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Modellprojekt Rheinland-Pfalz: Elektronische Gesundheitskarte Rheinland-Pfalz im Test

03.02.2006


Wissenschaftliche Begleitung durch Universität Trier



Umstritten ist sie noch: die elektronische Gesundheitskarte. Jetzt wird seit November 2004 in Trier die "Elektronische Gesundheitskarte Rheinland-Pfalz" (eGK RLP) getestet. Trier ist vom BMGS als eine von acht Modellregionen zur bundesweiten Einführung der eGK ausgewählt worden. Der Schwerpunkt der eGK RLP ist die elektronische Patientenakte (ePA). Diese enthält Daten über Befunde, Diagnosen, Therapien, Behandlungsberichte sowie Impfungen für eine fall- und einrichtungsübergreifende Dokumentation über den Patienten. Ziel ist eine bessere Kommunikation zwischen Hausarzt und Facharzt sowie Krankenhäusern und Apotheken. Die ePA soll insbesondere Behandlungen beschleunigen, unnötige Doppeluntersuchungen vermeiden und sicherere Diagnosen ermöglichen.

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»Gesundheitskarte »RLP


Um die möglichen Folgen der Einführung der eGK und insbesondere der ePA abzuschätzen, begleitet eine Projektgruppe der Universität Trier im Auftrag der KV Rheinland-Pfalz - Regionalzentrum Trier das Projekt wissenschaftlich. Diese wissenschaftliche Begleitung des Projektes umfasst zum einen eine Auswertung der Praxiserfahrungen, die die Nutzer mit der Chipkarte machen. Zum anderen werden aber auch die Trierer Bevölkerung und die niedergelassenen Ärzte zur ePA befragt, da sie später auch mit der eGK konfrontiert werden. Darüber hinaus soll festgestellt werden, ob mit der elektronische Gesundheitskarte Kosteneinsparungen zu erzielen sind. Das Projektteam plant umfassende Untersuchungen. Dazu gehören:

· Schriftliche Befragung der niedergelassenen Ärzte, die nicht am Versuch teilnehmen: Informationsstand zur eGK und ePA, Befürchtungen und Hoffnungen, Bereitschaft die freiwilligen Funktionen der elektronischen Gesundheitskarte anzubieten

· Telefonische Befragung der Trierer Bevölkerung: Informationsstand zur eGK und ePA, Befürchtungen und Hoffnungen, Akzeptanz und Bereitschaft die freiwilligen Funktionen der Karte zu nutzen

· Zweimalige Befragung der teilnehmenden Versicherten: Inanspruchnahme der ePA, wahrgenommene Vor- und Nachteile der ePA

· Zweimalige Befragung der teilnehmenden Ärzte: Inanspruchnahme der ePA, Verbesserung des Informationsflusses, wahrgenommene Vor- und Nachteile der ePA

· Auswertung von anonymisierten Serverdaten: Inanspruchnahme und Vernetzung
Aktuell wurden bereits 837 niedergelassene Ärzte des Bezirks der KV RLP - Regionalzentrum Trier angeschrieben, zur Zeit werden die Daten eingegeben und ausgewertet

Geschäftsführung:
Dr. Rüdiger Jacob

Wissenschaftliche Begleitung:
Prof. Dr. Hans Braun, Universität Trier
Prof. Dr. Alois Hahn, Universität Trier
Dr. Rüdiger Jacob, Universität Trier
Prof. Dr. Jost Reinecke, Universität Bielefeld

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Volkswirt Andreas Heinz
Dipl.-Kauffrau Yasemin Mehmet
Links: http://www.vita-x.de

Sollten Sie Fragen zu dieser Erhebung haben, können Sie sich gerne an folgende Personen von der Universität Trier wenden:
Andreas Heinz
Tel.: 0651/201 - 3169
heinzan@uni-trier.de

Yasemin Mehmet
Tel.: 0651/201 - 3169
mehmet@uni-trier.de

Heidi Neyses M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.gesundheitskarte-rlp.de
http://www.masfg.rlp.de/
http://www.uni-trier.de/uni/fb4/soziologie/faecher/empirik/gesundheit.html

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