Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sichere Sprechererkennung bei Handys arbeitet mit Zufallszahlen

30.04.2003


Handys könnten künftig mit der Stimme des Besitzers gesichert werden. Wie das Forschungsmagazin „Pictures of the Future“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, haben Siemens-Forscher jetzt ein System für die Sprechererkennung zur Einsatzreife entwickelt, das mit einer Zufallszahl funktioniert. Auch Online-Banking oder der Zugang zu Computern könnten so vereinfacht werden.




Bei der heute üblichen Sprechererkennung wird eine gesprochene Tonfolge digitalisiert und nach Frequenzmerkmalen analysiert, die für den Sprecher charakteristisch sind. Damit das System nicht mit einem Tonband überlistet werden kann, beruht die Entwicklung der Forscher in München-Perlach auf der Abfrage von einer oder mehreren zweistelligen Zufallszahlen. Ein Anwender muss dazu zur Initialisierung lediglich eine kurze vorgegebene Folge solcher Zufallszahlen vorsprechen. Diese entsprechend aufbereiteten Referenzwerte vergleicht das System später mit der Eingabe.

... mehr zu:
»Handy »PIN »Sprechererkennung »Zufallszahl


Eine Bank könnte damit den Kontoinhaber bei einem Anruf zweifelsfrei identifizieren und ihm Ge-schäfte ermöglichen. Mit so einem System wäre auch die Entsperrung von Konten einfacher, die nach der dreimaligen falschen Eingabe der PIN automatisch erfolgt. Die Kunden müssten einfach per Telefon eine Zufallszahl nachsprechen und könnten danach die bisherige PIN weiterverwenden. Heute kostet es die Banken durchschnittlich 20 Euro, wenn ein Mitarbeiter des Callcenters mit einem Kunden wegen eines neuen Passworts telefoniert.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens NewsDesk
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/pof

Weitere Berichte zu: Handy PIN Sprechererkennung Zufallszahl

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Software beschleunigt Textilentwicklung - Computermodell berechnet Wärmeverteilung unter Kleidung
22.11.2019 | Empa - Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

nachricht Ein superschneller «Lichtschalter» für künftige Autos und Computer
18.11.2019 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuartiges Antibiotikum gegen Problemkeime in Sicht

Internationales Forscherteam mit Beteiligung der Universität Gießen entdeckt neuen Wirkstoff gegen gramnegative Bakterien – Darobactin attackiert die Erreger an einem bislang unbekannten Wirkort

Immer mehr bakterielle Erreger von Infektionskrankheiten entwickeln Resistenzen gegen die marktüblichen Antibiotika. Typische Krankenhauskeime wie Escherichia...

Im Focus: Machine learning microscope adapts lighting to improve diagnosis

Prototype microscope teaches itself the best illumination settings for diagnosing malaria

Engineers at Duke University have developed a microscope that adapts its lighting angles, colors and patterns while teaching itself the optimal...

Im Focus: Kleine Teilchen, große Wirkung: Wie Nanoteilchen aus Graphen die Auflösung von Mikroskopen verbessern

Konventionelle Lichtmikroskope können Strukturen nicht mehr abbilden, wenn diese einen Abstand haben, der kleiner als etwa die Lichtwellenlänge ist. Mit „Super-resolution Microscopy“, entwickelt seit den 80er Jahren, kann man diese Einschränkung jedoch umgehen, indem fluoreszierende Materialien eingesetzt werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Polymerforschung haben nun entdeckt, dass aus Graphen bestehende Nano-Moleküle genutzt werden können, um diese Mikroskopie-Technik zu verbessern. Diese Nano-Moleküle bieten eine Reihe essentieller Vorteile gegenüber den bisher verwendeten Materialien, die die Mikroskopie-Technik noch vielfältiger einsetzbar machen.

Mikroskopie ist eine wichtige Untersuchungsmethode in der Physik, Biologie, Medizin und vielen anderen Wissenschaften. Sie hat jedoch einen Nachteil: Ihre...

Im Focus: Small particles, big effects: How graphene nanoparticles improve the resolution of microscopes

Conventional light microscopes cannot distinguish structures when they are separated by a distance smaller than, roughly, the wavelength of light. Superresolution microscopy, developed since the 1980s, lifts this limitation, using fluorescent moieties. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research have now discovered that graphene nano-molecules can be used to improve this microscopy technique. These graphene nano-molecules offer a number of substantial advantages over the materials previously used, making superresolution microscopy even more versatile.

Microscopy is an important investigation method, in physics, biology, medicine, and many other sciences. However, it has one disadvantage: its resolution is...

Im Focus: Mit künstlicher Intelligenz zum besseren Holzprodukt

Der Empa-Wissenschaftler Mark Schubert und sein Team nutzen die vielfältigen Möglichkeiten des maschinellen Lernens für holztechnische Anwendungen. Zusammen mit Swiss Wood Solutions entwickelt Schubert eine digitale Holzauswahl- und Verarbeitungsstrategie unter Verwendung künstlicher Intelligenz.

Holz ist ein Naturprodukt und ein Leichtbauwerkstoff mit exzellenten physikalischen Eigenschaften und daher ein ausgezeichnetes Konstruktionsmaterial – etwa...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage 2020: „Mach es einfach!“

18.11.2019 | Veranstaltungen

Humanoide Roboter in Aktion erleben

18.11.2019 | Veranstaltungen

1. Internationale Konferenz zu Agrophotovoltaik im August 2020

15.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Magnesiummangel stoppt Wachstum von Krankheitserregern

22.11.2019 | Medizin Gesundheit

Entwicklungen in der Schifffahrt schneller und effizienter testen

22.11.2019 | Verkehr Logistik

Fehlende Zellprogrammierung führt zu Hodentumoren

22.11.2019 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics