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Mini Spots und Prinect Image Control steigern Sicherheit und Effizienz bei der Qualitätskontrolle im Farbworkflow

13.10.2005


Die Grafik veranschaulicht den optimierten Farbworkflow durch Einsatz der Mini Spots.


Qualitätsanpassung in der laufenden Produktion liefert konstante Druckergebnisse, steigert die Wirtschaftlichkeit und erhöht die Kundenbindung


Das spektralfotometrische Farbmesssystem Prinect Image Control der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), nun in der neuen Version 4.0, wertet automatisch so genannte Mini Spots während der laufenden Produktion aus. Mini Spots sind kleine Farb-Kontrollelemente, die an freien Plätzen auf dem Druckbogen mitgedruckt werden können und der Prozesskontrolle dienen. Sie liefern Informationen über den Farbraum sowie die Tonwertzunahme auf dem Druckbogen.

Prinect Image Control 4.0 misst den gesamten Druckbogen mit den platzierten Mini Spots spektralfotometrisch. Die ermittelten Ton- und Farbwerte werden zur Auswertung an die Analysesoftware Quality Monitor geleitet. Mit dieser Software lassen sich umgehend statistische Auswertungen über beliebige Messungen durchführen. Eine eventuelle Abweichung wird sofort in der Vorstufe korrigiert. Damit lässt sich der laufende Druckprozess schnell und sicher kontrollieren und für eine gleich bleibend hohe Produktionsqualität sorgen.


"Mit der Einführung der Mini Spots können Prinect Image Control Anwender ihren Farbworkflow erheblich sicherer und effizienter gestalten. Mini Spots liefern in Echtzeit wesentlich mehr qualitätsrelevante Informationen über den Druckbogen als herkömmliche Farbkontrollstreifen. Für die Druckerei bedeutet dies eine Steigerung der Produktivität sowie eine starke Kundenbindung, da sich Qualität zuverlässig reproduzieren lässt.", erläutert Jörg Bauer, Vice President Produktmanagement Prinect bei Heidelberg die Vorteile der Mini Spots.

Mini Spots sorgen für effizientes und sicheres Color Management

Mit den Mini Spots können Druckereien auf veränderte Bedingungen im Farbworkflow schneller reagieren. Sie finden sowohl Anwendung beim Proofen, als auch im Druck. Hier treten die Stärken der Mini Spots besonders hervor. Wo bisher immer ganze Testformen aufwändig gedruckt werden mussten, genügen jetzt oft Mini Spots, die in der laufenden Produktion mitgedruckt werden. Die aus den Mini Spots gewonnenen Messwerte dienen zur Anpassung von bestehenden Druckkennlinien und ICC-Profilen an veränderte Druckbedingungen. Eine optimale Nutzung ergibt sich in Verbindung mit der Profilierungssoftware Prinect Profile Toolbox und der Kalibrationssoftware Prinect Calibration Toolbox. Die in den Toolboxen enthaltene Analysesoftware Quality Monitor wertet die Daten aus und zeigt an, ob der Prozess in Ordnung ist oder ob Korrekturen notwendig sind. Sind Korrekturen angezeigt, so lassen sich diese unmittelbar auf die Druckkennlinie bei der Plattenherstellung (Prinect Calibration Toolbox) oder auf das verwendete ICC-Profil (Prinect Profile Toolbox) anwenden. Bereits der nächste Proof und der nächste Plattensatz nach der Korrektur sind an die neuen Druckbedingungen angepasst. Durch diese Prozesskontrolle lässt sich eine wesentlich gleichmäßigere Qualität der Druckprodukte in kürzerer Zeit erzielen.

Ein weiterer Vorteil der Mini Spots besteht in der vom Druckkontrollstreifen unabhängigen Platzierung auf dem Druckbogen, immer dort, wo eine exakte Kontrolle des Druckprozesses notwendig erscheint, beispielsweise bei Nutzen von Etiketten und Verpackungen.

Heidelberg erhielt Ende September 2005 für die Minispots den Innovationspreis der Deutschen Druckindustrie.

Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
Tel.: +49 (0)6221 92 50 77
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail: matthias.hartung@heidelberg.com

Matthias Hartung | Heidelberger Druckmaschinen AG
Weitere Informationen:
http://www.heidelberg.com

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