Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Synchronisationskonzept für Industrieanlagen

23.04.2001


Die Solarfabrik des Unternehmers Georg Salvamoser: Hier werden die Photovoltaikmodule im industriellen Maßstab hergestellt.


Modulare Anlagenhauptuhr Siclock sorgt für Sicherheit bei InfraLeuna

Die modulare Anlagenhauptuhr Siclock des Siemens-Bereichs Industrial Solutions and Services (I&S) synchronisiert räumlich verteilte Anlagen und Produktionsabläufe auf die Mikrosekunde genau. Erreicht wird dies durch die rechnerische Kompensation der Signallaufzeiten in den Datenkabeln. Von einzelnen PC bis hin zur Großanlage mit mehrfach redundanten, hochsicheren Zeitverteilungsstrukturen lässt sich praktisch jede Synchronisations-aufgabe individuell lösen. Die Genauigkeit des Zeitstempels erleichtert die Fehlersuche und -behebung. Im Industriepark Leuna, einem der größten in Deutschland, unterstützt Siclock die störungsfreie Energieversorgung.

Fehler in Anlagen lassen sich kostengünstiger und schneller lokalisieren, wenn die Uhren in den einzelnen Steuerungen und Rechnern synchron laufen. Besonders wichtig ist dies bei der Überwachung von elektrischen Anlagen wie Lastverteilern, Generatoren und Trafostationen oder bei der Protokollierung chemischer Prozesse. Hier kann die gesamte Anlage von einer einzelnen oder redundant eingesetzten Hauptuhr Siclock TM synchronisiert werden. Die Zentraluhr hat zwei parametrierbare Eingänge für den Anschluss einer DCF-77- oder GPS-Funkuhr.

Ein patentiertes Parametrierverfahren gestattet die Einstellung der Betriebsdaten per Dialog beispielsweise über eine Folientastatur, ein LC-Display oder einen PC. Innerhalb weniger Minuten können ohne zusätzlichen Programmieraufwand oder zusätzliche Hardware sowohl Siemens-Geräte angesprochen als auch Synchronisations-telegramme an Fremdsysteme mit nicht genormter Telegrammstruktur angepasst werden. Bei großen oder weit verteilten Anlagen synchronisiert die Siclock-Hauptuhr eventuell erforderliche weitere Hauptuhren einzelner Anlagenteile. Siclock verteilt die elektrischen oder optischen Zeitsignale sowohl über LAN (Local Area Network) als auch über serielle asynchrone Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.

In einem der größten deutschen Chemie-Industrieparks sorgt Siclock für die richtige Synchronisation der Energieverteilung. Die InfraLeuna Infrastruktur und Service GmbH betreibt die Infrastruktureinrichtungen am Standort Leuna, stellt Energie und Wasser bereit und übernimmt die Abwasserentsorgung in einer zentralen Aufbereitungs-anlage. Moderne Netze versorgen die angesiedelten Unternehmen mit Strom, Dampf, Gas, Kondensat, Heißwasser und Druckluft. Elektrizität wird in verschiedenen Spannungs-ebenen bereitgestellt und in den Trafo-Unterstationen mittels Störschreiber auf Einhaltung der Netzqualität überwacht. Diese Störschreiber protokollieren Netz--störungen im Millisekundenbereich und bekommen ihr Zeitsignal zentral von der Siclock-Hauptuhr. Durch Auswerten der Protokolle in der Hauptwarte lassen sich anhand der genauen Zeitstempel Störquellen besser lokalisieren und schneller beseitigen.

 Pressestelle |

Weitere Berichte zu: Siclock Störschreiber Zeitstempel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Suchmaschine für «Smart Wood»
23.07.2018 | Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

nachricht Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne
20.07.2018 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 467 km/h in Los Angeles: TUM-Hyperloop-Team bleibt Weltmeister

Mit grandiosen 467 Stundenkilometern ist die dritte Kapsel des WARR-Hyperloop-Teams in Los Angeles durch die Teströhre auf dem Firmengelände von SpaceX gerast. Die Studierenden der Technischen Universität München (TUM) bleiben damit auch im dritten Hyperloop Pod Wettbewerb in Los Angeles ungeschlagen und halten den Geschwindigkeitsrekord für den Hyperloop Prototyp.

Der SpaceX-Gründer Elon Musk hatte die „Hyperloop Pod Competition“ 2015 ins Leben gerufen. Der Hyperloop ist das Konzept eines Transportsystems, bei dem sich...

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Menge der abgegebenen Antibiotika in der Tiermedizin sinkt weiter

23.07.2018 | Medizin Gesundheit

467 km/h in Los Angeles: TUM-Hyperloop-Team bleibt Weltmeister

23.07.2018 | Verkehr Logistik

Sichere Schraubverbindungen mit standardisiertem Ultraschallverfahren

23.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics