Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sicherheit, Innovation, Kooperation

14.09.2005


Fraunhofer-Institut SIT präsentiert Initiative "IT Security made in Germany" und Forschungsergebnisse auf der Systems


"Made in Germany" steht weltweit für hochwertige Produkte und Dienstleistungen - auch in Sachen IT-Sicherheit. Die Initiative "IT Security made in Germany" unterstützt deutsche Unternehmen beim Export von Produkten und Diensten. Über das Angebot dieses Exportnetzwerks und seiner Mitgliedsunternehmen informiert das Fraunhofer-Institut SIT vom 24. bis 28. Oktober auf der Systems in München (Halle B2 am Stand 613). Als Beispiel für innovative IT-Sicherheitsentwicklungen präsentieren die Fraunhofer-Forscher den elektronischen Sicherheitsinspektor (eSI) - ein flexibles und leistungsfähiges Werkzeug für die automatische Überwachung von Computernetzwerken und das effektive Zugriffs- und Rechtemanagement.


Exportnetzwerk für Forschung und Wirtschaft


Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit organisiert das Fraunhofer-Institut SIT die Initiative "IT Security made in Germany". Dabei handelt es sich um ein Netzwerk deutscher IT-Sicherheitsunternehmen und Bundesbehörden, das die öffentlichen Dienstleistungen zur Erschließung von Auslandsmärkten bündelt, um die Exportchancen deutscher IT-Sicherheitsanbieter zu erhöhen. "Deutsche IT-Sicherheitslösungen und -entwicklungen genießen einen hervorragenden Ruf in der Welt und gehören in vielen Bereichen zur Weltspitze", sagt Paul Frießem, Projektleiter am Fraunhofer-Institut SIT, "das gilt zum Beispiel für Bereiche der höheren Sicherheit wie Biometrie, PKI-Systeme oder Smartcards."

Auf der Systems zeigt die Initiative erstmals ihre neue Online-Plattform, mit der Mitgliedsunternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen wirkungsvoll einem internationalen Interessentenkreis präsentieren können. Darüber hinaus informiert die Initiative über das Portfolio ihrer Mitglieder mit internationalen Roadshows und unterstützt Exportbestrebungen in den Zielregionen Naher und Mittlerer Osten, Südostasien und Osteuropa. "Gerade in Osteuropa ist ein deutlicher Trend zur Informatisierung des Geschäftslebens, der Verwaltung und des privaten Lebens sichtbar", so Frießem. "Dies eröffnet hervorragende Möglichkeiten einer Zusammenarbeit aus diesen Ländern mit deutschen Firmen, sei es auf der Ebene von Verwaltungen, im Geschäftsleben oder in der Forschung." Mit der Initiative "IT Security made in Germany" wurde ein Netzwerk der deutschen IT-Sicherheitswirtschaft geschaffen, das auf Anfragen gezielt und firmenübergreifend reagieren kann.

eSI für den automatischen Netzwerk-Check

"Der elektronische Sicherheitsinspektor überprüft kontinuierlich, ob die Sicherheitsvorschriften eines Unternehmens oder einer Behörde wirklich eingehalten werden", sagt Thorsten Henkel vom Fraunhofer-Institut SIT. "Stellt der eSI einen Verstoß gegen die Sicherheitsvorkehrungen fest, schlägt er Alarm." Was genau der eSI im Computer-Netzwerk überprüfen soll, legt der Administrator in Checklisten fest, die sowohl organisatorische als auch technische Sicherheitsvorkehrungen enthalten können. Anhand dieser Listen überprüft der eSI Systemeigenschaften ebenso wie die Konfiguration einzelner Rechner - das alles bei laufendem Betrieb. "Der elektronische Sicherheitsinspektor eignet sich insbesondere für Unternehmen, die sensible Daten schützen müssen und gleichzeitig große und sehr heterogene Netzwerke besitzen. In solchen Netzen lässt sich mit dem eSi ein hohes Sicherheitsniveau gewährleisten", so Henkel. Derzeit arbeiten die Fraunhofer-Forscher daran, den eSI zum Management von Quarantänenetzen einzusetzen.

Oliver Küch | idw
Weitere Informationen:
http://www.sit.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Germany Security Sicherheitsinspektor Sicherheitsvorkehrung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer
14.08.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Sicherheitslücken im Internetprotokoll „IPsec“ identifiziert
14.08.2018 | Ruhr-Universität Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue interaktive Software: Maschinelles Lernen macht Autodesigns aerodynamischer

Neue Software verwendet erstmals maschinelles Lernen um Strömungsfelder um interaktiv designbare 3D-Objekte zu berechnen. Methode wird auf der renommierten SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt

Wollen Ingenieure oder Designer die aerodynamischen Eigenschaften eines neu gestalteten Autos, eines Flugzeugs oder anderer Objekte testen, lassen sie den...

Im Focus: New interactive machine learning tool makes car designs more aerodynamic

Scientists develop first tool to use machine learning methods to compute flow around interactively designable 3D objects. Tool will be presented at this year’s prestigious SIGGRAPH conference.

When engineers or designers want to test the aerodynamic properties of the newly designed shape of a car, airplane, or other object, they would normally model...

Im Focus: Der Roboter als „Tankwart“: TU Graz entwickelt robotergesteuertes Schnellladesystem für E-Fahrzeuge

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge, das erstmals auch das serielle Laden von Fahrzeugen in unterschiedlichen Parkpositionen ermöglicht.

Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen...

Im Focus: Robots as 'pump attendants': TU Graz develops robot-controlled rapid charging system for e-vehicles

Researchers from TU Graz and their industry partners have unveiled a world first: the prototype of a robot-controlled, high-speed combined charging system (CCS) for electric vehicles that enables series charging of cars in various parking positions.

Global demand for electric vehicles is forecast to rise sharply: by 2025, the number of new vehicle registrations is expected to reach 25 million per year....

Im Focus: Der „TRiC” bei der Aktinfaltung

Damit Proteine ihre Aufgaben in Zellen wahrnehmen können, müssen sie richtig gefaltet sein. Molekulare Assistenten, sogenannte Chaperone, unterstützen Proteine dabei, sich in ihre funktionsfähige, dreidimensionale Struktur zu falten. Während die meisten Proteine sich bis zu einem bestimmten Grad ohne Hilfe falten können, haben Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie nun gezeigt, dass Aktin komplett von den Chaperonen abhängig ist. Aktin ist das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen. Das Chaperon TRiC wendet einen bislang noch nicht beschriebenen Mechanismus für die Proteinfaltung an. Die Studie wurde im Fachfachjournal Cell publiziert.

Bei Aktin handelt es sich um das am häufigsten vorkommende Protein in höher entwickelten Zellen, das bei Prozessen wie Zellstabilisation, Zellteilung und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Das Architekturmodell in Zeiten der Digitalen Transformation

14.08.2018 | Veranstaltungen

EEA-ESEM Konferenz findet an der Uni Köln statt

13.08.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung in der chemischen Industrie

09.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Alles zur Kryotechnik: HDT bietet Seminar zum „Kryostatbau“ in Karlsruhe an

15.08.2018 | Seminare Workshops

Brandschutz im Tanklager – Tagung in Essen

15.08.2018 | Seminare Workshops

Orientieren auf die Schnelle: Neue Erkenntnisse zur Wahrnehmungssteuerung im Gehirn

15.08.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics