Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Software-Initiative Deutschland forciert Rich Internet Applications

17.10.2005


Die Software-Initiative Deutschland e.V. hat ein bundesweites Förderprogramm für sog. Rich Internet Applications Communication (RIACom) aufgelegt. Ziel ist es, die deutsche Wirtschaft dabei zu unterstützen, Bestandssoftware fit zu machen, so dass sie künftig über das Internet genauso interaktiv läuft wie heute auf dem Desktop- Bildschirm.


"Die Zeit, in der eine Anwendung in ein Browser-Fenster gequetscht wird, nur weil sie über das Internet läuft, nähert sich dem Ende. Künftig wird eine Internet-Anwendung das gleiche look & feel wie eine moderne Desktop-Applikation aufweisen müssen, um akzeptiert zu werden", erklärt Helmut Blank, Vorstandsvorsitzender der Software- Initiative Deutschland. Diese neue Generation der Internet-Software heißt "Rich Internet Applications" (RIA). Soweit Bestandssoftware für die interaktive Internet-Kommunikation fit gemacht wird, spricht die Branche von "Rich Internet Applications Communication" (RIACom).

"Wir erleben aus den USA kommend einen fundamentalen Wandel des Internet von einer Präsentationsfläche mit Rückkanal zu einer interaktiven Transaktions-Plattform. Gleichzeitig verdrängt der Internet-Desktop das antiquierte Browser-Modell. Die deutsche Softwarebranche, aber auch die IT-Abteilungen der Unternehmen, müssen sich heute schon auf diesen Wechsel einstellen, um in Zukunft nicht mit hoffnungslos veralterten Programmen dazustehen", meint SID- Chef Helmut Blank.


Der SID-Verband hat sich das Ziel gesetzt, die bereits getätigten milliardenschweren Investitionen der deutschen Wirtschaft und der öffentlichen Hand in Computersoftware langfristig zu sichern. Nach SID-Recherchen arbeiten rund 70 Prozent der für die Volkswirtschaft und das öffentliche Leben wichtigen Softwareprogramme in traditionellen Computersprachen wie Cobol, PL/1 oder Assembler. Mehr als 2 Billionen Euro wurden in den vergangenen Jahrzehnten in Bestandsapplikationen investiert. Täglich werden nach Darstellung von SID etwa 30 Milliarden Transaktionen über Cobol-Anwendungen abgewickelt, die auf rund 45.000 Großrechnern laufen. Die Adaption dieser Anwendungen für das Transaktions-Internet durch "Rich Internet Applications Communication" betrachtet die Software- Initiative Deutschland als eine vordringliche Aufgabe für die deutsche Volkswirtschaft. Mit Beratung und Softwaretools will SID diesen Umstellungsprozess unterstützen.

Weitere Informationen:
Software-Initiative Deutschland e.V.,
Otto-Hahn-Str. 24,
85521 Ottobrunn/München,
Tel. 089/61101511,
Fax089/60011878,
E Mail: contact@softwareinitiative.de

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.softwareinitiative.de

Weitere Berichte zu: Application Bestandssoftware Communication SID Volkswirtschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Maschinelles Lernen: Neue Methode ermöglicht genaue Extrapolation
13.07.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Gegen das Verblassen historischer Dokumente
11.07.2018 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

VDI sieht urbane Produktion und Logistik als integrale Teile der Stadt der Zukunft

19.07.2018 | Architektur Bauwesen

Infrarotsensor als neue Methode für die Wirkstoffentwicklung

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics