Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

10.500 km mit dem Ball am Fuß: iPhone-App begleitet längsten Kick der Welt

19.05.2010
Zugunsten von "Ein Herz für Kinder" dribbeln 2.000 Unternehmer der Hamburg-Mannheimer (HMI) in einer Art Fackellauf einen Fußball von Hamburg bis nach Südafrika. Anpfiff zum "Big Kick to Johannesburg" war am 23. April 2010.

Rechtzeitig zum WM-Start soll der Ball in Johannisburg sein. Wer live dabei sein will, kann sich kostenlos eine iPhone-App im iTunes-Store herunterladen, die Fraunhofer FIT in Zusammenarbeit mit der ITERGO Informationstechnologie GmbH realisiert hat.

Mittlerweile sind die Marathon-Dribbler der HMI auf ihrem Weg durch Deutschland, Österreich, Italien und Afrika in Ägypten unterwegs. Jeweils zwei Teilnehmer spielen sich während des Laufens den Ball zu. Die Läufer tragen Ticker am Handgelenk, die automatisch jede Ballberührung zählen. Pro Kick fließen drei Cent an "Ein Herz für Kinder" – bereits in Österreich wurden mehr als Million Pässe gezählt. Ein nächstes Duo übernimmt ein paar Kilometer weiter. In Kairo ist unter anderem Uwe Ochsenknecht mit am Ball. Dann geht es zunächst dem Nil folgend weiter nach Kenia, Tansania, Malawi, Botswana und schließlich bis nach Südafrika.

Mit einer iPhone-App können Sie live dabei sein. Die Anwendung informiert mit aktuellen News, einer Bildergalerie und Karten der bereits gedribbelten und noch zu spielenden Route bis Johannisburg. Besonders interessant ist der Blick auf den aktuellen Ort der Fußballer. Die Anwendung wurde vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT im Auftrag der ITERGO Informationstechnologie GmbH entwickelt, dem IT-Dienstleister der ERGO Versicherungsgruppe.

Die iPhone-App integriert Texte, Bilder und Kartenansichten und lädt zum Mitmachen ein: Benutzer können die aktuellen Ereignisse kommentieren und Diskussionen anstoßen.

"Aufgrund unserer Erfahrung mit der Entwicklung von iPhone-Anwendungen und mit digitalen Communities konnten wir die BigKick-Applikation in sehr kurzer Zeit realisieren. Interessant war bei der Entwicklung die Kombination von ortsbasierten Diensten zur Verfolgung der Ballposition mit den interaktiven Diensten zur Beteiligung der Anwender, da in Europa und Afrika unterschiedliche Netzverfügbarkeiten berücksichtigt werden mussten", so Prof. Wolfgang Prinz, Leiter des Forschungsbereichs Kooperationssysteme bei Fraunhofer FIT.

Über 700 Mitarbeiter der HMI Vertriebsorganisation, der ERGO Versicherungsgruppe und viele Prominente wie Marco Schreyl, Pascal Hens, Peyman Amin, Monica Ivancan, Bruno Eyron, Tina Ruland, Roman Knicka, Kai Pflaume, Nina Eichinger und Mirjam Weichselbraun haben den Ball bereits von Hamburg über Berlin, Hannover, Düsseldorf und München nach Innsbruck gespielt.

Kontakt:
Alex Deeg
pr@fit.fraunhofer.de
Telefon: +49 2241 14-2208

Alex Deeg | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.the-big-kick.de
http://www.facebook.com/pages/The-Big-Kick/107562119267123
http://itunes.apple.com/de/app/the-big-kick/id368202853?mt=8&ign-mpt=uo%3D6

Weitere Berichte zu: Ballberührung Big Kick ERGO FIT HMI ITERGO Informationstechnologie Versicherungsgruppe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Metamolds: Eine Gussform für eine Gussform
20.08.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker
17.08.2018 | Institute of Science and Technology Austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Quantenverschränkung erstmals mit Licht von Quasaren bestätigt

20.08.2018 | Physik Astronomie

1,6 Millionen Euro für den Aufbau einer Forschungsgruppe zu Quantentechnologien

20.08.2018 | Förderungen Preise

IHP-Technologie darf in den Weltraum fliegen

20.08.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics