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TU Berlin erhält 800.000 Euro für neues Forschungsprojekt aus dem Zukunftsfonds Berlin

15.05.2008
Seit dem Jahr 2005 werden die Forderungen nach höheren Datenraten Glasfaser-basierter Nachrichtenübertragungssysteme von 10 Gigabit über 40 Gigabit bis zu 100 Gigabit pro Sekunde und pro Kanal in den einschlägigen Foren der optischen Industrie wie der Optoelectronic Industry Development Association (OIDA), dem Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) und dem Optical Internet Working Forum (OIF) diskutiert.

Im Augenblick läuft ein Standardisierungsverfahren für die Glasfaser-basierte Nachrichtenübertragung von 100 Gigabit pro Sekunde der "High Speed Study Group" des IEEE. Ende 2008 soll es abgeschlossen werden.

Vor diesem Hintergrund wurde das neue Forschungsprojekt "100 x 100 Optics" ins Leben gerufen. In diesem Projekt, dessen Förderung aus dem Zukunftsfonds Berlin jetzt bewilligt wurde, werden Konzepte, Technologien und Prototypen, sowohl für optische Breitbandnetze, Module und Komponenten im Endbenutzerbereich (Telefon, Internet, Fernseher) als auch Optik zwischen Computerkomponenten entwickelt.

Der Zukunftsfonds ist das strategische technologiepolitische Förderinstrument des Landes Berlin. Die Landesmittel werden kofinanziert durch die Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

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Bewilligungen aus dem Zukunftsfonds erfolgen durch die TSB Technologiestiftung Berlin.

1,8 Millionen Euro fließen in dieses Projekt, davon 800 000 Euro an die TU Berlin. In dem Vorhaben werden zwei regionale mittelständische Unternehmen "U2T Photonics" und "Merge Optics" mit zwei Berliner Forschungsstätten vernetzt. Damit ist ein effizienter Transfer des Know-hows, das innerhalb des Projektes erworben wird, in innovative Produkte gewährleistet. Die beiden Forschungseinrichtungen - TU Berlin und das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut Berlin werden so nachhaltig als Entwicklungsstätten für optoelektronische Bauteile genutzt. Damit werden die Unternehmen gestärkt und zusätzliche Arbeitsplätze in Hightech-Bereichen geschaffen.

Die TU Berlin wird mit diesem Projekt ihre führende Stellung auf dem Gebiet ultra-schneller Bauelemente für die Photonik-Industrie weiter ausbauen können.

Christoph Lang | Berlin Partner GmbH
Weitere Informationen:
http://www.berlin-partner.de
http://www.berlin-sciences.com
http://www.berlin-partner.de/wissenschaft

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