Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sicherer und benutzerfreundlicher PC-Zugang im Krankenhaus mit Chipkarte und PIN

18.01.2005


Giesecke & Devrient (G&D) und Computer Associates (CA) bieten eine chipkartenbasierte, integrierte Sicherheitslösung für Ärzte und Pflegepersonal in Kliniken und Krankenhäusern, die auch den elektronischen Heilberufsausweis unterstützt.

... mehr zu:
»Applikation »Chipkarte »G&D »PIN

Das Gesundheitswesen wird reformiert. Moderne Informations- und Sicherheitstechnologien halten künftig verstärkt Einzug in Arztpraxen, Kliniken und Krankenhäusern. So wird aufgrund einer aktuellen Verordnung (§ 291a SGB V) der papierbasierte Heilberufsausweis von Ärzten und Pflegepersonal in Kliniken und Krankenhäusern durch einen kartenbasierten elektronischen Ausweis mit digitaler Signatur ersetzt. Die sogenannte Health Professional Card soll bis Ende 2005 den entsprechenden Berufsgruppen zur Verfügung stehen. Diese Entwicklung hat den Technologiekonzern Giesecke & Devrient (G&D) und den Management-Software-Anbieter Computer Associates (CA) veranlasst, gemeinsam eine sichere, kostengünstige und zugleich benutzerfreundliche Lösung anzubieten, die einen schnellen und sicheren Zugang zu Patientendaten ermöglicht. Dabei werden CAs Softwarelösungen der Identity und Access Management (IAM)-Suite mit intelligenten Chipkarten von G&D verbunden.

Die Kombination aus Softwarelösungen und Chipkartentechnologie bietet ein Höchstmaß an Sicherheit, erlaubt dem Arzt, Patientendaten schnell einzusehen und optimiert zugleich die Kommunikation. Durch die physikalische Trennung von PC und Zugangsschlüssel ist ein unerwünschter Zugriff auf die Daten ohne Karte in jedem Fall ausgeschlossen. Mit der Integration des elektronischen Heilberufsausweises in die IT-Lösungen der Krankenhäuser und Kliniken lassen sich zudem IT-Prozesse kostengünstiger und effizienter als bisher gestalten.


Das von G&D entwickelte Produkt StarSignToken mit Signaturfunktion ist in einer Vielzahl von Anwendungen über Standardsoftwareschnittstellen integrierbar und kann auf allen gängigen Betriebssystemen eingesetzt werden. So kann zum Beispiel der chipkartenbasierte elektronische Heilberufsausweis in Kombination mit eTrust Single Sign-On, einem Produkt der IAM-Suite von CA, Ärzten und Pflegepersonal mittels einer einzigen PIN einen schnelleren und sicheren Zugang zu sensiblen Patientendaten ermöglichen. Die Daten können auf unterschiedlichen Applikationen zur Verfügung gestellt werden. Alle Zertifikate und individuellen Kennwörter der einzelnen Applikationen werden von eTrust Single Sign-On verwaltet und über automatisierte Anmeldungen bereitgestellt. Die Anwender müssen sich nur noch eine einzige PIN merken, das heißt, weniger vergessene Passwörter, weniger Anrufe beim IT-Helpdesk und somit geringere Kosten: "Eine Änderung der Zugangsdaten in den verschiedenen Systemen hat früher durchaus schon einmal bis zu einer Stunde gedauert. Mit eTrust Single Sign-On müssen wir bei Änderungen die neuen Daten ein einziges Mal bei der Domänenverwaltung eingeben. Es braucht nur noch eine Minute, um die Kennung eines Anwenders für alle Systeme zu ändern", berichtet IT-Administrator Michael Gottschalk, Diana Krankenhausbetriebsgesellschaft mbH im niedersächsischen Bad Bevensen.

Der Vorteil dieser Sicherheitslösung liegt vor allem darin, dass die Anwender nur noch die Chipkarte besitzen und die PIN wissen müssen. Nach der einmaligen Anmeldung des Anwenders, hat er Zugriff auf die entsprechenden Applikationen. Entfernt der Anwender die Karte, wird der PC automatisch gesperrt, so dass kein Unbefugter auf die Daten zugreifen kann. Meldet sich der Benutzer an einem anderen Terminal wieder mit seiner Karte an, so werden die bereits abgerufenen Applikationen reaktiviert und dem Anwender wieder zugänglich gemacht.

Peter Rasp, Geschäftsführer von Computer Associates in Deutschland erklärt: "Wir haben in Giesecke & Devrient einen strategischen Partner für das Thema gehärtete Zugriffskontrolle auf Basis von Tokens und SmartCards gewinnen können. Diese Kooperation gibt unseren gemeinsamen Kunden im Gesundheitswesen die Voraussetzung, die auf sie zukommenden gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen sowie ihren IT-Betrieb und ihre Geschäftsprozesse optimal zu managen."

Über Giesecke & Devrient:

Giesecke & Devrient (G&D) ist Technologieführer bei Smart Cards und Anbieter chipkartenbasierter Lösungen für die Bereiche Telekommunikation, elektronischer Zahlungsverkehr, Gesundheit, Identifizierung, Transport sowie Internet-Sicherheit (PKI). G&D ist zudem führend in der Herstellung von Banknoten und Sicherheitsdokumenten sowie in der Banknotenbearbeitung. Die G&D Gruppe mit Sitz in München hat Tochterunternehmen und Joint Ventures in der ganzen Welt. Im Geschäftsjahr 2003 beschäftigte das Unternehmen rund 6.800 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro.

Über Computer Associates:

Computer Associates International, Inc. (NYSE: CA), das weltgrößte Unternehmen für Management-Software, bietet Software-Lösungen sowie Services für Infrastruktur-, Sicherheits-, Speicher-, Life Cycle- und Service-Management und hilft so Unternehmen, die Performance, Zuverlässigkeit und Effizienz ihrer IT-Umgebungen zu optimieren. CA mit Hauptsitz in Islandia, New York (USA), wurde 1976 gegründet und betreut heute Kunden in über 140 Ländern.

(c) Alle erwähnten Firmen-, Waren- oder Dienstleistungsnamen können Warenzeichen oder Dienstleistungsmarken der entsprechenden Eigentümer sein.

Andrea Bockholt | Giesecke & Devrient GmbH
Weitere Informationen:
http://www.gi-de.com
http://ca.com/germany

Weitere Berichte zu: Applikation Chipkarte G&D PIN

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne
20.07.2018 | Universität Rostock

nachricht Maschinelles Lernen: Neue Methode ermöglicht genaue Extrapolation
13.07.2018 | Institute of Science and Technology Austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics