Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KidPad - das kindgerechte Online-Multimediagerät

21.06.2001



Das KidPad ist eine gemeinsame Innovationsstudie der Siemens AG und der Deutschen Telekom AG zu einem kabellosen Online-Multimediagerät, das Kindern einen ganz individuellen Zugang zu altersgerechten Netzangeboten und -diensten bietet.


Mithilfe des KidPads können Kinder im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht auf ein "persönliches Netzportal" zugreifen und z.B. Musik, Videos, Spiele oder Lernprogramme aufrufen, aber auch (Bild-) Telefonieren oder eine Verbindung zur Schule herstellen.

Das KidPad ist in jeder Hinsicht auf die Bedürfnisse von Kindern von etwa 6-11 Jahren ausgerichtet: Es hat ein fröhliches Design und eine intuitive Menüführung mit Bildern, Geräuschen und Animationen. Das Kind braucht nur auf ein Bild zu tippen (z.B. ein Buch) und das dahinter liegende Angebot wird über ein berührungssensitives Display aufgerufen (z.B. Vorlesen von Geschichten). Was das Kind alles mit dem KidPad machen kann (und wie lange), legen die Eltern bzw. Lehrer individuell fest. Diese Möglichkeit in Verbindung mit den stets aktuellen Onlineangeboten macht das KidPad zu einem dauerhaft spannenden und lebendigen Medium, das mit der kognitiven und emotionalen Entwicklung des Kindes mitwächst.


Das KidPad besitzt ein großes Farbdisplay, das durch ein Rollo geschützt ist. Wird das Rollo geöffnet, ist das Gerät sofort arbeitsbereit. Für die persönliche Authentifizierung und den Zugriff auf das persönliche Netzportal besitzt das KidPad einen Fingerprint Sensor. Dieser öffnet die individuelle Oberfläche und stellt sicher, dass die festgelegten Angebote und die persönlichen Daten nutzbar sind.

Die Menüführung und die dargestellten Oberflächen (z.B. Kinderzimmer) sind speziell für die Altersgruppen mit wissenschaftlicher Unterstützung entwickelt worden. So gibt es beispielsweise eine Büchertasche, in der die Materialien für alle Schulfächer hinterlegt sind. Alle verwendeten Symbole sind eingebetet in eine bildhafte Umgebung. Berührt das Kind beispielsweise das Telefon im Kinderzimmer, erscheint ein großes Handy zum Telefonieren. Wurde dagegen die Telefonfunktion durch die Eltern gesperrt, ist von vornherein kein Telefon im Kinderzimmer vorhanden.

Mit der im KidPad eingebauten schwenkbaren Kamera können Videos und Einzelbilder aufgenommen werden, ebenso ist Bildtelefonie mit einem anderen KidPad oder verschicken von Einzelbildern möglich. Bei allen Bedienungen kann ein sprachgesteuerter Assistent helfen, den das Kind aus verschiedenen Figuren individuell auswählen kann. Der Assistent beantwortet Fragen und leistet Hilfestellungen.

Das KidPad lebt durch seine hochwertige technische Ausstattung: ein großzügiges Farb-Display als Touchscreen, Stereo-Lautsprecher, Mikrofon, Kamera und ein Funk-Übertragungsmodul mit einer Übertragungsrate von über 10 Mbit/sec wird allen Anforderungen an ein echtes Online-Multimediagerät gerecht. Dazu gehören die Echtzeitübertragung von Videofilmen und per Kamera aufgenommenen Bildsequenzen ebenso wie etwa das interaktive Musizieren mittels mehrerer KidPads, was alles auf der CeBit 2001 vorgeführt wird.

Die Innovationsstudie KidPad, ist ein Gemeinschaftsprojekt der Siemens AG und der Deutschen Telekom AG.


Kontakt:

Bernd Holz auf der Heide
E-mail: bernd.hadh@mch.siemens.de
Fon: 089 722-47411
Fax: 089 722-31416
Siemens ICM MP Ti3, Haidenauplatz 1, D-81667 Muenchen


Siemens AG
Corporate Communications
Presseabteilung
81730 München
Tel.: 49 89 636 41325

Bernd Holz auf der Heide | NewsDesk

Weitere Berichte zu: KidPad Menüführung Netzportal Online-Multimediagerät

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Assistenzsysteme: Konkurrenz oder Hilfestellung?
14.06.2019 | OPTIMUM datamanagement solutions GmbH

nachricht Automatische Dokumentation von Arbeitsprozessen
17.05.2019 | OPTIMUM datamanagement solutions GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Megakaryozyten als „Türsteher“ und Regulatoren der Zellmigration im Knochenmark

In einer neuen Studie zeigen Wissenschaftler der Universität Würzburg und des Universitätsklinikums Würzburg, dass Megakaryozyten als eine Art „Türsteher“ auftreten und so die Eigenschaften von Knochenmarksnischen und die Dynamik der Zellmigration verändern. Die Studie wurde im Juli im Journal „Haematologica“ veröffentlicht.

Die Hämatopoese ist der Prozess der Bildung von Blutzellen, der überwiegend im Knochenmark auftritt. Das Knochenmark produziert alle Arten von Blutkörperchen:...

Im Focus: Megakaryocytes act as „bouncers“ restraining cell migration in the bone marrow

Scientists at the University Würzburg and University Hospital of Würzburg found that megakaryocytes act as “bouncers” and thus modulate bone marrow niche properties and cell migration dynamics. The study was published in July in the Journal “Haematologica”.

Hematopoiesis is the process of forming blood cells, which occurs predominantly in the bone marrow. The bone marrow produces all types of blood cells: red...

Im Focus: Beschleunigerphysik: Alternatives Material für supraleitende Hochfrequenzkavitäten getestet

Supraleitende Hochfrequenzkavitäten können Elektronenpakete in modernen Synchrotronquellen und Freien Elektronenlasern mit extrem hoher Energie ausstatten. Zurzeit bestehen sie aus reinem Niob. Eine internationale Kooperation hat nun untersucht, welche Vorteile eine Beschichtung mit Niob-Zinn im Vergleich zu reinem Niob bietet.

Zurzeit ist Niob das Material der Wahl, um supraleitende Hochfrequenzkavitäten zu bauen. So werden sie für Projekte wie bERLinPro und BESSY-VSR eingesetzt,...

Im Focus: Künstliche Intelligenz löst Rätsel der Physik der Kondensierten Materie: Was ist die perfekte Quantentheorie?

Für einige Phänomene der Quanten-Vielteilchenphysik gibt es mehrere Theorien. Doch welche Theorie beschreibt ein quantenphysikalisches Phänomen am besten? Ein Team von Forschern der Technischen Universität München (TUM) und der amerikanischen Harvard University nutzt nun erfolgreich künstliche neuronale Netzwerke für die Bildanalyse von Quantensystemen.

Hund oder Katze? Die Unterscheidung ist ein Paradebeispiel für maschinelles Lernen: Künstliche neuronale Netzwerke können darauf trainiert werden Bilder zu...

Im Focus: Artificial neural network resolves puzzles from condensed matter physics: Which is the perfect quantum theory?

For some phenomena in quantum many-body physics several competing theories exist. But which of them describes a quantum phenomenon best? A team of researchers from the Technical University of Munich (TUM) and Harvard University in the United States has now successfully deployed artificial neural networks for image analysis of quantum systems.

Is that a dog or a cat? Such a classification is a prime example of machine learning: artificial neural networks can be trained to analyze images by looking...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Auswandern auf Terra-2?

15.07.2019 | Veranstaltungen

Hallo Herz! Wie kommuniziert welches Organ mit dem Herzen?

12.07.2019 | Veranstaltungen

Schwarze Löcher und unser Navi im Kopf: Wissenschaftsshow im Telekom Dome in Bonn

11.07.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Versteckte Dynamik in neuronalen Netzwerken entdeckt

16.07.2019 | Biowissenschaften Chemie

Fraunhofer: What’s next?

16.07.2019 | Messenachrichten

GFOS auf der Zukunft Personal Europe: Workforce Management weitergedacht

16.07.2019 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics