Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Entwicklung von Geschäftsmodellen für 4G-Technologien

13.01.2004


Gerade erst haben wir uns mit den technologischen Fortschritten der 3G-Systeme vertraut gemacht, da beschäftigt sich die IT-Industrie schon mit den Vorzügen von Systemen der vierten Generation (4G-Systemen).



Das branchenweit als MIND (Mobile IP based Network Developments) bekannte Projekt soll dazu beitragen, dass 4G-Systeme über mehrere Funkdienste hinweg einen nahtlosen Zugang zu Breitbanddiensten ermöglichen. Weitere Aktivitäten sind unter anderem die Schaffung neuer Geschäftsmodelle für die Bereitstellung und den Betrieb künftiger Breitbanddienste und der dafür notwendigen Netzwerke.



Die anfängliche Forschungsarbeit zeigte die Notwendigkeit neuer Netzwerktopologien wie z.B. selbstorganisierende Ad-hoc-Netzwerke, eines verbesserten QoS-Supports in auf mobilen IP-Netzen, Erweiterungen für HIPERLAN/2 sowie von Untersuchungen zum künftigen Spektrumbedarf auf. Diese Forschungsarbeit bildete eine der vier Zielsetzungen und sieht auch die zügige Schaffung kundenspezifisch konfigurierter Breitband-Multimediadienste und Anwendungen vor.

In MIND wurden alle Arbeitsaktivitäten in sechs Pakete eingeteilt, deren Ziel es ist, eine nahtlose Bereitstellung von IP-Diensten und Anwendungen sowie die Entwicklung neuer Geschäfts- und Servicemodelle zu erreichen. Weitere Ziele sind die Unterstützung mobiler Internet-Anwendungen, die Anbindung an ein gemeinsames IP-Netzwerk über eine Reihe von Funk-Schnittstellen und die Durchführung von Programmen zur Erprobung der MIND-Architektur in UMTS-, Wireless-LAN- und Ipv6-Testnetzen.

Diese Aktivitäten wiederum führten zu der Erkenntnis, dass der Bereich Authentifizierung/Zugang/Abrechnung (Authentication/Access/Accounting, AAA) ein extrem wichtiges Element darstellt. In MIND wurde somit ein Nachfolger für die gute alte SIM-Karte entwickelt, und zwar durch die Schaffung eines Domain-Modells, mit dem ein Sicherheits-Rahmenwerk definiert werden soll, über das sich innovative und flexible Dienste bereitstellen lassen. Außerdem wurde ein Rahmenwerk aufgezeigt, das als flexibles und dynamisches Service-API-Netzwerk für Anwendungs-Provider dienen soll.

Die heute in MIND entwickelten Geschäftsmodelle haben das Potenzial, künftige mobile IP-Netze auf dem Markt wettbewerbsfähiger zu machen. Die Projektergebnisse werden daher auch für Netzbetreiber von Nutzen sein, die ihre bestehenden Festnetze ausbauen wollen, ebenso für diejenigen, die APIs anbieten und zugleich die volle Sicherheit und größtmögliche Nutzung ihrer Ressourcen gewährleisten wollen. Darüber hinaus wurden alle mit dem Projekt MIND verfolgten Konzepte weitreichend publiziert, und mindestens ein großer IT-Player setzt das Modell bereits für die Definition von WLAN-Produkten ein.

Kontaktangaben

David Wisely
British Telecom plc (BT)
81 Newgate Street
EC1A 7AJ, London, United Kingdom
Tel: +44-1473-643-848, Fax: -885
Email: dave.wisely@bt.com

David Wisely | ctm
Weitere Informationen:
http://www.bt.com

Weitere Berichte zu: Breitbanddienst Geschäftsmodell Mind

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Maschinelles Lernen: Neue Methode ermöglicht genaue Extrapolation
13.07.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Gegen das Verblassen historischer Dokumente
11.07.2018 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen

19.07.2018 | Studien Analysen

Mit dem Nano-U-Boot gezielt gegen Kopfschmerzen und Tumore

19.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics