the first time at LOPEC (March 19-21, 2019 in Munich, Germany) as examples of some of the many possible applications.

The Fraunhofer FEP, a provider of research and development services in the field of organic electronics, has long been involved in the development of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Unendliche Weiten: Geophysiker nehmen den Weltraum ins Visier

21.02.2019 | Veranstaltungen

Tagung rund um zuverlässige Verbindungen

20.02.2019 | Veranstaltungen

LastMileLogistics Conference in Frankfurt befasst sich mit Lieferkonzepten für Ballungsräume

19.02.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Materialdesign in 3D: vom Molekül bis zur Makrostruktur

21.02.2019 | Verfahrenstechnologie

Neue Mechanismen der Regulation von Nervenstammzellen

21.02.2019 | Biowissenschaften Chemie

Fledermäusen auf der Spur: Miniatur-Sensoren entschlüsseln Mutter-Kind-Beziehung

21.02.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics