Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Politische Entscheidungsfindung durch ein Luftfahrtsobservationsnetzwerk

04.01.2006


Die Entwicklung eines gesamteuropäischen Informationssystems zur Flughafenleistung wird für den entsprechenden Prozess der politischen Entscheidungsfindung von enormem Nutzen sein.



Um diesem Bedürfniss zu entsprechen, konzentrierte man sich im Rahmen eines von der Europäischen Kommission finanzierten Projekts auf die Prüfung, Auswertung und Sammlung von Daten und Informationen zu den Benutzeranforderungen, auf denen ein Luftfahrtsobservationsnetzwerk aufbauen wird. Aus diesem Grund entwickelten die Forscher einen gut etablierten Methodologierahmen zur Spezifizierung und Validierung der Informationsanforderungen auf systematische und integrierte Weise.



Gemäß dem in fünf Stufen eingeteilten Rahmen wurden zuerst die strategischen Ziele der Luftfahrtobservation bestimmt, die die Grundlage für die Methodologie der Datensammlung und -analyse bilden. Die Datensammlung wurde mit Hilfe eines generischen und weithin anwendbaren Erhebungsinstruments durchgeführt, das die verschiedenen Anforderungen unterschiedlicher Interessenvertreter des Flughafens erforscht. Die politische Entscheidungsfindung bei Problemen der Entwicklung und des Betriebs eines Flughafens könnte problemlos identifiziert und den entsprechenden beteiligten Interessenvertretergruppen zugeordnet werden.

Die gesammelten Daten wurden durch den Einsatz der spezifischen Analysemethodologie und spezieller qualitativer Verfahren/Instrumente zur Bestimmung der Informationsanforderungen je Art von Akteur/Interessenvertreter weiter ausgewertet und analysiert. Zu den angewandten Verfahren zählen beispielsweise Quality Function Deployment (QFD) und Goal Functioning Method (GFM).

Diese Analyse führte zur Entwicklung einer umfassenden, provisorischen Indikatorenliste mit spezifischen Daten/Indikatoren, die die Informationsanforderungen anhand der Aussagen der befragten Interessenvertreter formulieren. Zu den weiteren in dieser Liste enthaltenen Informationen zählten Datencharakterisierung, Wichtigkeit/Priorität, Dateneigentümer/-quelle, Maßeinheiten, Format, Datengranularität und harmonisierte Indikatorenbestimmungen.

Sämtliche gesammelten Daten wurden weiter analysiert und synthetisiert, um die bestimmten Informationsanforderungen und Dienstleistungen je Interessenvertretergruppe zu formulieren und zu priorisieren. Gemäß der angegebenen Wichtigkeit wurden Prioritäten für die Integration festgelegt und die endgültige Indikatorenliste zur Luftfahrtsobservation fertig gestellt. Es wird eine weitere Zusammenarbeit mit Beratern, politischen Entscheidungsträgern und Flughafenbehörden angestrebt.

Prof. Konstantinos G. Zografos | ctm
Weitere Informationen:
http://www.translog.aueb.gr

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht One step ahead: Adaptive Radarsysteme für smarte Fahrerassistenz
20.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR

nachricht Virtual Reality ohne Kopfschmerz oder Simulationsübelkeit
19.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics