Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit dem Handy günstiger parken

20.01.2005


Weite Wege zum Parkscheinautomaten, lästiges Kramen nach Kleingeld und zeitaufwendiges Einlegen des Parkscheins im PKW: Wem ist das nicht bekannt? Diese Art des Parkens gehört dank MOPAS (Mobile Parking System), einer innovativen Entwicklung der Saarbrücker Firma moltomedia, schon bald der Vergangenheit an. MOPAS ermöglicht es dem Autofahrer, seine Parkgebühr per Handy zu bezahlen.


Das System ist einfach: Zunächst muss sich der Nutzer auf der MOPAS-Plattform (www.mobile-city.org) für den MOPAS-Dienst anmelden. Das heißt, persönliche Daten, wie Handynummer, Bankverbindung und Kfz-Kennzeichen werden aufgenommen und gespeichert. Nach der kostenfreien Registrierung kann geparkt werden. Ist das Auto erstmal abgestellt, ruft der Parker per Handy die vorgegebene Nummer des Mobile Parking Systems an. Die Rufnummer des Handys wird an das System übertragen und der registrierte Nutzer kann identifiziert werden. Durch den kostenlosen Anruf wird automatisch die Park-Anfangszeit gespeichert. Als Bestätigung wird direkt eine Kurzmitteilung auf das Handy des Nutzers gesendet.

Holt der Parkende sein Auto später wieder ab, wählt er mit seinem Handy erneut die MOPAS-Nummer. Die Parkzeit wird direkt angehalten, die Parkgebühr berechnet und per Kurzmitteilung an den Nutzer geschickt. Ein großer Vorteil für den Parkenden ist die minutengenaue Berechnung der Parkgebühr. Hat der Autofahrer nur 20 Minuten geparkt, so muss auch nur genau diese Zeit bezahlt werden. Vergisst der Parkende den abschließenden Anruf im System, zahlt er einfach die Gebühren, die für die Höchstparkdauer vorgegeben sind. Abgerechnet wird bequem über ein Kundenkonto per Einzugsverfahren oder über ein Prepaid-Konto. Zur Kontrolle kann der Nutzer auch auf der MOPAS-Internetseite seine Rechnung jederzeit einsehen.


Doch nicht nur mit dem Handy sondern auch per Datenübertragung (GPRS, UMTS oder WLAN) kann der Verkehrsteilnehmer MOPAS nutzen. Der Parkvorgang wird mit Eingabe von Parkzone und Kfz-Kennzeichen, z. B. von einem Smartphone oder PDA aus, gestartet. Bei Beendigung des Parkvorgangs meldet sich der Verkehrsteilnehmer auf der MOPAS-Plattform ab. Die Inhalte der Kommunikation sind die gleichen.

Auch bei MOPAS heißt es: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Damit der Parkende nicht mogeln kann und die MOPAS-Nummer zum Beenden des Parkvorgangs schon eingibt lange bevor er sein Auto abholt, kommen Kontrolleure und die ebenfalls von moltomedia entwickelte Überwachungssoftware auf einem Panasonic-Toughbook CF-P1 zum Einsatz. Der Überwachungsclient verfügt über alle Funktionen, die zur Parkraumüberwachung benötigt werden: Mobiltelefon, Fotoapparat, Schnittstelle zum MOPAS-Server und zum Ordnungswidrigkeiten-System. Die Minicomputer zeigen genau an, welches Auto in der betreffenden Parkzone weder mit Parkschein noch mit MOPAS geparkt bzw. wo die Höchstparkdauer überschritten ist. Direkt vor Ort können dann auch „Knöllchen“ ausgedruckt werden.

Das Pilotprojekt Mobile Parking System (MOPAS) startet am 1. Februar 2005 und ist zunächst nur im Saarland, in Saarbrücken und Neunkirchen, verfügbar.

Die Firma moltomedia mit 25 Mitarbeitern wurde 1995 unter der Leitung von Eric Pazzi in Saarbrücken gegründet. Moltomedia ist als Softwareunternehmen und Multimedia Dienstleister auf die Entwicklung von innovativen Internet-Applikationen und mobilen Kommunikationslösungen spezialisiert. Neben MOPAS hat moltomedia weitere intelligente Datendienste entwickelt, die per Handy oder anderen mobilen Endgeräten genutzt werden können.

So zum Beispiel den Mobile Travel Guide, ein mobiles Reiseportal mit umfangreichen Reiseinformationen, Buchungsfunktionalitäten, Ticketbuchung sowie Navigation und Routing. Um ÖPNV-Tickets über mobile Endgeräte erwerben zu können, hat moltomedia Mobile Ticketing entwickelt. Auch Lotto, Oddset und Rubbellose können dank Mobile Lotto von Moltomedia per Handy gespielt werden.

Kontakt:

moltomedia
Holger Haßdenteufel
Leiter Mobile Solutions
Heinrich-Barth-Strasse 29
66115 Saarbrücken
Tel.: (06 81) 94 8 81- 0
Fax: (06 81) 94 8 81- 10
E-Mail: hassdenteufel@moltomedia.de

Roland Rolles | Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen:
http://www.moltomedia.de

Weitere Berichte zu: Handy MOPAS Parkende Parkgebühr Parking Parkvorgang

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Intelligentes Order Management in einer einzigen Software
26.09.2018 | gbo datacomp GmbH

nachricht Robotik für den Menschen
25.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weichenstellung für Axonverzweigungen

Unser Gehirn ist ein komplexes Netzwerk aus unzähligen verknüpften Nervenzellen. Diese haben lange verzweigte Fortsätze, sogenannte Axone, um die Anzahl der möglichen Interaktionen zu erhöhen. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Portugal und Frankreich untersuchten Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie (MPIB) die Prozesse, die zu solch Zellverzweigungen führen. Sie fanden einen neuartigen Mechanismus, der die Verzweigung von Mikrotubuli, einem mechanischen Stabilisierungssystems in den Zellen, und somit der Axone auslöst. Wie die Forscher in Nature Cell Biology berichten, spielt die neu entdeckte Mikrotubuli-Dynamik eine Schlüsselrolle bei der neuronalen Entwicklung.

Von den Zweigen eines Baums bis hin zur Eisenbahnweiche – unsere Umwelt ist voller starrer verzweigter Objekte. Sie sind so allgegenwärtig in unserem Leben,...

Im Focus: Working the switches for axon branching

Our brain is a complex network with innumerable connections between cells. Neuronal cells have long thin extensions, so-called axons, which are branched to increase the number of interactions. Researchers at the Max Planck Institute of Biochemistry (MPIB) have collaborated with researchers from Portugal and France to study cellular branching processes. They demonstrated a novel mechanism that induces branching of microtubules, an intracellular support system. The newly discovered dynamics of microtubules has a key role in neuronal development. The results were recently published in the journal Nature Cell Biology.

From the twigs of trees to railroad switches – our environment teems with rigid branched objects. These objects are so omnipresent in our lives, we barely...

Im Focus: Kupfer-Aluminium-Superatom

Äußerlich sieht der Cluster aus 55 Kupfer- und Aluminiumatomen aus wie ein Kristall, chemisch hat er jedoch die Eigenschaften eines Atoms. Das hetero-metallische Superatom, das Chemikerinnen und Chemiker der Technischen Universität München (TUM) hergestellt haben, schafft die Voraussetzung für die Entwicklung neuer, kostengünstiger Katalysatoren.

Chemie kann teuer sein. Zum Reinigen von Abgasen beispielsweise benutzt man Platin. Das Edelmetall dient als Katalysator, der chemische Reaktionen...

Im Focus: Hygiene im Handumdrehen – mit neuem Netzwerk „CleanHand“

Das Fraunhofer FEP beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Entwicklung von Prozessen und Anlagen zur Reinigung, Sterilisation und Oberflächenmodifizierung. Zur Bündelung der Kompetenzen vieler Partner wurde im Mai 2018 das Netzwerk „CleanHand“ zur Entwicklung von Systemen und Technologien für saubere Oberflächen, Materialien und Gegenstände ins Leben gerufen. Als Partner von „CleanHand“ präsentiert das Fraunhofer FEP im Rahmen der Messe parts2clean, vom 23.-25. Oktober 2018, in Stuttgart, am Stand der Fraunhofer-Allianz Reinigungstechnik (Halle 5, Stand C31), das Netzwerk sowie aktuelle Forschungsschwerpunkte des Institutes im Bereich Hygiene und Reinigung.

Besonders um die Hauptreisezeiten gehen vermehrt Testberichte und Studien über die Reinheit von europäischen Raststätten, Hotelbetten und Freibädern durch die...

Im Focus: Hygiene at your fingertips with the new CleanHand Network

The Fraunhofer FEP has been involved in developing processes and equipment for cleaning, sterilization, and surface modification for decades. The CleanHand Network for development of systems and technologies to clean surfaces, materials, and objects was established in May 2018 to bundle the expertise of many partnering organizations. As a partner in the CleanHand Network, Fraunhofer FEP will present the Network and current research topics of the Institute in the field of hygiene and cleaning at the parts2clean trade fair, October 23-25, 2018 in Stuttgart, at the booth of the Fraunhofer Cleaning Technology Alliance (Hall 5, Booth C31).

Test reports and studies on the cleanliness of European motorway rest areas, hotel beds, and outdoor pools increasingly appear in the press, especially during...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Fachkonferenz "Automatisiertes und autonomes Fahren"

25.09.2018 | Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Intelligentes Order Management in einer einzigen Software

26.09.2018 | Informationstechnologie

Weichenstellung für Axonverzweigungen

26.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

Biosolarzelle produziert Wasserstoff

26.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics