Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vernetztes Informationssystem für europäische Wasserstrassen

09.12.2002


Auf Taschencomputern mit eingebautem Mobiltelefon wie MDA oder Loox soll die Eureauweb-Anwendung in drei Jahren laufen. Die Karten auf den kleinen Endgeräten werden aktuell von Servern bereitgestellt, der Masstab kann vom Anwender gewählt werden


Karte Isola Serafina


Fraunhofer IPSI arbeitet am Projekt Vernetztes Informationssystem für europäische Wasserstrassen "EurEauWeb"


Für private Benutzer europäischer Wasserstrassen soll es ab dem Jahr 2005 möglich sein, aktuelle Informationen über ihren Standort mit Hilfe mobiler Endgeräte abzufragen, die mit GPRS oder UMTS ausgestattet sind.Von Schleusenwartenzeiten, Marina-Informationen bis hin zu touristischen Hinweisen soll das Spektrum reichen. Realisiert wird dies durch das EurEauWeb, ein vernetztes Informationssystem für europäische Wasserstrassen. Das internationale Projekt wird in Deutschland durch das Fraunhofer Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) in Darmstadt betreut.

Zahlreiche Anwendungen für das EurEauWeb sind denkbar. So können beispielsweise Angler, Bootsführer oder Wanderer an den Wasserstrassen immer aktuell die von ihnen benötigten Informationen abrufen. Eine andere Option steht Bootsbetreibern zur Verfügung, die über das EurEauWeb immer in Kontakt mit den Mietern oder Benutzern ihrer Boote stehen und zum Beispiel den Bootsstatus überprüfen können. Dies soll auch eine schnelle und zielgerichtete Reaktion in Notsituationen ermöglichen.


Ein solches System erfordert technisch eine auf offenen Diensten aufgebaute Systemarchitektur, mit der unterschiedliche Dienstanbieter oder Informationslieferanten zum EurEauWeb beitragen können.

Für den Benutzer sind zwei verschiedene Zugriffsmöglichkeiten zum System angedacht: Einerseits kann der Anwender über den sogenannten EurEauWeb- Mobile mit Hilfe von mobilen Geräten wie beispielsweise PDA oder Laptop die Informationsdienste oder bestimmte Visualisierungen ortsbezogener Informationen wie Karten, Schemazeichnungen etc. nutzen. Die Verwendung mobiler Geräte garantiert in diesem Zusammenhang durch den Onlinezugriff ein Höchstmaß an Aktualität.

Andererseits wird ihm das EurEauWeb-Portal im Internet zum Beispiel zur Tourenplanung zur Verfügung stehen, welches ähnliche Funktionalität wie die Mobile-Anwendung bietet, jedoch auf die Installation von spezieller Software verzichtet.

Die Entwicklung von effizienten Methoden für den Zugriff von mobilen Endgeräten auf komplexe, heterogene und dynamische Daten ist Aufgabe des IPSI in Darmstadt. Partner in dem Projekt sind verschiedene europäische Benutzergruppen wie beispielsweise der DMYV (Deutscher Motoryacht Verband e.V.), British Waterways, Fieldfare Trust, Viking Afloat, Shannon Castle Line und France Afloat Burgundy Cruisers.

Weitere Informationen:

Fraunhofer IPSI
Holger Kirchner
Telefon: (06151)869 4813
Telefax: (06151) 869- 6847
E-mail: kirchner@ipsi.fraunhofer.de

Michael Kip | idw
Weitere Informationen:
http://ipsi.fhg.de/mobile/projects/eureauweb

Weitere Berichte zu: EurEauWeb Informationssystem Wasserstrasse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Browser-Plugin für mehr Internet-Sicherheit
21.08.2018 | Technische Universität Wien

nachricht Neue Software erleichtert Tierbewegungsforschung
21.08.2018 | Eberhard Karls Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle

21.08.2018 | Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zukünftige Informationstechnologien: Wärmetransport auf der Nanoskala unter die Lupe genommen

21.08.2018 | Physik Astronomie

Bedeutung des „Ozeanwetters“ für Ökosysteme

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics