Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

PRISMAGIC® - Inspektion gerader prismatischer Körper

06.03.2006


Schematische Darstellung des Abbildungsprinzips am Beispiel des Innenmantels eines Hohlzylinders. Quelle: Bi-Ber GmbH & Co Engineering KG


Innengewindeprüfung mit gekennzeichnetem Defekt. Quelle: Bi-Ber GmbH & Co Engineering KG


Prüfaufgaben auf Mantelflächen, in Bohrungen oder an Schraubengewinden sind für die Industrielle Bildverarbeitung nach wie vor eine große Herausforderung. Je nach Geometrie der Teile und abhängig von der zu lösenden Aufgabe stellen diese Aufgaben den Bildverarbeiter vor eine Reihe von Problemen. Bei der Systemintegration muss jeweils ein Kompromiss zwischen Handlingaufwand, Taktzeitforderungen, Preis und gewünschter Genauigkeit gefunden werden. Eine Lösung für diese Probleme ist das von Bi-Ber entwickelte Hard- und Softwaretool PRISMAGIC®.


PRISMAGIC® ermöglicht die schnelle optische Inspektion gerader prismatischer Körper von innen oder außen, mit nur einer Bildaufnahme in orthogonaler Draufsicht. Oberflächenprüfungen von Bohrungsinnenwänden sind damit ebenso möglich wie Maßprüfungen und Schrifterkennungsaufgaben auf Mantelflächen oder die Inspektion rotationssymmetrischer Normteile. Durch eine symmetrische Anordnung von Planspiegeln oberhalb des Prüflings wird die gesamte zu inspizierende Mantelfläche in nur einer Ansicht von oben abgebildet. Ein Softwaretool zur Bildtransformation erzeugt aus den gewonnenen Teilbildern die entzerrte Abwicklung.

Anwendernutzen


- einfache Vorbeibewegung des Prüflings unterhalb des Messkopfes
- großzügige Toleranz der Bauteillage: ± 0,5 mm in x und y
- kürzeste Zykluszeiten, da eine einzige Bildaufnahme ausreicht
- keine verzerrende Optik, einfache Bildtransformation
- für Messaufgaben verwendbar (kalibrierbar)
- als Komponente inkl. Beleuchtung lieferbar
- PRISMAGIC® - kostengünstig und industrietauglich

Applikationsbeispiel Zündstrichkeramik

Die Zündstrichkeramiken haben die Form eines Hohlzylinders, auf dessen Innenseite die Zündstriche aufgetragen sind. Die Baugruppe aus Kamera, Objektiv, LED-Beleuchtung und Spiegelanordnung ist staubdicht geschlossen. Die weitere Bildverarbeitung ist vergleichsweise einfach und wertet die vom Kunden vorgegebenen Merkmale der Zündstriche aus, die für die elektrische Funktion wichtig sind.

Das PC-basierte System dient zur 100%-Qualitätskontrolle der automatisierten Fertigung, ohne die Taktzeit von 1 s zu beeinflussen. Sämtliche Ergebnisse werden gespeichert, und ermöglichen so den statistischen Vergleich der sichtbaren Merkmale mit der elektrischen Funktionsprüfung.

PRISMAGIC® lässt sich für unterschiedlichste Prüfaufgaben anpassen. Es ist möglich, die Innen- und Außenfläche eines Körpers vollständig zu erfassen. Dabei ist es nicht Bedingung, dass der Prüfling eine zylindrische Form aufweist. Die Bildtransformation lässt sich für beliebige gerade prismatische Körper durchführen. Wenn die Grundfläche des Prismas bekannt ist, kann die Transformation entsprechend berechnet werden.
Es wird lediglich vorausgesetzt, dass der Körper ein Höhen/ Breiten-Verhältnis kleiner 3 besitzt und die Höhe nicht größer als einige 10 mm ist. Bei jeder Anwendung ist die Frage der optimalen Beleuchtung wichtig, natürlich sind verschiedene Varianten in PRISMAGIC® integrierbar.

Das System wird im Rahmen der Sonderschau "Berührungslose Messtechnik" anlässlich der Control 2006 in Sinsheim, 9. bis 12. Mai, in Halle 7, Stand 7228, vorgestellt. Die Sonderschau will einen Beitrag zur Verbreiterung der Akzeptanz berührungsloser Messtechnik leisten, indem an einigen ausgewählten Exponaten die Konstruktionsprinzipien, Eigenheiten und Grenzen der neuen Messmöglichkeiten demonstriert werden. Die Sonderschau findet mit Unterstützung der P. E. Schall GmbH, den Mitgliedern des Control-Messebeirats und der Fraunhofer-Allianz Vision statt.

Fachliche Anfragen:
Bi-Ber GmbH & Co Engineering KG
Ronald Krzywinski
Telefon: +49 30 5304-1255
E-Mail: krzywinski@bilderkennung.de

Presse-Anfragen:
Fraunhofer-Allianz Vision
Regina Fischer, M. A.
Telefon: +49 9131 776-530
E-Mail: vision@fraunhofer.de

Die Fraunhofer-Allianz Vision ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten zu den Themen Bildverarbeitung, optische Inspektion und 3-D-Messtechnik, Röntgenmesstechnik und zerstörungsfreie Prüfung.

Regina Fischer M.A. | Fraunhofer Vision
Weitere Informationen:
http://www.vision.fraunhofer.de/de/4/projekte/288.html

Weitere Berichte zu: Bildverarbeitung Inspektion PRISMAGIC® Zündstrichkeramik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht One step ahead: Adaptive Radarsysteme für smarte Fahrerassistenz
20.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR

nachricht Virtual Reality ohne Kopfschmerz oder Simulationsübelkeit
19.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics